Papst Leo XIV. hat kürzlich ein überraschendes Detail aus seiner Jugend preisgegeben: Bevor er dem Augustinerorden beitrat, erwog er ernsthaft einen Eintritt bei den Salesianern Don Boscos. Diese Enthüllung erfolgte während eines Pfarreibesuchs in Rom und wirft ein neues Licht auf den Werdegang des Kirchenoberhaupts.

Die Jugend von Papst Leo XIV. und seine Berufung
Papst Leo XIV., der mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost heißt, ist seit dem 8. Mai letzten Jahres im Amt. Seine Entscheidung für den Augustinerorden prägte sein Leben maßgeblich. Er war von 2001 bis 2013 Leiter des internationalen Augustinerordens und wirkte zuvor viele Jahre als Ordensmann in den USA und in Peru. Die Augustiner sind ein traditionsreicher Orden, der sich der Lehre und Verbreitung des christlichen Glaubens widmet. Mehr Informationen zur Geschichte des Augustinerordens finden sich auf der offiziellen Webseite des Ordens. (Lesen Sie auch: Wann ist Ramadan 2026: 2026: beginnt der…)
Die Salesianer Don Boscos hingegen, die im späten 19. Jahrhundert vom heiligen Giovanni Bosco gegründet wurden, konzentrieren sich vor allem auf die Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen. Dieser Fokus auf junge Menschen mag ein Grund gewesen sein, warum der junge Robert Francis Prevost sich zu dieser Gemeinschaft hingezogen fühlte.
Aktuelle Enthüllung beim Pfarreibesuch
Während eines Besuchs in der Pfarrei Sacro Cuore di Gesù nahe dem Bahnhof Termini in Rom verriet Papst Leo XIV., dass er als Jugendlicher auch einen Besuch bei der salesianischen Gemeinschaft gemacht habe. Wie Vatican News berichtet, fügte er scherzhaft hinzu: „Ihr seid nur auf den zweiten Platz gekommen – es tut mir leid!“ Diese Bemerkung zeigt, dass er auch im Rückblick noch eine gewisse Verbundenheit zu den Salesianern empfindet. (Lesen Sie auch: Josh Hader: Astros in Sorge um Einsatz…)
Interessanterweise merkte der Papst an, dass er seit seiner Wahl mehr Salesianer- als Augustinergemeinschaften besucht habe. „Vielleicht ist also etwas von euch in meinem Herzen geblieben“, sagte er laut Domradio.de. Diese Aussage unterstreicht die Wertschätzung, die Papst Leo XIV. den Salesianern entgegenbringt.
Die Salesianer Don Boscos: Ein Orden im Dienst der Jugend
Die Salesianer Don Boscos sind eine der größten Ordensgemeinschaften der katholischen Kirche. Ihr Gründer, der heilige Don Bosco, widmete sein Leben der Unterstützung und Erziehung von benachteiligten Jugendlichen. Die Salesianer sind heute in zahlreichen Ländern aktiv und betreiben Schulen, Jugendzentren und andere Einrichtungen, die jungen Menschen eine Perspektive bieten. Mehr Informationen zur Arbeit der Salesianer finden sich auf ihrer offiziellen Webseite. (Lesen Sie auch: Dick Advocaat tritt als Nationaltrainer von Curaçao…)
Papst Leo XIV. lobte bei seinem Pfarreibesuch die „großen Gaben“, die die Salesianer durch ihr Charisma erhalten haben, insbesondere den „Dienst an jungen Leuten und die Freude an der Erziehungs-Pastoral“. Diese Wertschätzung für die Arbeit der Salesianer zeigt sich auch in der auffallenden Nähe, die der Papst zu diesem Orden pflegt.

Was bedeutet diese Enthüllung?
Die Tatsache, dass Papst Leo XIV. als junger Mann fast Salesianer geworden wäre, gibt einen interessanten Einblick in seine Persönlichkeit und seine spirituelle Entwicklung. Es zeigt, dass er sich schon früh für die Belange junger Menschen interessierte und eine Affinität zu einer Ordensgemeinschaft hatte, die sich der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen widmet. Seine Entscheidung für den Augustinerorden bedeutete zwar einen anderen Weg, aber seine Wertschätzung für die Salesianer ist bis heute geblieben.Es ist jedoch anzunehmen, dass seine positive Haltung gegenüber dem Orden die Zusammenarbeit weiter stärken wird. (Lesen Sie auch: ALDI Lampen Aktuell: Neue Modelle ab heute…)
FAQ zu papst leo
Häufig gestellte Fragen zu papst leo
Wer ist der aktuelle Papst Leo XIV.?
Der aktuelle Papst Leo XIV., mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost, ist seit dem 8. Mai letzten Jahres im Amt. Er ist Mitglied des Augustinerordens und war von 2001 bis 2013 dessen Generalprior. Zuvor wirkte er viele Jahre als Ordensmann in den USA und in Peru.
Welche Verbindung hat Papst Leo XIV. zu den Salesianern?
Papst Leo XIV. enthüllte kürzlich, dass er als junger Mann in Erwägung zog, den Salesianern Don Boscos beizutreten. Obwohl er sich letztendlich für den Augustinerorden entschied, hat er eine enge Beziehung zu den Salesianern und besucht sie seit seiner Wahl häufig.
Was ist das Besondere an den Salesianern Don Boscos?
Die Salesianer Don Boscos sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die sich der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen widmet. Sie wurden im 19. Jahrhundert vom heiligen Giovanni Bosco gegründet und sind heute in zahlreichen Ländern aktiv, wo sie Schulen und Jugendzentren betreiben.
Warum besuchte Papst Leo XIV. eine Pfarrei in Rom?
Papst Leo XIV. besuchte die Pfarrei Sacro Cuore di Gesù in Rom im Rahmen seiner pastoralen Besuche. Bei dieser Gelegenheit enthüllte er, dass er als junger Mann fast den Salesianern beigetreten wäre und lobte die Arbeit des Ordens im Bereich der Jugenderziehung.
Welche Rolle spielte Papst Leo XIV. im Augustinerorden?
Papst Leo XIV. war von 2001 bis 2013 Generalprior des internationalen Augustinerordens. In dieser Funktion leitete er den Orden und trug zur Verbreitung des christlichen Glaubens bei. Zuvor war er viele Jahre als Ordensmann in den USA und in Peru tätig.
