Schock für das australische Olympia Snowboard Team: Cameron Bolton, ein erfahrener Snowboardcrosser, hat sich bei einem Trainingssturz in Livigno schwer verletzt. Der 35-Jährige zog sich Frakturen der Halswirbelsäule zu und musste in ein Krankenhaus in Mailand geflogen werden. Sein Traum von den Olympischen Spielen 2026 in Italien ist damit jäh beendet.

Olympia Snowboard: Ein Traum platzt
Cameron Bolton ist ein bekannter Name in der Snowboardcross-Szene. Der Australier hatte sich große Hoffnungen gemacht, bei den Olympischen Spielen in Italien im Jahr 2026 anzutreten. Für den erfahrenen Athleten wären es die vierten Olympischen Spiele gewesen. Im vergangenen Jahr konnte er bei der WM im Engadin mit Mia Clift Silber im Mixed-Team-Snowboardcross gewinnen.
Der Unfall und seine Folgen
Der Unfall ereignete sich am Montag während einer Trainingssession im Snowpark Livigno. Wie die Kleine Zeitung berichtet, klagte Bolton zunächst nur über leichte Nackenschmerzen und ging schlafen. Am nächsten Tag wurden die Schmerzen jedoch stärker, woraufhin er sich in der olympischen Klinik untersuchen ließ. Die Diagnose war niederschmetternd: zwei stabile Halswirbelfrakturen. Bolton wurde daraufhin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Mailand geflogen. (Lesen Sie auch: Orf Live Olympia: Übertragung der Winterspiele 2026)
Die Verletzung bedeutet das Aus für Boltons Olympia-Teilnahme. Für ihn wurde nun James Johnstone für die Qualifikation am Donnerstag nachnominiert. Auch Misaka Vaughan, eine weitere australische Snowboarderin, muss nach einer Kopfverletzung in der Halfpipe auf die Olympischen Spiele verzichten, wie GMX.AT berichtet.
Reaktionen und Anteilnahme
Der Unfall von Cameron Bolton hat in der Snowboard-Community für Bestürzung gesorgt. Viele Athleten und Fans äußerten ihre Anteilnahme und wünschten ihm eine schnelle Genesung. Das Australische Olympische Komitee (AOC) bestätigte den Unfall und sicherte Bolton jede erdenkliche Unterstützung zu. Auf der offiziellen Seite des Australischen Olympischen Komitees finden sich Informationen zu den Vorbereitungen der anderen Athleten.
Olympia Snowboard: Was bedeutet das für das australische Team?
Der Ausfall von Cameron Bolton ist ein herber Verlust für das australische Snowboardcross-Team. Bolton war einer der erfahrensten und erfolgreichsten Athleten im Team. Seine Erfahrung und sein Können werden dem Team bei den Olympischen Spielen in Italien fehlen. Dennoch ist das australische Team weiterhin stark aufgestellt und wird alles daran setzen, bei den Wettkämpfen erfolgreich zu sein. (Lesen Sie auch: Olympia Medaillenspiegel 2026: Aktuelle Entwicklungen)
Die Nachnominierung von James Johnstone bietet einem jungen Talent die Chance, sich auf der olympischen Bühne zu beweisen.
Ausblick auf die Olympischen Spiele 2026
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo werfen ihre Schatten voraus. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Athleten aus aller Welt trainieren hart, um bei den WettkämpfenBestleistungen zu erbringen. Trotz des tragischen Unfalls von Cameron Bolton blickt die Snowboard-Welt voller Vorfreude auf die kommenden Spiele.
Die Snowboard-Wettbewerbe versprechen wieder Spannung und Action. Athleten wie Johnstone haben nun die Chance sich zu beweisen. Die Fans dürfen sich auf packende Rennen und spektakuläre Sprünge freuen. (Lesen Sie auch: Olympische Winterspiele 2026 Medaillen: Olympia 2026)

Zeitplan der Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2026
Hier ist ein vorläufiger Zeitplan der Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2026 (Änderungen vorbehalten):
| Datum | Uhrzeit | Wettbewerb | Ort |
|---|---|---|---|
| 6. Februar 2026 | 10:00 Uhr | Snowboardcross, Qualifikation Herren | Livigno Snow Park |
| 7. Februar 2026 | 11:00 Uhr | Snowboardcross, Finale Herren | Livigno Snow Park |
| 8. Februar 2026 | 10:00 Uhr | Snowboardcross, Qualifikation Damen | Livigno Snow Park |
| 9. Februar 2026 | 11:00 Uhr | Snowboardcross, Finale Damen | Livigno Snow Park |
| 10. Februar 2026 | 14:00 Uhr | Halfpipe, Qualifikation Herren | Livigno Snow Park |
| 11. Februar 2026 | 14:00 Uhr | Halfpipe, Qualifikation Damen | Livigno Snow Park |
| 12. Februar 2026 | 19:00 Uhr | Halfpipe, Finale Herren | Livigno Snow Park |
| 13. Februar 2026 | 19:00 Uhr | Halfpipe, Finale Damen | Livigno Snow Park |
Häufig gestellte Fragen zu olympia snowboard
Was ist Snowboardcross und wie funktioniert der Wettbewerb bei Olympia?
Snowboardcross ist ein Wettbewerb, bei dem mehrere Snowboarder gleichzeitig auf einer speziell präparierten Strecke mit Sprüngen, Kurven und Hindernissen gegeneinander antreten. Bei Olympia starten zunächst Qualifikationsläufe, bevor es in den Finalläufen um die Medaillen geht.
Wo finden die Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 statt?
Die Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 werden im Snowpark in Livigno, Italien, ausgetragen. Livigno ist ein bekannter Wintersportort und bietet ideale Bedingungen für die verschiedenen Snowboard-Disziplinen. (Lesen Sie auch: Sportstudio Live: Olympia 2026 Highlights im Re-…)
Welche anderen Disziplinen gibt es neben Snowboardcross im olympischen Snowboard-Programm?
Neben Snowboardcross umfasst das olympische Snowboard-Programm auch Disziplinen wie Halfpipe, Slopestyle, Big Air, Parallel-Riesenslalom und Mixed Team Snowboardcross. Diese Disziplinen bieten eine Vielfalt an unterschiedlichen Herausforderungen für die Athleten.
Wer sind die Favoriten für die Snowboard-Wettbewerbe bei Olympia 2026?
Es ist noch zu früh, um definitive Favoriten zu nennen. Die Leistungen der Athleten in den Weltcup-Rennen und anderen Wettbewerben im Vorfeld der Spiele werden eine wichtige Rolle spielen. Namenhafte Athleten werden aber sicher wieder eine Rolle spielen.
Wie kann man die Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen verfolgen?
Die Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen werden live im Fernsehen und über Streaming-Dienste übertragen. Die genauen Sendezeiten und Kanäle werden rechtzeitig vor den Spielen bekannt gegeben. Außerdem gibt es umfassende Berichterstattung in den Medien.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
