Marius Borg Høiby im Kreuzfeuer der Kritik: Was wird ihm vorgeworfen?
Im Prozess gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby zeichnet die Staatsanwaltschaft das Bild eines Mannes, der Frauen wenig respektiert und im Rausch die Kontrolle verliert. Ihm werden unter anderem vier Fälle von Vergewaltigung zur Last gelegt, bei denen die Frauen geschlafen haben sollen. Mette-Marit Sohn Prozess steht dabei im Mittelpunkt.

+
- Marius Borg Høiby im Kreuzfeuer der Kritik: Was wird ihm vorgeworfen?
- Der Prozess gegen Mette-Marits Sohn: Einblicke in das Plädoyer der Staatsanwaltschaft
- Welche Rolle spielen die Beweismittel im Prozess?
- Aggressionen und Kontrollverlust: Das dunkle Bild des Angeklagten
- Die Anklagepunkte im Detail
- Wie geht es weiter im Prozess gegen Marius Borg Høiby?
- Häufig gestellte Fragen
Zusammenfassung
- Marius Borg Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, steht vor Gericht.
- Ihm werden vier Fälle von Vergewaltigung vorgeworfen.
- Die Staatsanwaltschaft beschreibt ihn als eifersüchtigen Mann mit Aggressionsproblemen.
- Im Prozess wurden zahlreiche Zeugen gehört und SMS-Nachrichten analysiert.
Der Prozess gegen Mette-Marits Sohn: Einblicke in das Plädoyer der Staatsanwaltschaft
Staatsanwalt Sturla Henriksbø beschrieb Marius Borg Høiby als einen Mann, der sich nimmt, was er will, ohne Rücksicht auf die Zustimmung der Frauen zu nehmen. Dies geht aus einem Bericht der Zeitung Stern hervor.
Welche Rolle spielen die Beweismittel im Prozess?
Im Prozess gegen Marius Borg Høiby spielten vor allem Foto- und Videoaufnahmen eine wichtige Rolle, die auf seinem Handy gefunden wurden. Des Weiteren wurden seit Anfang Februar 70 Zeugen gehört und über 800 Seiten SMS-Nachrichten verlesen, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtet. (Lesen Sie auch: Mette-Marits Sohn vor Gericht: Prozess in Norwegen:…)
Aggressionen und Kontrollverlust: Das dunkle Bild des Angeklagten
Laut „Verdens Gang“ legte Henriksbø dar, dass Høiby nicht nur mangelnden Respekt für Normen und Regeln zeige, sondern auch unterschiedliche Maßstäbe in Beziehungen anlege. Der Staatsanwalt bezeichnete den Angeklagten als einen „Mann mit einem Aggressionsproblem“, der zu Ausrastern, Geschrei und Gewalt neige.
Die Aussagen im Prozess sind Anschuldigungen. Für Marius Borg Høiby gilt die Unschuldsvermutung, bis ein rechtskräftiges Urteil vorliegt.
Die Anklagepunkte im Detail
Dem 29-Jährigen werden vier Fälle von Vergewaltigung nach norwegischem Recht vorgeworfen. In allen Fällen sollen die Frauen während der Taten geschlafen oder einen Blackout gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft Høiby vor, die Frauen gefilmt zu haben, während sie nicht einwilligungsfähig waren. (Lesen Sie auch: Mette-Marit Sohn Anklage: Haftstrafe für „bonus-Prinzen“?)
Wie geht es weiter im Prozess gegen Marius Borg Høiby?
Nach dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft wird das Gericht über das Strafmaß beraten. Es bleibt abzuwarten, wie das Urteil ausfallen wird und welche Konsequenzen der Prozess für Marius Borg Høiby haben wird.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Marius Borg Høiby?
Marius Borg Høiby ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit. Er ist durch die Ehe seiner Mutter mit Kronprinz Haakon Teil der norwegischen Königsfamilie, jedoch ohne eigene Thronfolgeansprüche.
Was genau wird Marius Borg Høiby im Prozess vorgeworfen?
Ihm werden vier Fälle von Vergewaltigung vorgeworfen. Die Anklage basiert darauf, dass er sexuelle Handlungen an Frauen vorgenommen haben soll, während diese schliefen oder nicht in der Lage waren, zuzustimmen.
Welche Beweismittel wurden im Prozess vorgelegt?
Zu den wichtigsten Beweismitteln gehören Foto- und Videoaufnahmen von seinem Mobiltelefon sowie die Aussagen von 70 Zeugen. Zudem wurden über 800 Seiten SMS-Nachrichten im Gerichtssaal verlesen. (Lesen Sie auch: Prozess in Norwegen: Gefängnis für den „Bonus-Prinzen“?…)
Welche Strafe droht Marius Borg Høiby im Falle einer Verurteilung?
Die Höhe der Strafe hängt vom Urteil des Gerichts ab. Im Falle einer Verurteilung wegen Vergewaltigung drohen ihm nach norwegischem Recht möglicherweise mehrjährige Haftstrafen.














