Der Eklat überschattete die BAFTA-Awards 2026: Ein schockierender Moment hallte durch den Saal, als während der Präsentation der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ das N-Wort aus dem Publikum gerufen wurde. Der Ausruf löste sofort Empörung aus. Urheber war der Tourette-Aktivist John Davidson. Die BAFTA-Awards sahen sich mit scharfer Kritik konfrontiert, und nun äußern sich Betroffene und Stars zu dem Vorfall.

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- Der Moment, der die BAFTA-Awards erschütterte
- John Davidson: Aktivist und Inspiration
- Die Reaktion des Moderators und weiterer Beteiligter
- Scharfe Kritik von Jamie Foxx und anderen
- Was bedeutet der Eklat für die BAFTA und die Akzeptanz von Tourette?
- John Davidson privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: John Davidson | |
|---|---|
| Vollständiger Name | John Davidson |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | 54 Jahre |
| Beruf | Tourette-Aktivist |
| Bekannt durch | Inspiration für das Biopic „I Swear“ |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Der Moment, der die BAFTA-Awards erschütterte
Die BAFTA-Awards 2026 sollten ein Abend der Feierlichkeiten und Anerkennung herausragender Leistungen in der Filmindustrie sein. Doch der Abend nahm eine unerwartete und kontroverse Wendung, als ein Zwischenruf aus dem Publikum die Aufmerksamkeit auf sich zog. Während Michael B. Jordan, 39, und Delroy Lindo, 73, die Bühne betraten, um den Preis für die „Besten visuellen Effekte“ zu überreichen, hallte das N-Wort durch den Saal. Der Urheber des Ausrufs war der 54-jährige John Davidson, ein Aktivist, der selbst an einer schweren Form des Tourette-Syndroms leidet.
Der Vorfall löste sofort eine Welle der Empörung und Bestürzung aus. Gäste, Zuschauer und Medien äußerten sich schockiert über den rassistischen Ausruf während einer Veranstaltung, die eigentlich der Kunst und Kreativität gewidmet sein sollte. Die Frage, wie es zu diesem Eklat kommen konnte und welche Konsequenzen er haben würde, stand sofort im Raum.
John Davidson: Aktivist und Inspiration
John Davidson ist kein Unbekannter. Er ist die Inspiration hinter dem Biopic „I Swear“, einem Film, der sein Leben mit dem Tourette-Syndrom thematisiert. Der Film, in dem Robert Aramayo, 33, die Hauptrolle spielt, wurde am selben Abend mit dem Preis als „Bester Schauspieler“ ausgezeichnet. Davidson leidet an einer schweren Form des Tourette-Syndroms, die mit Koprolalie einhergeht – dem unwillkürlichen Ausstoßen von Tabu-Wörtern. Die Deutsche Tourette-Gesellschaft bietet Informationen und Unterstützung für Betroffene und ihre Familien.
Die Koprolalie, ein Symptom, das bei einigen Menschen mit Tourette-Syndrom auftritt, kann zu unkontrollierten Ausrufen von obszönen, beleidigenden oder rassistischen Wörtern führen. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Ausrufe nicht Ausdruck der persönlichen Überzeugung oder des Charakters der Betroffenen sind, sondern vielmehr eine Folge der neurologischen Erkrankung. (Lesen Sie auch: Jan Köppen Dschungelcamp: Harte Worte über die…)
Kurzprofil
- John Davidson ist Tourette-Aktivist und Inspiration für den Film „I Swear“.
- Er leidet an einer schweren Form des Tourette-Syndroms mit Koprolalie.
- Seine unwillkürlichen Ausrufe lösten bei den BAFTA-Awards einen Eklat aus.
- Der Vorfall wirft Fragen nach dem Umgang mit Tourette-Syndrom in der Öffentlichkeit auf.
Die Reaktion des Moderators und weiterer Beteiligter
Moderator Alan Cumming, 61, reagierte auf die Zwischenrufe, indem er die Zuschauer während der Show mehrfach darauf hinwies: „Sie haben vielleicht verstörende Sprache im Hintergrund bemerkt. Das kann Teil dessen sein, wie sich das Tourette-Syndrom bei manchen Menschen äußert“, sagte er unter Bezugnahme auf „I Swear“. „Danke für Ihr Verständnis und dafür, dass Sie dazu beitragen, einen respektvollen Raum für alle zu schaffen.“
Allerdings gab es auch Kritik an der Reaktion der BAFTA-Veranstalter. Einige Zuschauer bemängelten, dass Davidson überhaupt in den Saal gelassen wurde, obwohl seine Tourette-bedingten Ausrufe bereits in den ersten 20 Minuten der Zeremonie mehrfach aufgetreten waren. So rief er „Langweilig!“, während den Gästen der Ablauf vor Beginn der Show erklärt wurde, und „Schwachsinn!“, als die geladenen Zuschauer gebeten wurden, nicht zu fluchen. Außerdem rief er „Halt die Klappe“, während BAFTA-Chefin Sara Putt ihre einleitenden Worte sprach.
Scharfe Kritik von Jamie Foxx und anderen
Die Empörung über den Vorfall reichte bis zu anderen prominenten Gästen der BAFTA-Awards. Jamie Foxx, der selbst für seine scharfe Zunge bekannt ist, äußerte sich besonders kritisch. „Das ist inakzeptabel“, soll er laut Vanity Fair auf einer Afterparty gesagt haben. „Es gibt keinen Platz für Rassismus, egal unter welchen Umständen. Tourette ist keine Entschuldigung für Hass.“ Foxx‘ Kommentar spiegelt die komplexe Debatte wider, die durch den Vorfall ausgelöst wurde: Wie kann man mit den unwillkürlichen Ausrufen von Menschen mit Tourette-Syndrom umgehen, ohne rassistische Äußerungen zu entschuldigen oder zu verharmlosen?
