Prinzessin Eugenie Schirmherrschaft bei Anti-Slavery International beendet: Nach sieben Jahren hat die älteste Menschenrechtsorganisation der Welt das Profil der britischen Royal von ihrer Website entfernt. Die Entscheidung fällt inmitten der Kontroverse um Prinz Andrews Verbindung zu Jeffrey Epstein.

+
Das Wichtigste in Kürze
- Prinzessin Eugenie war sieben Jahre lang Schirmherrin von Anti-Slavery International.
- Ihr Profil wurde von der Website der Organisation entfernt.
- Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit den Enthüllungen um Prinz Andrew und Jeffrey Epstein.
- Eugenie ist Mitgründerin der eigenen Charity „The Anti-Slavery Collective“.
| PRODUKT: | Anti-Slavery International, Menschenrechtsorganisation, keine Kosten, Website, Einsatz gegen moderne Sklaverei |
|---|---|
| SICHERHEIT: | Nicht zutreffend, da es sich um eine Organisation handelt. |
| APP: | Keine App |
Warum endete die Schirmherrschaft von Prinzessin Eugenie?
Nach sieben Jahren wurde die Patronatsvereinbarung mit Prinzessin Eugenie beendet. Anti-Slavery International dankte der Prinzessin für ihre Unterstützung und hofft, dass sie sich weiterhin für die Beendigung der Sklaverei einsetzen wird. Laut Gala fällt der Zeitpunkt mit den eskalierenden Enthüllungen um Prinz Andrew und seinen früheren Vertrauten Jeffrey Epstein zusammen.
Der Schatten der Epstein-Affäre
Die Entscheidung von Anti-Slavery International, sich von Prinzessin Eugenie zu distanzieren, erfolgt inmitten der anhaltenden Kontroverse um ihren Vater, Prinz Andrew. Die Veröffentlichung von Millionen E-Mails hat das Ausmaß seiner Beziehung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) offengelegt und den Druck auf das britische Königshaus erhöht. Prinz Andrew bestreitet jegliches Fehlverhalten. (Lesen Sie auch: Weltfrauentag Königin Camilla Ehrt Acht Inspirierende Frauen)
Es gibt keine Vorwürfe gegen Eugenie oder ihre Schwester Prinzessin Beatrice, und beide haben sich bisher nicht zu den Epstein-Akten oder den Anschuldigungen gegen ihren Vater geäußert. Die Namen beider Prinzessinnen tauchen jedoch in den freigegebenen Epstein-Akten auf.
Wie wirkt sich das auf Eugenies Engagement aus?
Es ist brisant, dass ausgerechnet eine Anti-Sklaverei-Organisation nun auf Distanz zu ihr geht, da sich Eugenie jahrelang als Verfechterin gegen Menschenhandel und Ausbeutung positioniert hatte. Am 18. Oktober 2019, dem Anti-Sklaverei-Tag, hatte sie ihre Schirmherrschaft bei Anti-Slavery International öffentlichkeitswirksam verkündet.
Eigene Charity unter Druck?
Prinzessin Eugenie ist zudem Mitgründerin von „The Anti-Slavery Collective“, einer eigenen gemeinnützigen Organisation, die sie gemeinsam mit einer Freundin ins Leben gerufen hat. Es bleibt abzuwarten, ob die aktuellen Entwicklungen Auswirkungen auf diese Organisation haben werden. (Lesen Sie auch: Alexander Scheer bei Riverboat: Aktuelles zum Schauspieler)
Informieren Sie sich über die Arbeit von Anti-Slavery International und „The Anti-Slavery Collective“, um einen Beitrag zur Bekämpfung moderner Sklaverei zu leisten. Spenden oder ehrenamtliche Tätigkeiten sind wertvolle Unterstützung.
Vorteile und Nachteile
Die Trennung von Prinzessin Eugenie könnte Anti-Slavery International ermöglichen, sich von den negativen Schlagzeilen um Prinz Andrew zu distanzieren. Andererseits verliert die Organisation eine prominente Unterstützerin, die dazu beigetragen hat, das Bewusstsein für das Thema moderne Sklaverei zu schärfen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entscheidung langfristig auf die Organisation auswirken wird.

Alternativen im Kampf gegen Sklaverei
Neben Anti-Slavery International gibt es zahlreiche andere Organisationen, die sich gegen moderne Sklaverei einsetzen, wie beispielsweise Free the Slaves und Hope for Justice. Diese Organisationen arbeiten auf unterschiedliche Weise daran, Menschenhandel und Ausbeutung zu bekämpfen und Betroffenen zu helfen. Informationen zu diesen Organisationen finden sich auf deren jeweiligen Webseiten. (Lesen Sie auch: Stars und ihre Mütter: „Heute feiern wir…)
Tagesschau berichtet regelmäßig über Menschenrechtsverletzungen weltweit.















