Predator: Badlands ist seit Kurzem auf Disney+ verfügbar und verspricht actiongeladene Sci-Fi-Unterhaltung. Aber hält der Film, was er verspricht? Wer auf der Suche nach einem kurzweiligen Adrenalinrausch mit einem Hauch von Science-Fiction ist, könnte hier fündig werden. Die Mischung aus spannungsgeladener Atmosphäre und rasanter Action macht den Film zu einem potenziellen Highlight im Streaming-Angebot von Disney+. Predator Badlands Disney Plus steht dabei im Mittelpunkt.

Film-Fakten
- Actiongeladene Sci-Fi-Unterhaltung
- Kurzweiliger Adrenalinrausch
- Spannungsgeladene Atmosphäre
- Rasanter Action
| Titel | Predator: Badlands |
|---|---|
| Originaltitel | Badlands |
| Regie | Dan Trachtenberg |
| Drehbuch | Patrick Aison |
| Besetzung | Amber Midthunder, Dakota Beavers, Michelle Thrush |
| Genre | Sci-Fi, Action, Horror |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Streaming-Start | 3. November 2023 |
| Plattform | Disney+ |
| FSK | 16 |
| Produktion | 20th Century Studios, Davis Entertainment |
Unser Eindruck: Ein kurzweiliges Sci-Fi-Action-Abenteuer, das vor allem Fans des Genres ansprechen dürfte.
Was unterscheidet Predator: Badlands von anderen Filmen der Reihe?
Predator: Badlands, der auf Disney Plus seine Streaming-Premiere feiert, sticht vor allem durch sein Setting hervor. Anstatt in den dichten Dschungeln Mittelamerikas oder dem urbanen Großstadtdschungel von Los Angeles spielt die Handlung in den Weiten der nordamerikanischen Prärie des 18. Jahrhunderts. Diese zeitliche und geografische Verlagerung verleiht dem Film eine frische Note und ermöglicht es, die Konfrontation zwischen Mensch und Predator aus einer neuen Perspektive zu beleuchten. Laut einer Meldung von Moviepilot.de, erwartet die Zuschauer eine perfekte Mischung aus Sci-Fi, Action und Abenteuer.
Der Film ist ein Prequel zu den vorherigen Predator-Filmen und spielt im Jahr 1719. (Lesen Sie auch: Badlands Disney Plus: Sci-Fi-Highlight kommt nächste Woche)
Wie ist die schauspielerische Leistung in Predator: Badlands?
Amber Midthunder, die die Hauptrolle der jungen Comanchen-Kriegerin Naru übernimmt, liefert eine beeindruckende Performance ab. Sie verkörpert die Entschlossenheit und den Überlebenswillen ihrer Figur auf glaubwürdige Weise und trägt den Film mühelos. Auch die Nebendarsteller, allen voran Dakota Beavers als Narus Bruder Taabe, überzeugen in ihren Rollen und tragen zur Authentizität der Geschichte bei. Die Darstellung der indigenen Kultur und Lebensweise wirkt recherchiert und respektvoll, was dem Film eine zusätzliche Ebene verleiht.
Welche filmischen Mittel setzt der Regisseur ein?
Regisseur Dan Trachtenberg, der bereits mit dem klaustrophobischen Kammerspiel „10 Cloverfield Lane“ sein Talent für spannungsgeladene Inszenierungen bewiesen hat, setzt auch in Predator: Badlands auf eine effektive Mischung aus Action und Suspense. Die Kameraarbeit fängt die Schönheit und Weite der Prärielandschaft eindrucksvoll ein, während der Schnitt die rasanten Actionsequenzen dynamisch in Szene setzt. Der Score von Sarah Schachner unterstützt die Atmosphäre des Films und verstärkt die emotionale Wirkung der Geschichte. Die visuellen Effekte sind überzeugend und tragen dazu bei, den Predator als bedrohliche und übermächtige Kreatur darzustellen. Mehr Informationen zu Sarah Schachner finden sich auf IMDb.
Wie reiht sich Predator: Badlands in die Filmgeschichte ein?
Predator: Badlands ist nicht nur ein weiterer Teil der Predator-Reihe, sondern auch eine Hommage an das Original von 1987. Der Film greift Elemente des Originals auf, wie die Jagd als zentrales Motiv und die Konfrontation zwischen Mensch und Predator als ultimative Herausforderung. Gleichzeitig geht der Film aber auch eigene Wege und präsentiert eine frische Interpretation des Predator-Mythos. Die Entscheidung, die Geschichte aus der Perspektive einer indigenen Kriegerin zu erzählen, verleiht dem Film eine neue und interessante Dimension. Der Film ist somit sowohl für Fans der Reihe als auch für Neueinsteiger geeignet.
Der erste Predator-Film aus dem Jahr 1987 spielte in einem lateinamerikanischen Dschungel und wurde mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle zu einem Kult-Klassiker. (Lesen Sie auch: Ich Verstehe Ihren Unmut: Berlinale-Film zeigt Harte…)
Für wen lohnt sich Predator: Badlands?
Predator: Badlands auf Disney Plus ist ein Film für all jene, die sich für Sci-Fi-Action mit einem historischen Twist begeistern können. Wer Filme wie „The Revenant“ oder „Apocalypto“ mochte, wird hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. Die Kombination aus spannender Handlung, beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und überzeugenden schauspielerischen Leistungen macht den Film zu einem unterhaltsamen Seherlebnis. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass der Film einige blutige Szenen enthält und daher nicht für zarte Gemüter geeignet ist. Die FSK 16 Einstufung ist hier durchaus gerechtfertigt.
Wer auf der Suche nach anspruchsvollem Kino mit tiefgründigen Botschaften ist, wird mit Predator: Badlands möglicherweise nicht glücklich. Der Film ist in erster Linie als Popcorn-Kino konzipiert und bietet kurzweilige Unterhaltung für einen entspannten Abend auf der Couch. Aber gerade in dieser Hinsicht erfüllt der Film seine Aufgabe hervorragend. Wer mehr über die FSK erfahren möchte, findet Informationen auf der offiziellen FSK Webseite.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Predator: Badlands?
Der Film erzählt die Geschichte der jungen Comanchen-Kriegerin Naru, die sich im 18. Jahrhundert gegen einen Predator zur Wehr setzen muss, um ihr Volk zu beschützen. Der Kampf findet in den weiten Ebenen Nordamerikas statt.
Wo kann man Predator: Badlands streamen?
Predator: Badlands ist exklusiv im Streaming-Abo von Disney+ verfügbar. Ein separater Kauf oder Verleih ist derzeit nicht möglich. Das Angebot von Disney+ umfasst zahlreiche weitere Filme und Serien.
Welche Altersfreigabe hat Predator: Badlands?
Die FSK hat Predator: Badlands ab 16 Jahren freigegeben. Dies ist auf die enthaltenen Gewaltdarstellungen und blutigen Szenen zurückzuführen. Eltern sollten dies bei der Entscheidung berücksichtigen.
Gibt es eine Fortsetzung zu Predator: Badlands?
Ob es eine Fortsetzung zu Predator: Badlands geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Erfolg des Films auf Disney+ dürfte jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung spielen. Fans dürfen gespannt sein. (Lesen Sie auch: Netflix Night Agent Staffel 3: Wann geht…)
Welche anderen Predator-Filme gibt es?
Neben dem Original „Predator“ aus dem Jahr 1987 gibt es mehrere Fortsetzungen und Spin-offs, darunter „Predator 2“, „Predators“, „The Predator“ und „Alien vs. Predator“. Alle Filme erzählen unterschiedliche Geschichten rund um die außerirdischen Jäger.

