Der Mineralwasser-Absatz in Österreich ist im Jahr 2025 deutlich gesunken. Laut dem Forum Natürliches Mineralwasser betrug der Rückgang 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Hauptgrund für diesen Rückgang wird die Einführung des Einwegpfands für PET-Flaschen genannt, wie die Kronen Zeitung berichtet.

Hintergründe zum Mineralwasser-Konsum in Österreich
Österreich hat eine lange Tradition im Konsum von Mineralwasser. Die zahlreichen Quellen im Alpenland liefern qualitativ hochwertiges Wasser, das sowohl von Einheimischen als auch von Touristen geschätzt wird. Über viele Jahre hinweg war ein stetiger Anstieg im Absatz von Mineralwasser zu beobachten. Dieser Trend scheint nun jedoch gebrochen, was die Branche vor neue Herausforderungen stellt. (Lesen Sie auch: Dominik Kohr im TV-Fokus: Bundesliga-Rekordhalter bei "Wer)
Aktuelle Entwicklung: Rückgang im Detail
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 614 Millionen Liter Mineralwasser abgefüllt. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2024 noch 700 Millionen Liter. Das bedeutet einen deutlichen Rückgang in der Produktion. Auch der Pro-Kopf-Konsum sank auf 74 Liter pro Jahr. Innerhalb der verschiedenen Sorten blieb Mineralwasser mit Kohlensäure mit einem Marktanteil von 57 Prozent weiterhin am beliebtesten. Stilles Mineralwasser erreichte einen Anteil von 28 Prozent, während Mineralwasser mit wenig Kohlensäure 15 Prozent des Marktes ausmachte. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Rückgang den gesamten Markt betrifft, jedoch unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Segmente hat. Weitere Informationen zum Thema Wasser finden sich auf der Seite des Umweltbundesamtes.
Ursachenforschung: Das Einwegpfand im Fokus
Die Einführung des Einwegpfands auf PET-Flaschen wird als Hauptursache für den Absatzrückgang gesehen. Dieses Pfand soll Anreize schaffen, PET-Flaschen wiederzuverwenden und somit die Umweltbelastung zu reduzieren. Allerdings scheint es auch Konsumenten dazu zu bewegen, auf andere Getränke oder Mehrwegflaschen umzusteigen. dass das Einwegpfand erst seit kurzem in Kraft ist und die langfristigen Auswirkungen noch nicht vollständig absehbar sind.Die Auswirkungen des Einwegpfands werden auch von VOL.AT thematisiert. (Lesen Sie auch: Dominik Kohr im TV: Bundesliga-Rekordhalter bei "Wer…)
Reaktionen und Stimmen aus der Branche
Das Forum Natürliches Mineralwasser, ein Zusammenschluss der wichtigsten Mineralwasserunternehmen Österreichs, äußerte sich besorgt über den Rückgang. Man sieht im Einwegpfand eine Belastung für die Branche und fordert eine Überprüfung der Maßnahme. Es wird argumentiert, dass die Konsumenten verunsichert seien und vermehrt zu anderen Getränken greifen würden. Andere Experten sehen im Rückgang auch eine Chance für Mehrwegsysteme und eine nachhaltigere Gestaltung der Getränkeindustrie. Es gibt also unterschiedliche Meinungen darüber, wie mit der aktuellen Situation umgegangen werden soll.
Mineralwasser: Was bedeutet der Rückgang für die Zukunft?
Der Rückgang im Mineralwasser-Absatz könnte weitreichende Folgen für die österreichische Getränkeindustrie haben. Es ist denkbar, dass Unternehmen ihre Strategien anpassen und verstärkt auf Mehrwegsysteme oder alternative Verpackungen setzen. Auch eine verstärkte Marketingkampagne, um die Vorteile von Mineralwasser hervorzuheben, könnte eine Option sein. Letztendlich wird es darum gehen, das Vertrauen der Konsumenten zurückzugewinnen und innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Ein Blick auf die Wikipedia-Seite über Mineralwasser kann helfen, den Kontext besser zu verstehen. (Lesen Sie auch: Enhanced Games: Neue Sportart oder "Steroid-Olympiade"?)

FAQ zu Mineralwasser
Häufig gestellte Fragen zu mineralwasser
Warum ist der Mineralwasser-Absatz in Österreich gesunken?
Der Hauptgrund für den Rückgang des Mineralwasser-Absatzes in Österreich im Jahr 2025 ist die Einführung des Einwegpfands für PET-Flaschen. Dieses Pfand soll zwar die Wiederverwendung fördern, hat aber offenbar auch dazu geführt, dass Konsumenten auf andere Getränke umsteigen.
Wie stark ist der Mineralwasser-Absatz gesunken?
Der Mineralwasser-Absatz in Österreich ist im Jahr 2025 um 12 Prozent gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 700 Millionen Litern im Jahr 2024 auf 614 Millionen Liter im Jahr 2025, was eine erhebliche Veränderung im Konsumverhalten darstellt. (Lesen Sie auch: Gwen Stefani: Plant die Pop-Ikone ein großes…)
Welche Art von Mineralwasser wird am meisten konsumiert?
Mineralwasser mit Kohlensäure ist in Österreich weiterhin die beliebteste Sorte. Im Jahr 2025 hatte es einen Marktanteil von 57 Prozent, was es zum klaren Marktführer im Vergleich zu stillem Mineralwasser und Mineralwasser mit wenig Kohlensäure macht.
Welche Auswirkungen hat der Rückgang auf die Mineralwasser-Industrie?
Der Rückgang im Mineralwasser-Absatz zwingt die österreichische Mineralwasser-Industrie, ihre Strategien zu überdenken. Unternehmen könnten vermehrt auf Mehrwegsysteme setzen oder versuchen, durch Marketingkampagnen das Vertrauen der Konsumenten zurückzugewinnen.
Wie viel Mineralwasser konsumiert jeder Österreicher im Durchschnitt?
Im Jahr 2025 konsumierte jeder Österreicher durchschnittlich 74 Liter Mineralwasser. Dies ist ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren und spiegelt den allgemeinen Trend des sinkenden Mineralwasser-Absatzes im Land wider.
Tabelle: Mineralwasser-Absatz in Österreich im Vergleich
| Jahr | Abgefüllte Menge (Millionen Liter) | Absatzveränderung (Prozent) | Pro-Kopf-Verbrauch (Liter) |
|---|---|---|---|
| 2024 | 700 | – | ca. 84 |
| 2025 | 614 | -12% | 74 |










