Laura Nolte liegt zur Halbzeit des Monobob-Wettbewerbs der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo auf Goldkurs. Die 27-jährige Deutsche führt nach zwei von vier Läufen und hat gute Chancen, am Montag die Goldmedaille zu gewinnen.

Hintergrund zum Monobob der Frauen
Der Monobob der Frauen feierte bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking seine Premiere. Es ist eine Disziplin, in der die Athletinnen alleine in einem Bob den Eiskanal hinunterfahren. Diese Disziplin wurde eingeführt, um mehr Frauen die Teilnahme an den Bobwettbewerben zu ermöglichen, da nicht alle Nationen ausreichend Athletinnen für den Zweierbob haben. Bei der Premiere in Peking belegte Laura Nolte den vierten Platz. Nun, bei den Spielen in Cortina d’Ampezzo, hat sie die Chance, eine Medaille zu gewinnen.
Aktuelle Entwicklung im Monobob-Wettbewerb
Laura Nolte erwischte einen Blitzstart im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo. Bereits im ersten Lauf setzte sie ein Zeichen und legte im zweiten Durchgang nach. Nach zwei von vier Läufen führt sie mit einem Vorsprung von 0,22 Sekunden vor den beiden US-Amerikanerinnen Elana Meyers Taylor und Kaillie Armbruster Humphries. Die Abstände sind gering, aber Noltes Vorstellung war beeindruckend. „Das ist eine sehr angenehme Ausgangslage. Bei mir ging es heute echt gut von der Hand“, sagte Nolte nach ihren beiden Läufen gegenüber der Sportschau. Druck verspüre sie nicht. „Ich freue mich drauf.“ (Lesen Sie auch: 2ER Bob Olympia: Deutsche Bobfahrer dominieren bei…)
Die Entscheidung im Monobob der Frauen fällt am Montag, den 16. Februar 2026. Die Läufe werden live im Sportschau-Stream übertragen. Nolte hat gute Chancen, ihre Führung zu verteidigen und die Goldmedaille zu gewinnen. Allerdings sind die Abstände gering, und die Konkurrenz ist stark. Die US-Amerikanerinnen Meyers Taylor und Armbruster Humphries werden alles daran setzen, Nolte noch abzufangen.
Laura Noltes Weg zum Erfolg
Laura Nolte gehört seit Jahren zu den besten Bobfahrerinnen der Welt. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gewann sie die Goldmedaille im Zweierbob. Zudem feierte sie bereits mehrere Weltcupsiege und gewann den Gesamtweltcup im Monobob und Zweierbob. Die verpasste Medaille im Monobob von Peking hat Laura Nolte motiviert und ihr gezeigt, in welchem Bereich noch Verbesserungspotenzial liegt. Besonders am Fahrstil und am Start hat die Athletin vom BSC Winterberg gearbeitet, wie der WDR berichtet.
Ausblick auf die weiteren Wettbewerbe
Nach dem Monobob-Wettbewerb steht für Laura Nolte noch der Zweierbob-Wettbewerb auf dem Programm. Auch dort gehört sie zu den Favoritinnen. Nolte peilt sogar das Doppel-Gold an, wie sie im Vorfeld der Spiele mehrfach betonte. Die Konkurrenz im Zweierbob ist allerdings groß, und Nolte wird erneut eineTop-Leistung abrufen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. (Lesen Sie auch: Medagliere Olimpiadi Invernali 2026: Medaillenjagd)
Neben Laura Nolte sind auch andere deutsche Athletinnen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo erfolgreich. Im Skispringen und Eiskunstlauf gibt es ebenfalls Medaillenchancen für das deutsche Team, wie der Spiegel berichtet.
Monobob frauen: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Monobob der Frauen hat sich als feste Disziplin im Bob-Sport etabliert. Die Einführung dieser Disziplin hat dazu beigetragen, dass mehr Frauen die Möglichkeit haben, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen. Dies fördert die Vielfalt im Sport und ermöglicht es talentierten Athletinnen, sich auf höchstem Niveau zu messen.
Zeitplan der Monobob-Wettbewerbe bei Olympia 2026
Die Monobob-Wettbewerbe der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo finden an folgenden Tagen statt: (Lesen Sie auch: Australia Women VS India: Indien schlägt Australien)

| Datum | Uhrzeit | Wettbewerb |
|---|---|---|
| 15. Februar 2026 | Vormittag | 1. und 2. Lauf |
| 16. Februar 2026 | Abend | 3. und 4. Lauf |
Die Entscheidung fällt also am Montagabend, wenn die Athletinnen die letzten beiden Läufe absolvieren. Die Spannung steigt, und die Zuschauer dürfen sich auf einen spannenden Wettkampf freuen.
Häufig gestellte Fragen zu monobob frauen
Wer führt aktuell im Monobob-Wettbewerb der Frauen bei Olympia 2026?
Nach zwei von vier Läufen führt Laura Nolte im Monobob-Wettbewerb der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo. Sie hat einen Vorsprung von 0,22 Sekunden auf die US-Amerikanerinnen Elana Meyers Taylor und Kaillie Armbruster Humphries.
Wann findet die Entscheidung im Monobob der Frauen bei Olympia 2026 statt?
Die Entscheidung im Monobob der Frauen fällt am Montag, den 16. Februar 2026. Die Läufe werden live im Sportschau-Stream übertragen. Dort werden die letzten beiden Läufe absolviert, die über die Medaillenvergabe entscheiden. (Lesen Sie auch: Künstlerin Henrike Naumann stirbt kurz)
Was ist das Besondere am Monobob im Vergleich zum Zweierbob?
Im Monobob sitzt die Athletin alleine im Bob und steuert ihn selbst. Im Zweierbob gibt es eine Pilotin und eine Bremserin. Der Monobob wurde eingeführt, um mehr Frauen die Teilnahme an den Bobwettbewerben zu ermöglichen.
Wo finden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Cortina d’Ampezzo in Italien statt. Die Stadt ist bekannt für ihre Wintersporttradition und hat bereits in der Vergangenheit Olympische Spiele ausgetragen. Die Wettkämpfe verteilen sich über verschiedene Orte in der Region.
Hat Laura Nolte bereits olympische Medaillen gewonnen?
Ja, Laura Nolte hat bereits eine olympische Goldmedaille gewonnen. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gewann sie die Goldmedaille im Zweierbob. Nun strebt sie eine weitere Medaille im Monobob und im Zweierbob an.
Die Olympischen Winterspiele sind ein globales Ereignis, das Menschen aus aller Welt verbindet. Sie bieten die Möglichkeit, sportliche Höchstleistungen zu erleben und die Athleten aus verschiedenen Nationen anzufeuern. Die offizielle Webseite der Olympischen Spiele bietet umfassende Informationen zu allen Wettbewerben, Athleten und Ergebnissen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
