<a href=“/news-features/festivals-berlinale/berlinale-2026″ hreflang=“de“>Berlinale 2026</a>
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<div class=“field field–name-field-bild field–type-image field–label-hidden field–item“> <img src=“https://www.kino-zeit.de/sites/default/files/styles/grosse_klickstrecke_940x530_/public/2026-02/mouse_2026_1.jpg?itok=vA4NF0ep“ width=“940″ height=“530″ alt=“Filmstill zu Mouse (2026) von Kelly O'Sullivan, Alex Thompson“ class=“img-responsive“ />
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<div class=“field field–name-field-copyright field–type-string field–label-hidden field–item“>Go Cats Go (via Berlinale)</div>
<div class=“field field–name-field-bildunterschrift field–type-string field–label-hidden field–item“>Mouse (2026) von Kelly O'Sullivan, Alex Thompson</div>
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Olympische Trauer
Es gibt Filme, in denen sämtliche Figuren außer der Hauptfigur in erster Linie eine dramaturgische Funktion erfüllen. Sie sagen und tun dann nur Dinge, die für den Plot relevant sind – und scheinen sich zu entmaterialisieren, sobald sie die Szene verlassen, um auf ihren nächsten Auftritt zu warten, in dem sie weitere Handlungsstichpunkte einwerfen dürfen. Solche Werke erzählen eine Geschichte, aber sie erschaffen oft keine belebte, komplexe Welt. Die Tragikomödie „Mouse“ ist das perfekte Gegenbeispiel zu dieser Methode. Darin wirken alle Beteiligten so, als hätten sie ihr eigenes Leben, ihre eigenen Bedürfnisse, ihren eigenen Schmerz. Zwar setzt die Handlung auch hier einen Schwerpunkt auf die Erfahrungen einer Protagonistin; dennoch ist alles um diese Heldin herum nicht weniger vielschichtig.
Das Regieduo Kelly O’Sullivan und Alex Thompson liefert mit „Mouse“ einen feinfühligen Coming-of-Age-Film, der von den vielen Facetten von Trauer erzählt.
Im Jahr 2002 beginnt für die besten Freundinnen Minnie und Callie der Sommer vor ihrem letzten Schuljahr. Callie ist beliebt, geschätzt und Star der Theater-AG an der North Little Rock Highschool in Arkansas. Minnie ist so etwas wie ihr treuer Schatten und agiert lieber hinter den Kulissen als auf der Bühne. Aufgewachsen unter Callies Fittichen war sie auch in deren wohlbehütetem Zuhause immer ein gern gesehener Gast und wurde von Callies Mutter, der eleganten Helen, mit leckerem Essen und Aufmerksamkeit versorgt. Callies Familienleben steht im krassen Gegensatz zu Minnies glanzlosem Alltag außerhalb der Schule. Mit ihrer Mutter Barbara, einer engagierten Tierärztin, lebt sie in einer beengten überfüllten Wohnung. Als die Freundschaft der beiden Mädchen unerwartet ein jähes Ende findet, verliert Minnie ihren Kompass. Auf der Suche nach einer neuen, ganz eigenen Identität entfernt sie sich zunehmend von ihrer Mutter Barbara und beginnt eine nicht unkomplizierte Freundschaft mit Helen. (Quelle: Berlinale)











