Beim Olympia-Skispringen in Predazzo gab es eine Überraschung: Anna Odine Ström aus Norwegen sicherte sich die Goldmedaille auf der Normalschanze. Die als Top-Favoritin gehandelte Slowenin Nika Prevc zeigte Nerven und musste sich mit Silber begnügen. Für die deutschen Skispringerinnen verlief der Wettkampf enttäuschend, sie verpassten die Medaillenränge deutlich.

Olympia-Skispringen: Eine junge Disziplin im Wandel
Das Skispringen der Frauen ist eine relativ junge olympische Disziplin. Erst seit den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ist es fester Bestandteil des Programms. Die Pionierjahre waren geprägt von Dominanz einzelner Athletinnen, doch das Feld ist breiter und die Leistungsdichte höher geworden. Dies zeigte sich auch im aktuellen Wettkampf, in dem Überraschungssiegerin Ström die Favoritin Prevc schlug. Die Entwicklung des Frauen-Skispringens wird vom internationalen Skiverband FIS gefördert, um die Disziplin weiter zu professionalisieren und weltweit zu etablieren. (Lesen Sie auch: Selina Freitag bei Olympia 2026: Platz 7…)
Gold für Ström, Tränen bei Prevc
Anna Odine Ström, die bereits im Vorfeld der Spiele für Diskussionen sorgte, triumphierte mit Sprüngen auf 100,0 und 101,0 Meter. Wie BILD berichtet, hatte Ström Ende des vergangenen Jahres für Aufsehen gesorgt, als sie bei der Two-Nights-Tour wegen einer zusätzlichen Sohle in ihrem Socken disqualifiziert wurde. Nika Prevc, die mit 13 Weltcupsiegen in dieser Saison als klare Favoritin ins Rennen ging, konnte dem Druck nicht standhalten und brach nach dem Gewinn der Silbermedaille in Tränen aus. „Für Nika Prevc (20) zählt nur Gold“, schrieb BILD. Die japanische Athletin Nozomi Maruyama sicherte sich die Bronzemedaille.
Enttäuschung bei den deutschen Skispringerinnen
Die deutschen Skispringerinnen enttäuschten beim Olympia-Auftakt. Selina Freitag erreichte mit Rang sieben das beste Ergebnis, während Katharina Schmid, die Fahnenträgerin, mit Platz 16 deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Agnes Reisch belegte den neunten Platz, Juliane Seyfarth verpasste sogar den zweiten Durchgang. Katharina Schmid erklärte laut t-online.de: „Ich hatte ein bisschen Pech, es war bei mir vielleicht nicht ganz so locker.“ Die deutschen Skispringerinnen konnten somit erstmals seit der Einführung der Disziplin im Jahr 2014 keine Medaille gewinnen. (Lesen Sie auch: Orf Live: Olympia 2026 im: Alle Infos…)
Reaktionen und Stimmen
Die Reaktionen auf den Wettkampf fielen gemischt aus. Während Anna Odine Ström ihren überraschenden Sieg feierte, war die Enttäuschung bei Nika Prevc groß. Katharina Schmid zeigte sich selbstkritisch und haderte mit ihrer Leistung. Experten analysierten die Sprünge und bemängelten bei einigen Athletinnen technische Fehler und mangelnde Lockerheit. Die deutschen Trainer gaben zu Protokoll, dass man sich den Wettkampf anders vorgestellt habe und die Athletinnen nun versuchen werden, sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.
Olympia-Skispringen: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der überraschende Ausgang des Olympia-Skispringens zeigt, dass die Leistungsdichte im Frauen-Skispringen zugenommen hat und die Tagesform eine entscheidende Rolle spielt. Für die deutschen Skispringerinnen gilt es, die Fehler zu analysieren und sich für die kommenden Wettkämpfe neu zu fokussieren.Die Konkurrenz ist groß und die Leistungsunterschiede sind gering, was spannende Wettkämpfe verspricht. Die Nachwuchsförderung des DSV wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen, um zukünftig wieder an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen zu können. (Lesen Sie auch: Italien Mailand Cortina 2026: Olympia 2026: Proteste)

Ergebnisse des Olympia-Skispringens der Damen
| Platz | Name | Nation | Weite 1 (m) | Weite 2 (m) | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Anna Odine Ström | Norwegen | 100.0 | 101.0 | 245.3 |
| 2 | Nika Prevc | Slowenien | 99.5 | 98.5 | 244.7 |
| 3 | Nozomi Maruyama | Japan | 97.5 | 99.0 | 243.8 |
| 7 | Selina Freitag | Deutschland | 94.5 | 95.0 | 230.5 |
| 9 | Agnes Reisch | Deutschland | 93.0 | 94.0 | 225.2 |
| 16 | Katharina Schmid | Deutschland | 90.0 | 91.5 | 215.7 |
Häufig gestellte Fragen zu olympia skispringen
Wer hat beim olympischen Skispringen der Damen Gold gewonnen?
Anna Odine Ström aus Norwegen gewann überraschend die Goldmedaille beim olympischen Skispringen der Damen auf der Normalschanze in Predazzo. Sie setzte sich gegen die Favoritin Nika Prevc durch und sicherte sich mit zwei starken Sprüngen den ersten Platz.
Warum war Nika Prevc nach dem olympischen Skispringen so enttäuscht?
Nika Prevc, die als Top-Favoritin ins Rennen ging, zeigte Nerven und musste sich mit der Silbermedaille begnügen. Angesichts ihrer vorherigen Erfolge und der hohen Erwartungen war die Enttäuschung groß, da sie sich den Olympiasieg fest vorgenommen hatte. (Lesen Sie auch: Snowboard alle Olimpiadi Invernali 2026: bei Olympia…)
Wie haben die deutschen Skispringerinnen beim olympischen Wettkampf abgeschnitten?
Die deutschen Skispringerinnen konnten beim olympischen Wettkampf nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Selina Freitag erreichte mit dem siebten Platz das beste Ergebnis, während Katharina Schmid, die Fahnenträgerin, mit Platz 16 enttäuschte. Insgesamt verpassten sie die Medaillenränge deutlich.
Was war der Grund für die Disqualifikation von Anna Odine Ström im Vorfeld der Spiele?
Seit wann ist Skispringen der Damen eine olympische Disziplin?
Das Skispringen der Damen ist seit den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi fester Bestandteil des olympischen Programms. Die Disziplin hat sich seitdem weiterentwickelt und erfreut sich wachsender Beliebtheit, was sich auch in der höheren Leistungsdichte der Athletinnen zeigt.
