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Aktualisiert: 1. Februar 2026
Geprüft
1. Februar 2026 – Ein Paukenschlag für den Tierpark Hellabrunn und die bayerische Landeshauptstadt: Nach jahrelangen Bemühungen und intensiven diplomatischen Anstrengungen steht fest, dass München voraussichtlich im Jahr 2028 zwei Riesenpandabären aus der Volksrepublik China willkommen heißen darf. Die Nachricht löste eine Welle der Begeisterung aus, nicht nur in der lokalen Bevölkerung, sondern auch unter Tierfreunden und Artenschutzorganisationen weltweit. Ministerpräsident Markus Söder, der sich persönlich für die Realisierung dieses Projekts eingesetzt hat, äußerte sich hocherfreut über den bevorstehenden Zuwachs und betonte die Bedeutung dieses Ereignisses für den Freistaat Bayern.

Die Ankunft der Panda München ist mehr als nur eine zoologische Attraktion; sie ist ein Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens, das China in die Kompetenz und das Engagement des Tierparks Hellabrunn setzt. Die Verhandlungen, die hinter dieser Zusage stehen, waren komplex und erforderten ein tiefes Verständnis für die kulturellen und politischen Nuancen der chinesischen „Panda-Diplomatie“. Die erfolgreiche Einigung ist ein Beweis für die hervorragenden Beziehungen zwischen Bayern und China.
Das Wichtigste in Kürze
München darf sich auf die Ankunft von zwei Riesenpandas im Tierpark Hellabrunn im Jahr 2028 freuen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um den Tieren ein artgerechtes und sicheres Zuhause zu bieten. Das Projekt stärkt die Beziehungen zu China und unterstreicht die Bedeutung des Artenschutzes.
Hintergrund der Panda-Diplomatie
Die sogenannte „Panda-Diplomatie“ ist eine seit Jahrzehnten bewährte Praxis der chinesischen Regierung, um freundschaftliche Beziehungen zu anderen Ländern zu pflegen und zu stärken. Dabei werden Riesenpandas, die als nationales Symbol Chinas gelten, an ausgewählte Zoos im Ausland „verliehen“. Diese Leihgaben sind jedoch nicht kostenlos; die Zoos entrichten erhebliche Leihgebühren, die in den Artenschutz und die Forschung in China fließen. Die Pandas bleiben stets Eigentum der chinesischen Regierung, und auch Nachkommen, die im Ausland geboren werden, müssen in der Regel nach China zurückkehren, um dort zur Erhaltung der Art beizutragen. (Lesen Sie auch: Deal mit Peking – Söder holt Pandas…)
Die Auswahl der Zoos, die in den Genuss eines Panda-Paares kommen, erfolgt äußerst sorgfältig. Kriterien sind unter anderem die Expertise des Zoos in der Haltung und Zucht von Wildtieren, die Qualität der Gehege, das Engagement für den Artenschutz und die politischen Beziehungen zum jeweiligen Land. Der Tierpark Hellabrunn konnte in all diesen Bereichen überzeugen und sich gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Die Entscheidung für Panda München fiel nach eingehender Prüfung aller relevanten Faktoren.
Die Leihgebühren für ein Panda-Paar können mehrere Millionen Euro pro Jahr betragen. Diese Gelder werden ausschließlich für Artenschutzprojekte in China verwendet, insbesondere für den Schutz des Lebensraums der Pandas und die Forschung zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.
Vorbereitungen im Tierpark Hellabrunn
Die Vorbereitungen für die Ankunft der Panda München laufen bereits auf Hochtouren. Ein eigens zusammengestelltes Team aus Tierärzten, Biologen, Tierpflegern und Architekten arbeitet mit Hochdruck daran, den zukünftigen Bewohnern ein optimales und artgerechtes Zuhause zu schaffen. Das neue Panda-Gehege wird nicht nur den Bedürfnissen der Tiere entsprechen, sondern auch den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis bieten. Geplant sind großzügige Innen- und Außenbereiche, die den natürlichen Lebensraum der Pandas nachempfunden sind. Dazu gehören Bambushaine, Kletterstrukturen, Wasserläufe und Rückzugsmöglichkeiten.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Ernährung der Pandas. Bambus ist die Hauptnahrungsquelle der Tiere, und der Tierpark Hellabrunn arbeitet bereits mit verschiedenen Lieferanten zusammen, um eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Darüber hinaus werden die Tierpfleger in speziellen Schulungen auf die besonderen Bedürfnisse der Pandas vorbereitet, um eine optimale Betreuung und Pflege zu gewährleisten. Das Wohl der Panda München steht an erster Stelle. (Lesen Sie auch: Deal mit Peking – Söder holt Pandas…)
Auswirkungen auf den Tourismus in München
Die Ankunft der Panda München wird zweifellos einen enormen Schub für den Tourismus in der bayerischen Landeshauptstadt bedeuten. Experten erwarten einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen im Tierpark Hellabrunn, aber auch in anderen touristischen Attraktionen der Stadt. Die Pandas werden nicht nur Tierfreunde und Familien anziehen, sondern auch ein breites internationales Publikum. Die Stadt München bereitet sich bereits auf den erwarteten Ansturm vor und plant zusätzliche Maßnahmen, um den Besuchern einen angenehmen und reibungslosen Aufenthalt zu ermöglichen. Die Panda München sind eine Attraktion, die München auf die Weltkarte bringt.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Panda-Tourismus sind vielfältig. Hotels, Restaurants, Geschäfte und andere Dienstleistungsunternehmen werden von dem zusätzlichen Besucheraufkommen profitieren. Die Stadt München rechnet mit Mehreinnahmen durch Steuern und Gebühren, die in den Ausbau der touristischen Infrastruktur investiert werden können. Die Panda München sind somit nicht nur ein Gewinn für den Tierpark, sondern für die gesamte Region.
