Derzeit wird im Thalia Theater in Hamburg der „Prozess gegen Deutschland“ inszeniert. Unter der Regie von Milo Rau wird ein fiktives Gerichtsverfahren um ein mögliches Verbot der AfD auf die Bühne gebracht. Anstelle von Schauspielern agieren Experten und Juristen, die über die Thematik debattieren.

Hintergrund des „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater
Die Inszenierung des „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia Theater ist Teil der Hamburger Lessingtage. Regisseur Milo Rau, bekannt für seine oft provokativen und politisch engagierten Stücke, bringt damit erstmals eines seiner fiktiven Gerichtsverfahren nach Deutschland. Ziel ist es, eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Frage eines möglichen AfD-Verbots zu initiieren und verschiedene Perspektiven aufzuzeigen. Das Projekt erfreut sich großer Aufmerksamkeit und Applaus, wie die Deutschlandfunk berichtet. (Lesen Sie auch: Fenerbahce Spiel heute: Topspiel gegen Trabzonspor live)
Aktuelle Entwicklung: Details zur Aufführung
Die Premiere des „Prozess gegen Deutschland“ fand am Freitag, dem 14. Februar 2026, im ausverkauften Thalia Theater statt und dauert drei Tage. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, umfasst die Inszenierung eine reale Richterin, Anklägerin, Verteidiger, AfD-Vertreter sowie Fürsprecher und Gegner. Unter den Teilnehmern sind prominente Namen wie die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), die den Vorsitz übernommen hat, sowie die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry und die ehemalige AfD-Abgeordnete Joanna Cotar. Reporter des Hamburger Abendblatts fungieren als Prozessberichterstatter.
Ein besonderes Element ist die Einbeziehung von sieben Geschworenen aus der Bevölkerung, die am Sonntag ihr Urteil verkünden sollen. Neben der Frage eines AfD-Verbots wird auch die Thematik eines Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige behandelt. Die Aufführungen werden zudem live auf der Website des Theaters übertragen, wodurch eine breite Öffentlichkeit erreicht wird. (Lesen Sie auch: λεβαδειακόσ εναντίον ολυμπιακόσ: gegen: Das wichtige Spiel)
Reaktionen und Stimmen zum fiktiven Prozess
Die Inszenierung des „Prozess gegen Deutschland“ hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Projekts für die Auseinandersetzung mit der Demokratie und deren Schutzwürdigkeit. Er hoffe, dass der Prozess dazu beitrage, sich dieser Bedeutung neu zu versichern. Kritiker sehen in dem fiktiven Verfahren hingegen eine unzulässige Vorwegnahme einer möglichen gerichtlichen Entscheidung über ein AfD-Verbot.
„Prozess gegen Deutschland“: Was bedeutet das für die politische Debatte?
Die Inszenierung des „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia Theater trägt zur öffentlichen Debatte über ein mögliches AfD-Verbot bei. Durch die Darstellung verschiedener Perspektiven und die Einbeziehung von Experten und Juristen soll eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglicht werden.Es ist jedoch ein deutliches Zeichen dafür, dass die Frage nach dem Umgang mit der AfD und ihren Positionen weiterhin intensiv diskutiert wird. (Lesen Sie auch: Sevilla – Alaves: gegen: Abstiegskampf in La…)
Teilnehmer und ihre Rollen im „Prozess gegen Deutschland“
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl der Teilnehmer und ihre jeweiligen Rollen im „Prozess gegen Deutschland“:
| Teilnehmer | Rolle |
|---|---|
| Herta Däubler-Gmelin | Vorsitzende Richterin |
| Frauke Petry | Ehemalige AfD-Chefin |
| Joanna Cotar | Ehemalige AfD-Abgeordnete |
Ausblick auf die weiteren Vorstellungen
Der „Prozess gegen Deutschland“ wird noch bis einschließlich Sonntag, dem 16. Februar 2026, im Thalia Theater aufgeführt. Die Schlussreden sind für Sonntagnachmittag geplant, bevor die Geschworenenjury ihr Urteil fällt. Interessierte können die Vorstellungen entweder live im Theater oder über den Livestream auf der Website des Theaters verfolgen. Es bleibt spannend zu sehen, zu welchem Ergebnis die Geschworenen kommen werden und welche Impulse von dem fiktiven Verfahren für die weitere politische Debatte ausgehen werden. (Lesen Sie auch: Lazio – Atalanta: gegen: Kräftemessen in der…)

Das Thalia Theater ist eine wichtige Kultureinrichtung in Hamburg und trägt mit solchen Inszenierungen zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung bei.
Häufig gestellte Fragen zu prozess gegen deutschland
Was ist der „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater?
Der „Prozess gegen Deutschland“ ist eine Inszenierung des Thalia Theaters in Hamburg, bei der ein fiktives Gerichtsverfahren um ein mögliches Verbot der AfD aufgeführt wird. Anstelle von Schauspielern debattieren Experten und Juristen über die Thematik, um eine öffentliche Auseinandersetzung anzuregen.
Wer sind die Teilnehmer des „Prozess gegen Deutschland“?
Zu den Teilnehmern gehören unter anderem die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin, die den Vorsitz übernommen hat, sowie die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry und die ehemalige AfD-Abgeordnete Joanna Cotar. Zudem wirken Reporter des Hamburger Abendblatts als Prozessberichterstatter mit.
Welche Themen werden im „Prozess gegen Deutschland“ behandelt?
Im Mittelpunkt steht die Frage eines möglichen Verbots der AfD. Darüber hinaus wird auch die Thematik eines Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige behandelt. Die Inszenierung soll eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen komplexen Themen ermöglichen.
Wie kann man den „Prozess gegen Deutschland“ verfolgen?
Interessierte können die Vorstellungen entweder live im Thalia Theater in Hamburg besuchen oder den Livestream auf der Website des Theaters verfolgen. Auf diese Weise wird eine breite Öffentlichkeit erreicht und die Debatte zugänglich gemacht.
Welche Ziele verfolgt das Thalia Theater mit dem „Prozess gegen Deutschland“?
Das Thalia Theater möchte mit dem „Prozess gegen Deutschland“ einen Beitrag zur öffentlichen Debatte über den Umgang mit der AfD und ihren Positionen leisten. Ziel ist es, eine differenzierte Auseinandersetzung zu ermöglichen und verschiedene Perspektiven aufzuzeigen.


