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russland ukraine gespräche

Russland Ukraine Gespräche: Gibt es eine Lösung im Donbass?

18. Februar 2026
in International
⏱️ Lesezeit: 9 Min.
|
📅 Aktualisiert: 18. Februar 2026
|
✅ Geprüft

Die Russland Ukraine Gespräche in Genf haben bisher keine Durchbrüche erzielt, insbesondere in Bezug auf den Donbass. Die Gespräche zwischen Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA konzentrierten sich auf die Bedingungen für ein Ende des Krieges, wobei ein Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin in der Schweiz vorgeschlagen wurde. Die Positionen bleiben jedoch verhärtet.

Symbolbild zum Thema Russland Ukraine Gespräche
Symbolbild: Russland Ukraine Gespräche (Bild: Picsum)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Die Ausgangslage: Verhandlungen in Genf
  • Welche Rolle spielt die Schweiz als neutraler Verhandlungsort?
  • Die Positionen der Kriegsparteien
  • Was bedeutet das für Bürger?
  • Wie geht es weiter?
  • Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fakten

  • Gespräche in Genf ohne wesentliche Fortschritte.
  • Donbass bleibt grösster Streitpunkt.
  • Selenskyj schlägt Treffen mit Putin in Genf vor.
  • USA an Gesprächen beteiligt.

Die Ausgangslage: Verhandlungen in Genf

In Genf fanden anderthalbtägige Verhandlungen zwischen Delegationen aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten statt. Ziel der Gespräche war es, eine Grundlage für ein Ende des andauernden Konflikts zu schaffen. Die Gespräche konzentrierten sich primär auf die umstrittene Region Donbass, die seit 2014 Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen ukrainischen Streitkräften und von Russland unterstützten Separatisten ist. Die Frontlinien sind seitdem weitgehend unverändert, was die Notwendigkeit diplomatischer Lösungen unterstreicht.

Die ukrainische Delegation unterstrich die Notwendigkeit der vollständigen Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine, einschliesslich der Rückgabe der Krim, die 2014 von Russland annektiert wurde. Russland hingegen forderte Garantien für die Sicherheit der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine und eine Anerkennung der faktischen Kontrolle über die Krim und Teile des Donbass. Diese gegensätzlichen Positionen erschweren die Verhandlungen erheblich.

Die USA, vertreten durch hochrangige Diplomaten, spielten eine vermittelnde Rolle. Sie betonten die Bedeutung des Völkerrechts und der territorialen Integrität der Ukraine, während sie gleichzeitig die Notwendigkeit eines Dialogs mit Russland hervorhoben, um eine Eskalation des Konflikts zu verhindern. Die US-Regierung hat zudem umfangreiche militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine zugesagt. Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, blieben die zentralen Streitfragen jedoch ungelöst.

📌 Kontext

Der Donbass ist eine Region im Osten der Ukraine, die aus den Gebieten Donezk und Luhansk besteht. Seit 2014 wird ein Teil dieser Gebiete von Separatisten kontrolliert, die von Russland unterstützt werden. Der Konflikt hat bereits über 13.000 Menschenleben gefordert. (Lesen Sie auch: Ukraine Krieg Russland: Neue Friedensgespräche)

Welche Rolle spielt die Schweiz als neutraler Verhandlungsort?

Die Schweiz hat eine lange Tradition als neutraler Vermittler in internationalen Konflikten. Ihre Neutralität, ihre geografische Lage und ihre Erfahrung in der Organisation internationaler Konferenzen machen sie zu einem idealen Ort für Verhandlungen zwischen Konfliktparteien. Die Schweiz bietet einen neutralen Boden, auf dem sich die Parteien treffen und miteinander sprechen können, ohne sich durch politische oder militärische Allianzen eingeschränkt zu fühlen. Die Schweizer Regierung bietet logistische Unterstützung und Sicherheit für die Delegationen.

