Peter Jackson Film Flop: Der Science-Fantasy-Film „Mortal Engines: Krieg der Städte“, der einst als potenzieller „Herr der Ringe“-Nachfolger gehandelt wurde, entpuppte sich als einer der größten Kassenflops der Filmgeschichte. Das ambitionierte Projekt, das von Peter Jackson produziert und mitgeschrieben wurde, kostete ein Millionenbudget, konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen.
Film-Fakten
- „Mortal Engines“ sollte ein neues Fantasy-Franchise etablieren.
- Der Film spielte weltweit nur einen Bruchteil seines Budgets ein.
- Peter Jackson war als Produzent und Co-Autor beteiligt.
- Die visuellen Effekte wurden für ihre Detailverliebtheit gelobt.
Unser Eindruck: Visuell beeindruckend, aber inhaltlich schwach – „Mortal Engines“ ist ein kurzweiliges Spektakel, dem es an Tiefe fehlt.
| Titel | Mortal Engines: Krieg der Städte |
| Originaltitel | Mortal Engines |
| Regie | Christian Rivers |
| Drehbuch | Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson |
| Besetzung | Hera Hilmar, Robert Sheehan, Hugo Weaving |
| Genre | Science-Fantasy, Abenteuer |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Kinostart/Streaming-Start | 13. Dezember 2018 |
| FSK | 12 |
| Produktion | Neuseeland, USA |
Was machte „Mortal Engines“ zu einem peter jackson film flop?
„Mortal Engines“ scheiterte an einer Kombination aus Faktoren. Trotz des Namens Peter Jackson, der als Produzent und Co-Autor fungierte, konnte der Film weder Kritiker noch Publikum überzeugen. Die Geschichte, angesiedelt in einer dystopischen Zukunft, in der Städte auf Rädern um die Ressourcen der Welt kämpfen, wirkte auf viele Zuschauer zu konstruiert und wenig originell. Laut einer Meldung von Moviepilot.de wird der Film heute im TV gezeigt.
Ein ambitioniertes Projekt mit hohen Erwartungen
Die Produzenten hatten gehofft, mit „Mortal Engines“ ein neues, erfolgreiches Fantasy-Franchise zu etablieren. Angesichts des Erfolgs von Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Trilogie waren die Erwartungen hoch. Das Budget des Films belief sich auf geschätzte 100 bis 150 Millionen US-Dollar.
Regisseur Christian Rivers arbeitete zuvor als Spezialeffekt-Künstler an Jacksons „Herr der Ringe“-Filmen.

Visuelle Pracht versus inhaltliche Schwäche
Obwohl die visuellen Effekte und das Worldbuilding von „Mortal Engines“ gelobt wurden, bemängelten viele Kritiker die flache Story und die blassen Charaktere. Die komplexe Welt der fahrenden Städte wurde zwar detailreich dargestellt, doch die emotionale Bindung zum Publikum blieb aus.
Die Konkurrenz im Kinojahr 2018
„Mortal Engines“ kam im Dezember 2018 in die Kinos – ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Der Film konkurrierte mit anderen Blockbustern wie „Aquaman“ und „Spider-Man: A New Universe“, die ein deutlich breiteres Publikum ansprachen. Die Marketingkampagne für „Mortal Engines“ konnte sich gegen die Konkurrenz nicht durchsetzen.
Für wen lohnt sich „Mortal Engines: Krieg der Städte“?
Wer sich an spektakulären Bildern und einer ungewöhnlichen Sci-Fantasy-Welt erfreuen kann, wird von „Mortal Engines“ möglicherweise unterhalten. Fans von dystopischen Filmen wie „Mad Max“ oder „Waterworld“ könnten ebenfalls Gefallen an dem Film finden, sollten aber keine tiefgründige Handlung erwarten. Wer epische Fantasy-Geschichten im Stil von „Herr der Ringe“ sucht, wird hier enttäuscht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte Peter Jackson bei „Mortal Engines“?
Peter Jackson war als Produzent und Co-Autor an „Mortal Engines“ beteiligt. Er schrieb das Drehbuch zusammen mit Fran Walsh und Philippa Boyens, seinen langjährigen Partnern bei „Herr der Ringe“. Die Regie übernahm jedoch Christian Rivers. (Lesen Sie auch: Neuer Netflix Film Spaltet: Kritiker Hassen Ihn,…)
Warum floppte „Mortal Engines“ an den Kinokassen?
Der Film hatte mit starker Konkurrenz zu kämpfen und konnte weder Kritiker noch Publikum überzeugen. Viele bemängelten die schwache Handlung und die fehlende emotionale Tiefe, obwohl die visuellen Effekte gelobt wurden. Die hohen Produktionskosten konnten nicht durch die Einnahmen gedeckt werden.
Auf welchen Büchern basiert der Film „Mortal Engines“?
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Philip Reeve, dem ersten Band der „Mortal Engines“-Reihe. Es folgten drei weitere Bücher: „Jagd durchs Eis“, „Rückkehr nach London“ und „Die dunkle Stadt“. Eine Fortsetzung der Filmreihe ist aufgrund des finanziellen Misserfolgs unwahrscheinlich. (Lesen Sie auch: Beste Abenteuerfilme Aller Zeiten: Diesen Film Musst…)

Wo kann man „Mortal Engines“ streamen?
Aktuelle Streaming-Informationen zu „Mortal Engines“ sind über Filmdatenbanken und Streaming-Anbieter abrufbar. Da sich die Verfügbarkeit von Filmen auf Streaming-Plattformen ändern kann, empfiehlt es sich, die aktuellen Angebote zu prüfen. IMDb bietet hierzu einen guten Überblick.