Delroy Lindo und Michael B. Jordan haben sich bislang noch nicht offiziell geäußert. „Vanity Fair“ berichtet, dass Lindo dem Magazin bei einer Afterparty gesagt habe, er und Jordan hätten „getan, was wir tun mussten“, indem sie auf der Bühne ruhig geblieben seien. Lindo äußerte jedoch den deutlichen Wunsch, „dass jemand von den BAFTA-Veranstaltern…“ sich zu dem Vorfall äußern sollte.
Was bedeutet der Eklat für die BAFTA und die Akzeptanz von Tourette?
Der Vorfall bei den BAFTA-Awards wirft eine Reihe von Fragen auf. Zum einen stellt sich die Frage, wie Veranstalter von Großveranstaltungen in Zukunft mit Menschen mit Tourette-Syndrom umgehen sollen. Sollten sie von der Teilnahme ausgeschlossen werden, um ähnliche Eklats zu vermeiden? Oder gibt es Möglichkeiten, ihre Teilnahme zu ermöglichen und gleichzeitig sicherzustellen, dass rassistische oder beleidigende Äußerungen nicht toleriert werden? (Lesen Sie auch: Prinz William + Catherine, Princess of Wales:…)
Zum anderen lenkt der Vorfall die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit einer besseren Aufklärung über das Tourette-Syndrom. Viele Menschen wissen wenig über die Erkrankung und ihre Symptome, was zu Missverständnissen und Vorurteilen führen kann. Eine offene und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema kann dazu beitragen, mehr Verständnis und Akzeptanz für Menschen mit Tourette-Syndrom zu schaffen. Organisationen wie die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe informieren über Begleiterkrankungen wie das Tourette-Syndrom.
Es ist wichtig zu betonen, dass das Tourette-Syndrom eine neurologische Erkrankung ist, die nicht die Schuld der Betroffenen ist. Ihre unwillkürlichen Ausrufe sind nicht Ausdruck ihrer persönlichen Überzeugungen oder ihres Charakters. Stattdessen sind sie eine Folge der Erkrankung, die sie nicht kontrollieren können. Es ist daher wichtig, mitfühlend und verständnisvoll zu reagieren und sie nicht für ihre Symptome zu verurteilen.
John Davidson privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Über das Privatleben von John Davidson ist wenig bekannt. Er hält sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus und konzentriert sich auf seine Arbeit als Aktivist. Es ist nicht bekannt, ob er verheiratet ist, Kinder hat oder wo er lebt. Sein Alter ist mit 54 Jahren bekannt, aber weitere Details sind nicht öffentlich zugänglich. Davidson scheint ein zurückgezogenes Leben zu führen, was angesichts der Herausforderungen, die sein Tourette-Syndrom mit sich bringt, verständlich ist.
Trotz seiner Zurückhaltung hat Davidson einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über das Tourette-Syndrom geleistet. Indem er seine eigene Geschichte teilt und sich für die Rechte von Menschen mit der Erkrankung einsetzt, hat er dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Herausforderungen und Bedürfnisse von Betroffenen zu schärfen. Sein Engagement ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Akzeptanz und Inklusion.

Es bleibt zu hoffen, dass der Vorfall bei den BAFTA-Awards dazu beiträgt, eine breitere gesellschaftliche Debatte über den Umgang mit Tourette-Syndrom und anderen neurologischen Erkrankungen anzustoßen. Eine offene und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und mehr Verständnis und Akzeptanz für Menschen mit diesen Erkrankungen zu schaffen. (Lesen Sie auch: Matt Bellamy Trennung: Ehe-Aus mit Elle Evans!…)
Koprolalie ist ein Symptom des Tourette-Syndroms, das zu unwillkürlichen Ausrufen von obszönen, beleidigenden oder rassistischen Wörtern führen kann. Diese Ausrufe sind nicht Ausdruck der persönlichen Überzeugung oder des Charakters der Betroffenen.
Häufig gestellte Fragen
Ursprünglich berichtet von: Gala
Was ist das Tourette-Syndrom?
Das Tourette-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die durch Tics gekennzeichnet ist. Tics sind unwillkürliche, sich wiederholende Bewegungen oder Lautäußerungen. Die Ursache des Tourette-Syndroms ist noch nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass genetische und Umweltfaktoren eine Rolle spielen. (Lesen Sie auch: Heidi Klum Hochzeitstag: So Feierten & Tom…)
Was bedeutet Koprolalie?
Wie alt ist John Davidson?
John Davidson, der Tourette-Aktivist, der bei den BAFTA-Awards für einen Eklat sorgte, ist 54 Jahre alt. Weitere Details zu seinem Privatleben sind nicht öffentlich bekannt.
Hat John Davidson einen Partner oder ist er verheiratet?
Es ist nicht öffentlich bekannt, ob John Davidson einen Partner hat oder verheiratet ist. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Hat John Davidson Kinder?
Der Vorfall bei den BAFTA-Awards, bei dem das n wort bafta in den Fokus rückte, hat eine wichtige Debatte über den Umgang mit Tourette-Syndrom und rassistischen Äußerungen angestoßen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Debatte zu mehr Verständnis und Akzeptanz für Menschen mit Tourette-Syndrom führt und gleichzeitig sicherstellt, dass rassistische Äußerungen nicht toleriert werden.