Die Schweizer Neutralität wird durch das Völkerrecht und die Schweizer Verfassung garantiert. Die Schweiz darf sich nicht an Kriegen zwischen anderen Staaten beteiligen und muss sich neutral verhalten. Diese Neutralität wird von den meisten Staaten der Welt respektiert und anerkannt. Die Schweiz ist auch ein wichtiger Standort für internationale Organisationen wie das Rote Kreuz und die Vereinten Nationen. Diese Organisationen tragen dazu bei, die Rolle der Schweiz als Zentrum für humanitäre Hilfe und Diplomatie zu stärken. Weitere Informationen zur Schweizer Aussenpolitik sind auf der Webseite des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) verfügbar.

Wolodymyr Selenskyj hat vorgeschlagen, dass er sich mit Wladimir Putin in Genf treffen würde. Ein solches Treffen auf höchster Ebene könnte ein wichtiger Schritt zur Deeskalation des Konflikts sein. Es ist jedoch unklar, ob Putin bereit ist, sich mit Selenskyj zu treffen. Russland hat in der Vergangenheit betont, dass es nur mit der ukrainischen Regierung verhandeln wird, wenn diese bereit ist, die russischen Forderungen zu berücksichtigen.

Die Positionen der Kriegsparteien

Die Ukraine fordert die vollständige Wiederherstellung ihrer territorialen Integrität, einschliesslich der Rückgabe der Krim und der Kontrolle über den Donbass. Sie besteht darauf, dass Russland seine Truppen aus der Ukraine abzieht und die Unterstützung für die Separatisten einstellt. Die ukrainische Regierung hat sich auch für eine Aufnahme in die NATO ausgesprochen, was von Russland strikt abgelehnt wird.

Russland fordert Garantien für die Sicherheit der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine und eine Anerkennung der Annexion der Krim. Es besteht darauf, dass die Ukraine ihren neutralen Status beibehält und keine militärischen Bündnisse eingeht, die Russland bedrohen könnten. Russland hat auch Vorwürfe erhoben, dass die ukrainische Regierung die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung verletzt. (Lesen Sie auch: Krieg Ukraine Russland: droht mit Marineeinsatz)

Die USA und ihre Verbündeten haben die russische Aggression in der Ukraine scharf verurteilt und Sanktionen gegen Russland verhängt. Sie haben der Ukraine militärische und finanzielle Unterstützung zugesagt und fordern Russland auf, seine Truppen aus der Ukraine abzuziehen und die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren. Die NATO hat ihre militärische Präsenz in Osteuropa verstärkt, um ihre Mitgliedstaaten vor russischer Aggression zu schützen. Die Sanktionen gegen Russland haben jedoch bisher nicht zu einer Änderung der russischen Politik geführt.

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📊 Zahlen & Fakten

Seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 sind über 13.000 Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben worden. Die humanitäre Lage in der Ostukraine ist weiterhin prekär.

Was bedeutet das für Bürger?

Der Konflikt in der Ukraine hat weitreichende Auswirkungen auf die Bürger in der Region und darüber hinaus. Die humanitäre Lage in der Ostukraine ist weiterhin angespannt, und viele Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Wirtschaft der Ukraine hat unter dem Konflikt stark gelitten, und viele Menschen haben ihre Arbeitsplätze verloren. Die Angst vor einer weiteren Eskalation des Konflikts ist allgegenwärtig. Die Bürger in der Schweiz sind indirekt betroffen, da der Konflikt die Energiepreise erhöht und die globale Wirtschaft belastet.

Die Schweizer Regierung hat humanitäre Hilfe für die Ukraine bereitgestellt und sich für eine friedliche Lösung des Konflikts eingesetzt. Sie hat auch Sanktionen gegen Russland verhängt, um Druck auf die russische Regierung auszuüben. Die Schweizer Bevölkerung ist gespalten in ihrer Meinung über den Konflikt. Einige unterstützen die Ukraine und fordern eine härtere Gangart gegen Russland, während andere eine neutralere Position befürworten und eine diplomatische Lösung des Konflikts anstreben.

