Vor wenigen Monaten machte Pierre M. Krause in seiner Sendung „Kurzstrecke“ öffentlich, dass er an Krebs erkrankt ist. In seiner neuesten Folge mit Tommi Schmitt spricht er wieder über den bösartigen Tumor und macht deutlich, dass er dadurch Freund:innen verloren habe.
In der neuesten Ausgabe von „Kurzstrecke“ wird es emotional. Pierre M. Krause, 49, schlendert gemeinsam mit Tommi Schmitt, 37, durch dessen Heimatstadt Detmold. Dabei kommen die zwei auf die Krankheit des Moderators zu sprechen und dieser lässt tief blicken.
Pierre M. Krause spricht über verlorene Freundschaften
Im Gespräch fragt Schmitt nach: „Aber kannst du das mal sagen, man fragt sich ja manchmal: Wie verhält man sich richtig? Freut man sich über eine Nachricht, wenn es einem nicht gut geht, oder sagt man: ‚Leute, es ist alles zu viel?'“ Die Antwort lässt einen schlucken, denn durch seine Tumorerkrankung, durch die er ein Jahr lang pausierte, haben sich Menschen von ihm abgewandt. „Ich glaube, das ist das Privateste, was ich je erzählt habe, aber weil das genau das Thema ist, ich habe Freunde verloren“, führt er aus. „Also, ich habe wirklich Freunde, von denen ich dachte, das sind meine besten Freunde, verloren, weil da plötzlich totale Funkstille war.“
Es ist ein bitterer Einblick in eine Realität, die wohl leider viele Menschen durchleben. Wenn ein geliebter Mensch krank wird, schwingt oft auch eine große Überforderung mit. Groll empfindet der 49-Jährige über ein solches Verhalten nicht. „Ich bin auch überhaupt nicht böse. Ich bin vielleicht ein bisschen enttäuscht, aber ich bin nicht böse“, führt er weiter aus. Für ihn steht als Antwort auf die Frage des Podcasters jedoch fest: „[…] meldet euch. Und das muss keine Frage sein und man muss sich auch nicht zurückmelden, aber es geht darum: Ich denke an dich, wenn es dir gerade sehr, sehr schlecht geht.“
Er machte die Krankheit öffentlich
Im Oktober 2025 machte Pierre M. Krause öffentlich, dass er krank ist. An der Seite von Sebastian Puffpaff, 49, sprach er über die Krankheit und erklärte in seiner Sendung „Kurzstrecke“: „Ich hatte Rückenschmerzen, es stellte sich heraus, es war ein bösartiger Tumor, der musste entfernt werden, sonst wäre ich daran gestorben irgendwann.“
„Dann habe ich eine Reise angetreten, die war ein Höllenritt. Dieser Tumor wurde entfernt, aber auch Teile meines Körpers wurden dabei entfernt.“ Damit meinte er „Knochen“, die entfernt wurden, betonte aber auch: „Das hätte auch alles anders ausgehen können, ich hatte wirklich Glück.“
Verwendete Quelle: ARD „Kurzstrecke“
Quelle: Gala

