Der Schweizer Ski-Rennläufer Franjo von Allmen hat bei den Olympischen Spielen 2026 in Bormio im Olympia Super-G der Herren triumphiert. Mit diesem Sieg sicherte er sich seine dritte Goldmedaille bei den Spielen, nachdem er bereits in der Abfahrt und der Team-Kombination erfolgreich war. Die österreichischen Athleten konnten im Rennen nicht überzeugen und verpassten eine Medaillenplatzierung.

Historischer Erfolg für Franjo von Allmen
Franjo von Allmen schrieb mit seinem Sieg im Super-G Geschichte. Er ist erst der dritte Athlet überhaupt, dem es gelang, bei denselben Winterspielen drei Goldmedaillen zu gewinnen. Zuvor hatten dies nur Toni Sailer (1956) und Jean-Claude Killy (1968) geschafft. Zudem ist von Allmen der erste Schweizer, der Olympia-Gold im Super-G holt, und der erste Athlet, der das Speed-Double aus Abfahrt und Super-G bei Olympischen Spielen gewinnt. Mehr Informationen zu den Olympischen Winterspielen finden sich auf der offiziellen Olympia-Webseite. (Lesen Sie auch: Super G Maschile Olimpiadi 2026: G der…)
Der Rennverlauf des Olympia Super-G der Herren
Der Super-G der Herren wurde auf der anspruchsvollen „Stelvio“-Piste in Bormio ausgetragen. Die Strecke gilt als besonders eisig und wellig, was hohe Anforderungen an die Skifahrer stellt. Franjo von Allmen meisterte die Herausforderungen am besten und setzte sich mit einer herausragenden Fahrt an die Spitze. Silber ging an den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, während der Topfavorit Marco Odermatt aus der Schweiz Bronze gewann.
Enttäuschung für die österreichischen Starter
Die österreichischen Ski-Rennläufer konnten im Olympia Super-G der Herren nicht an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen. Raphael Haaser erreichte als bester Österreicher den fünften Platz. Vincent Kriechmayr, für den es möglicherweise das letzte Olympia-Rennen war, belegte Rang acht. Marco Schwarz wurde 14., Stefan Babinsky verpasste die Top 20. „Die Fahrt war grundsätzlich von oben bis unten viel zu brav“, analysierte Haaser selbstkritisch, wie die Kleine Zeitung berichtet. (Lesen Sie auch: Olympia 2026: Hettich Walz als Teil des…)
Reaktionen auf das Rennen
Der Sieg von Franjo von Allmen wurde von Experten und Zuschauern gleichermaßen gefeiert. Seine beeindruckende Leistung und sein historischer Erfolg wurden in den Medien hervorgehoben. Die österreichischen Athleten zeigten sich enttäuscht über ihre Ergebnisse und kündigten an, die Fehler analysieren zu wollen, um in den nächsten Rennen wieder stärker zu sein. ORF-Experte Joachim Puchner hatte vor dem Rennen betont, dass die Österreicher volles Risiko gehen müssten, um eine Chance auf eine Medaille zu haben, sport.ORF.at berichtete.
Ausblick auf die weiteren Wettbewerbe
Nach dem Super-G stehen bei den Olympischen Spielen in Bormio noch weitere spannende Wettbewerbe im Ski alpin auf dem Programm. Die Athleten werden alles daran setzen, ihr Können zu zeigen und um weitere Medaillen zu kämpfen. Insbesondere die österreichische Mannschaft will sich nach dem enttäuschenden Super-G rehabilitieren und in den kommenden Rennen wieder vorne mitfahren. Die Ergebnisse des Olympia Super G Herren haben gezeigt, dass im alpinen Skisport die Leistungsdichte sehr hoch ist und kleine Fehler große Auswirkungen haben können. (Lesen Sie auch: Riesenslalom Olympia 2026: 2026: -Entscheidungen in Mailand)
Olympia Super G Herren: Bedeutung für den Ski-Weltcup
Der Olympia Super G Herren ist nicht nur ein Höhepunkt der Olympischen Spiele, sondern hat auch Auswirkungen auf den Ski-Weltcup. Die gewonnenen Punkte fließen in die Gesamtwertung ein und können entscheidend für den Gewinn des Weltcup-Titels sein. Die Athleten, die bei Olympia erfolgreich sind, gehen oft mit gestärktem Selbstvertrauen in die weiteren Weltcup-Rennen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Ergebnisse von Bormio auf die restliche Saison auswirken werden.

Häufig gestellte Fragen zu olympia super g herren
Wer hat bei den Olympischen Spielen 2026 die Goldmedaille im Super-G der Herren gewonnen?
Der Schweizer Franjo von Allmen hat bei den Olympischen Spielen 2026 in Bormio die Goldmedaille im Super-G der Herren gewonnen. Es ist seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen, nachdem er bereits die Abfahrt und die Team-Kombination für sich entscheiden konnte. (Lesen Sie auch: Olympia Eiskunstlauf 2026: -Sensation bei 2026: Malinin)
Welchen Platz belegte der beste Österreicher im Super-G der Herren bei Olympia 2026?
Raphael Haaser war der beste Österreicher im Super-G der Herren bei den Olympischen Spielen 2026 und belegte den fünften Platz. Vincent Kriechmayr wurde Achter, Marco Schwarz 14. und Stefan Babinsky verpasste die Top 20.
Was macht die „Stelvio“-Piste in Bormio so anspruchsvoll für den Super-G der Herren?
Die „Stelvio“-Piste in Bormio gilt als besonders eisig und wellig, was hohe Anforderungen an die Skifahrer stellt. Diese Bedingungen erfordern eine ausgezeichnete Technik und viel Mut, um die Strecke schnell und fehlerfrei zu bewältigen. Sie ist bekannt für ihre Schwierigkeit.
Welche Bedeutung hat der Olympia Super-G der Herren für den Ski-Weltcup?
Der Olympia Super-G der Herren ist nicht nur ein Höhepunkt der Olympischen Spiele, sondern hat auch Auswirkungen auf den Ski-Weltcup. Die gewonnenen Punkte fließen in die Gesamtwertung ein und können entscheidend für den Gewinn des Weltcup-Titels sein.
Wer waren die einzigen Athleten vor Franjo von Allmen, die drei Goldmedaillen bei denselben Winterspielen gewannen?
Vor Franjo von Allmen gelang es nur Toni Sailer (1956 in Cortina d’Ampezzo) und Jean-Claude Killy (1968 in Grenoble), bei denselben Winterspielen drei Goldmedaillen zu gewinnen. Von Allmen reiht sich mit seinem Erfolg in diese illustre Liste ein.