Die steigenden Energiepreise aufgrund des Konflikts belasten die Haushalte in der Schweiz. Viele Bürger müssen mit höheren Heizkosten und Stromrechnungen rechnen. Die Schweizer Regierung hat Massnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der steigenden Energiepreise abzumildern, wie z.B. die Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom. Die langfristigen Auswirkungen des Konflikts auf die Schweizer Wirtschaft sind jedoch noch unklar. Ein Artikel auf SRF News bietet einen Überblick über die Rolle der Schweiz im Ukraine-Krieg. (Lesen Sie auch: Russland Ukraine Verhandlungen: Hoffnung trotz Kriegsszenario?)

Detailansicht: Russland Ukraine Gespräche
Symbolbild: Russland Ukraine Gespräche (Bild: Picsum)

Wie geht es weiter?

Die Zukunft des Konflikts in der Ukraine ist ungewiss. Die Verhandlungen in Genf haben bisher keine Durchbrüche erzielt, und die Positionen der Konfliktparteien bleiben verhärtet. Es ist möglich, dass der Konflikt noch lange andauern wird, mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft der Ukraine. Es besteht auch die Gefahr einer weiteren Eskalation des Konflikts, die zu einem grösseren Krieg in Europa führen könnte. Die internationale Gemeinschaft muss weiterhin alles tun, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu fördern und die humanitäre Lage in der Ukraine zu verbessern.

Die Vermittlungsbemühungen werden fortgesetzt, und es ist zu hoffen, dass ein Treffen zwischen Selenskyj und Putin stattfinden wird. Ein solches Treffen könnte ein Wendepunkt im Konflikt sein und den Weg für eine friedliche Lösung ebnen. Es ist jedoch auch möglich, dass die Gespräche scheitern und der Konflikt weitergeht. Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein für die Zukunft der Ukraine und die Sicherheit Europas. Die internationale Staatengemeinschaft muss geschlossen auftreten und Russland dazu bewegen, seine Aggression zu beenden und die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren. Die Europäische Union hat ein umfassendes Sanktionspaket gegen Russland verhängt, um den Druck auf Putin zu erhöhen. Diese Massnahmen zielen darauf ab, die russische Wirtschaft zu schwächen und die Finanzierung des Krieges zu erschweren. Die Auswirkungen dieser Sanktionen werden sich in den kommenden Monaten zeigen.

Die Situation bleibt fragil und erfordert weiterhin intensive diplomatische Bemühungen, um eine Eskalation zu verhindern und eine friedliche Lösung zu finden. Der Ausgang der Russland Ukraine Gespräche bleibt ungewiss, doch die Notwendigkeit eines Dialogs ist unbestritten.

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✓ Geprüfter Inhalt

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielt der Donbass im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine?

Der Donbass ist eine Region in der Ostukraine, in der seit 2014 ein Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen und von Russland unterstützten Separatisten herrscht. Die Kontrolle über den Donbass ist ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen.

Warum finden die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Genf statt?

Genf gilt als neutraler Ort für internationale Verhandlungen. Die Schweiz hat eine lange Tradition als Vermittler in Konflikten und bietet einen sicheren und neutralen Rahmen für Gespräche zwischen den Parteien.

Was sind die Hauptforderungen der Ukraine in den Verhandlungen mit Russland?

Die Ukraine fordert die vollständige Wiederherstellung ihrer territorialen Integrität, einschliesslich der Rückgabe der Krim und der Kontrolle über den Donbass. Zudem fordert sie den Abzug aller russischen Truppen aus dem Land.

Welche Rolle spielen die USA bei den Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine?

Die USA nehmen als Vermittler an den Gesprächen teil und unterstützen die Ukraine mit militärischer und finanzieller Hilfe. Sie betonen die Bedeutung des Völkerrechts und der territorialen Integrität der Ukraine.

Welche Auswirkungen hat der Konflikt in der Ukraine auf die Schweiz?

Der Konflikt hat indirekte Auswirkungen auf die Schweiz, insbesondere durch steigende Energiepreise und die Belastung der globalen Wirtschaft. Die Schweizer Regierung hat humanitäre Hilfe geleistet und Sanktionen gegen Russland verhängt.

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Tags: DonbassFriedensverhandlungenGenfKonfliktlösungKriegsparteienPutinRusslandrussland ukraine gesprächeSelenskiUkraine Krieg
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