Ein ungewöhnlicher Gast sorgte am Flughafen Hobart in Tasmanien für Aufsehen: Ein echtes Possum hatte sich in den Souvenirshop verirrt und es sich inmitten der Plüschtiere gemütlich gemacht. Wie das nachtaktive Tier in den Flughafen gelangte, ist bislang unklar.

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Zusammenfassung
- Ein Possum versteckte sich in einem Souvenirshop am Flughafen Hobart.
- Das Tier wurde zwischen Plüsch-Kängurus entdeckt.
- Flughafenmitarbeiter brachten das Possum sicher nach draußen.
- Die Herkunft des Possums ist unbekannt.
Ein tierischer Fahrgast: Wie gelang das Possum in den Flughafen?
Wie Stern berichtet, entdeckten Passagiere das possum flughafen Hobart inmitten von Kuscheltieren wie Kängurus und Koalas. Mitarbeiter des Souvenirshops zeigten sich überrascht über den tierischen Besuch. Das Fuchskusu, wie die Tierart in Australien genannt wird, wurde anschließend von Flughafenmitarbeitern eingefangen und in die Freiheit entlassen.
Woher kam das Possum?
Tasmanien beheimatet fünf verschiedene Possum-Arten. Der Fuchskusu ist dabei weit verbreitet und bevorzugt Baumkronen als Lebensraum. Sowohl Regenwälder als auch Eukalyptuswälder bieten ihm ein Zuhause. Warum sich das Exemplar am Flughafen Hobart zwischen Kuscheltieren versteckte, bleibt ein Rätsel. (Lesen Sie auch: Abelpreis: Erstmals „Nobelpreis der Mathematik“ für Deutschen)
Fuchskusus sind nachtaktive Tiere. Tagsüber ziehen sie sich in Baumhöhlen oder andere Verstecke zurück.
Wie verhielten sich die Beteiligten?
Sowohl Mitarbeiter als auch Kunden reagierten mit Erstaunen und Amüsement auf den tierischen Gast. Das Possum selbst blieb ruhig und gelassen, was die Bergungsaktion durch die Flughafenmitarbeiter erleichterte. Verletzt wurde bei der ganzen Aktion niemand.
Was können wir aus diesem tierischen Besuch lernen?
Auch wenn der Besuch eines Possums am Flughafen Hobart ungewöhnlich ist, zeigt er, wie wichtig der Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen ist. Durch die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums dringen Tiere immer häufiger in städtische Gebiete vor. Informationen zum Schutz von Wildtieren bietet beispielsweise der NABU. (Lesen Sie auch: Oberpfalz: 15-Tonnen-Rotorblatt stürzt von Windrad ab –…)
Die Mitarbeiter des Souvenirshops wollen dem Possum einen Namen geben und mit einem Foto an den ungewöhnlichen Besuch erinnern.
Wie geht es weiter?
Der Vorfall am Flughafen Hobart zeigt auf humorvolle Weise, dass die Begegnung von Mensch und Tier manchmal unerwartete Wendungen nehmen kann. Es bleibt zu hoffen, dass das Possum wieder sicher in seinen natürlichen Lebensraum zurückgefunden hat. Die Geschichte des tierischen Besuchers wird am Flughafen Hobart sicherlich noch lange erzählt werden. Tourism Australia bietet Informationen zur Tierwelt des Kontinents.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Fuchskusu?
Der Fuchskusu ist eine in Australien und Tasmanien heimische Possum-Art. Er ist nachtaktiv und lebt vorwiegend in Bäumen. Sein Fell ist meist grau oder braun, und er hat einen buschigen Schwanz.
Wie viele Possum-Arten gibt es in Tasmanien?
In Tasmanien sind insgesamt fünf verschiedene Possum-Arten beheimatet. Der Fuchskusu ist die am weitesten verbreitete Art. Andere Arten sind beispielsweise der Gleitbeutler und der Zwerggleitbeutler. (Lesen Sie auch: Vergewaltigungsprozess Norwegen: Høiby unter Enormem Druck)
Wie gefährlich sind Possums für den Menschen?
Possums sind im Allgemeinen nicht gefährlich für den Menschen. Sie können jedoch Krankheiten übertragen oder Schäden an Gebäuden verursachen, wenn sie sich dort einnisten. Es ist ratsam, Abstand zu halten und professionelle Hilfe zu suchen, wenn man ein Possum im Haus hat.
Was soll ich tun, wenn ich ein verletztes Possum finde?
Wenn Sie ein verletztes Possum finden, sollten Sie es nicht berühren. Kontaktieren Sie stattdessen eine lokale Tierschutzorganisation oder einen Tierarzt. Diese können das Tier fachgerecht versorgen und gegebenenfalls wieder in die Natur entlassen.
Stern berichtete über den Vorfall.













