<a href=“/news-features/festivals-berlinale/berlinale-2026″ hreflang=“de“>Berlinale 2026</a>
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<div class=“field field–name-field-bild field–type-image field–label-hidden field–item“> <img src=“https://www.kino-zeit.de/sites/default/files/styles/grosse_klickstrecke_940x530_/public/2026-02/only_rebels_win_2026_1.jpg?itok=EzV8mCTl“ width=“940″ height=“530″ alt=“Filmstill zu Only Rebels Win (2026) von Danielle Arbid“ class=“img-responsive“ />
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<div class=“field field–name-field-copyright field–type-string field–label-hidden field–item“>Easy Riders Films (via Berlinale)</div>
<div class=“field field–name-field-bildunterschrift field–type-string field–label-hidden field–item“>Only Rebels Win (2026) von Danielle Arbid</div>
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Auf den Widerstand im Kleinen kommt es an
Es ist auffällig, wie viele Filme dieser Berlinale nicht an ihren eigentlichen Schauplätzen gedreht wurden – oder gedreht werden konnten. Der Eröffnungsfilm „No Good Men“ verlegt Kabul in Hamburger Stadtteile, der Wettbewerbsbeitrag „Gelbe Briefe“ beginnt in Ankara und endet in Istanbul – zu sehen sind allerdings Berlin und ein weiteres Mal die Hansestadt.
In „Only Rebels Win“ verlieben sich die 64-jährige Suzanne und der deutlich jüngere Osmane, der als senegalesischer Migrant ohne Papiere im Libanon lebt. Danielle Arbids Liebesdrama erzählt in schwebenden Bildern, mit leiser Ironie und großer Zärtlichkeit von Vorurteilen und dem Mut, am eigenen Glück festzuhalten.
In Beirut lernt Suzanne Osmane kennen, nachdem sie ihn vor einem rassistischen Angriff gerettet hat. Er ist Sudanese, jung, ohne Papiere und auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Suzanne hat palästinensische Wurzeln und kommt aus der Mittelschicht. Sie ist Witwe, Mutter zweier erwachsener Kinder und mehr als doppelt so alt wie er. Wider Erwarten öffnen sich die beiden einsamen Seelen füreinander und bauen eine Verbindung auf. Nach anfänglicher Schüchternheit kommen sich Suzanne und Osmane näher, bis sie sich schließlich eingestehen, dass sie verliebt sind.
In einem zerrissenen Libanon am Rande des Zusammenbruchs löst ihre Beziehung eine Welle der Wut und Empörung aus. Suzannes Kinder wollen sie nicht mehr sehen, Kolleg*innen wenden sich von ihr ab, kein Priester will sie trauen und Nachbar*innen hetzen ihnen die Polizei auf den Hals. Dieselben Menschen, die das Land in den Bürgerkrieg geführt haben, sind nun bereit, Suzanne und Osmane zu verurteilen. Das Paar ist gezwungen, sich den Feindseligkeiten zu stellen und sich zu wehren. (Quelle: Berlinale)
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