Panda München: Ein Gewinn für den Artenschutz
Die Haltung von Riesenpandas in Zoos trägt nicht nur zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Artenschutz bei, sondern auch zur Forschung und zum Verständnis dieser bedrohten Tierart. Durch die Beobachtung und Untersuchung der Pandas in menschlicher Obhut können wichtige Erkenntnisse über ihre Lebensweise, ihre Fortpflanzung und ihre Gesundheit gewonnen werden. Diese Erkenntnisse können dann genutzt werden, um die Schutzmaßnahmen in ihrem natürlichen Lebensraum zu verbessern. Der Tierpark Hellabrunn engagiert sich seit Jahren aktiv im Artenschutz und wird auch im Rahmen des Panda München-Projekts einen wichtigen Beitrag leisten.
Die Zusammenarbeit mit chinesischen Forschern und Artenschutzorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Gemeinsam werden Projekte entwickelt, die den Schutz der Pandas in China unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Wiederherstellung von Lebensräumen, die Bekämpfung der Wilderei und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in den Regionen, in denen die Pandas leben. Die Panda München sind Botschafter für den Artenschutz und erinnern uns daran, wie wichtig es ist, bedrohte Tierarten zu schützen und ihren Lebensraum zu erhalten.

Die Zukunft der Panda-Diplomatie
Die „Panda-Diplomatie“ hat sich in den letzten Jahrzehnten als ein erfolgreiches Instrument der chinesischen Außenpolitik erwiesen. Sie trägt nicht nur zur Stärkung der bilateralen Beziehungen bei, sondern auch zur Förderung des Artenschutzes und des kulturellen Austauschs. Es ist zu erwarten, dass China auch in Zukunft an dieser Praxis festhalten wird, um seine Beziehungen zu anderen Ländern zu pflegen und seine Rolle als verantwortungsbewusster Akteur in der internationalen Gemeinschaft zu unterstreichen. Der Erfolg des Panda München-Projekts wird sicherlich dazu beitragen, das Ansehen der „Panda-Diplomatie“ weiter zu festigen.
Die Lebenserwartung von Riesenpandas in freier Wildbahn beträgt etwa 15 bis 20 Jahre, in menschlicher Obhut kann sie jedoch deutlich höher sein. Einige Pandas in Zoos haben ein Alter von über 30 Jahren erreicht.
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann genau kommen die Pandas nach München?
Die Ankunft der Riesenpandas im Tierpark Hellabrunn ist für das Jahr 2028 geplant. Ein genaues Datum steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.
Wie groß wird das neue Panda-Gehege sein?
Das neue Panda-Gehege wird großzügig angelegt sein und sowohl Innen- als auch Außenbereiche umfassen. Die genaue Größe wird noch bekannt gegeben.
Was fressen Pandas hauptsächlich?
Die Hauptnahrungsquelle von Pandas ist Bambus. Sie fressen aber auch gelegentlich andere Pflanzen und kleine Tiere.
Wie viele Riesenpandas leben noch in freier Wildbahn?
Schätzungen zufolge leben noch etwa 1.800 Riesenpandas in freier Wildbahn, hauptsächlich in den Bergregionen Chinas.
Werden die Panda-Babys, die in München geboren werden, auch in China leben?
Ja, gemäß den Vereinbarungen mit der chinesischen Regierung müssen Panda-Babys, die im Ausland geboren werden, in der Regel nach China zurückkehren, um dort zur Erhaltung der Art beizutragen.
Wie hoch werden die Eintrittspreise für den Tierpark nach der Ankunft der Pandas sein?
Es ist noch nicht bekannt, ob die Eintrittspreise für den Tierpark aufgrund der Ankunft der Pandas erhöht werden. Die Entscheidung darüber wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.
Fazit
Die bevorstehende Ankunft der Panda München im Tierpark Hellabrunn ist ein freudiges Ereignis für die Stadt München, den Freistaat Bayern und die gesamte Welt der Tierfreunde. Das Projekt ist ein Beweis für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China und unterstreicht die Bedeutung des Artenschutzes. Die Panda München werden nicht nur eine Attraktion für Besucher sein, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Forschung und zum Verständnis dieser bedrohten Tierart leisten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um den Pandas ein optimales Zuhause zu schaffen und den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die Stadt München freut sich auf die Ankunft der Panda München und heißt sie herzlich willkommen.
