Das Saastal im Kanton Wallis ist seit dem Abend des 16. Februar 2026 aufgrund akuter Lawinengefahr von der Außenwelt abgeschnitten. Die Kantonsstraße zwischen Stalden und Saas-Balen musste gesperrt werden, wodurch die Erreichbarkeit des Tals über den Straßenverkehr vollständig unterbrochen ist. Grund für die Sperrung sind die starken Schneefälle der vergangenen Tage in Kombination mit stürmischem Wind, die die Lawinengefahr in der Region erheblich erhöht haben.

Hintergrund der Lawinengefahr im Saastal
Das Saastal ist bekannt für seine beeindruckende Berglandschaft und die hohen Gipfel der Walliser Alpen. Diese topografische Beschaffenheit macht die Region jedoch auch anfällig für Lawinen, insbesondere nach Perioden mit starken Schneefällen. Die Kombination aus Neuschnee, Wind und Temperaturänderungen kann dazu führen, dass sich Schneebretter bilden, die sich leicht lösen und als Lawinen ins Tal stürzen können. Die lokalen Behörden beobachten die Situation daher sehr genau und ergreifen bei Bedarf Maßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung und der Besucher zu gewährleisten.
Die aktuelle Situation im Wallis ist angespannt. Wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mitteilte, herrscht in weiten Teilen der Schweizer Alpen erhebliche Lawinengefahr. Besonders betroffen sind der nördliche Alpenkamm und das Wallis, wo spontane Lawinenabgänge sehr groß werden können. Die Ereignisse im Saastal sind Teil eines größeren Bildes, das die Notwendigkeit von Vorsichtsmaßnahmen und Evakuierungen in gefährdeten Gebieten unterstreicht. (Lesen Sie auch: Riku Miura enttäuscht: Japanisches Eiskunstlaufpaar)
Aktuelle Lage im Saastal und im Wallis
Die Sperrung der Straße ins Saastal erfolgte am Abend des 16. Februar, nachdem die Lawinengefahr als zu hoch eingestuft wurde. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, ist das Tal seither nicht mehr erreichbar. Auch andere Regionen im Wallis sind von den starken Schneefällen und der Lawinengefahr betroffen. So musste beispielsweise die Bahnlinie zwischen Brig und Goppenstein nach der Entgleisung eines Zuges gesperrt werden, nachdem eine Lawine niedergegangen war. Fünf Personen wurden dabei verletzt.
Die Matterhorn-Gotthard-Bahn hat ebenfalls den Schienenverkehr zwischen Niederwald und Oberwald eingestellt. Auch am Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp verkehren derzeit keine Züge. Diese Maßnahmen zeigen das Ausmaß der Beeinträchtigungen, die durch die aktuelle Wetterlage verursacht werden. Die Behörden arbeiten daran, die Situation so schnell wie möglich zuNormalisieren, sobald die Lawinengefahr es zulässt.
Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Sonntag in Davos, wo ein 38-jähriger Snowboarder von einer Lawine verschüttet und getötet wurde. Dieses Unglück unterstreicht die Gefahren, die abseits gesicherter Pisten lauern, und mahnt zur Vorsicht bei allen Aktivitäten im Schnee. (Lesen Sie auch: Barbara Pachl Eberhart: -: Ihr Leben als…)
Reaktionen und Maßnahmen der Behörden
Die Behörden im Wallis haben umgehend auf die angespannte Lawinensituation reagiert. Neben den Straßensperrungen wurden auch Evakuierungen in besonders gefährdeten Gebieten angeordnet. Die Gemeinde Orsières beispielsweise hat Gebäude evakuiert, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Die Kantonspolizei und die Rettungsdienste sind im Dauereinsatz, um die Lage zu überwachen und bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und unnötige Fahrten zu vermeiden. Auch touristische Aktivitäten sollten bis auf weiteres eingeschränkt werden. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität, und es ist wichtig, dass alle ihren Beitrag leisten, um das Risiko von Lawinenunfällen zu minimieren.
Saastal: Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaft
Die aktuelle Situation hat erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus im Saastal. Da das Tal nicht erreichbar ist, können keine neuen Gäste anreisen. Auch die bestehenden Urlauber sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dies führt zu Umsatzeinbußen für die Hotels, Restaurants und Bergbahnen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Straßen bald wieder geöffnet werden können, um den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen. Die Tourismusverantwortlichen im Saastal bemühen sich, die Gäste bestmöglich zu informieren und alternative Aktivitäten anzubieten, soweit dies unter den gegebenen Umständen möglich ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bald entspannt und das Saastal wieder für Besucher zugänglich wird. (Lesen Sie auch: Wolfgang Krebs im TV: Vom Postboten zum…)

Auch andere Wirtschaftszweige sind betroffen. Lieferungen können nicht ins Tal gebracht werden, was zu Engpässen führen kann. Die Landwirtschaft ist ebenfalls beeinträchtigt, da die Bauern ihre Felder nicht erreichen können. Die Situation ist für viele Menschen im Saastal schwierig, und die Solidarität innerhalb der Bevölkerung ist groß.
Ausblick auf die weitere Entwicklung
Die Wetterprognosen für die kommenden Tage deuten auf eine leichte Entspannung der Wetterlage hin. Es wird erwartet, dass die Schneefälle nachlassen und der Wind schwächer wird. Dies könnte dazu führen, dass sich die Lawinengefahr verringert und die Straßen bald wieder geöffnet werden können. Die Behörden werden die Situation weiterhin genau beobachten und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Es ist jedoch wichtig, dass alle weiterhin vorsichtig sind und die Anweisungen der Behörden befolgen.
Informationen zur aktuellen Lawinensituation in der Schweiz bietet das Schweizer Fernsehen (SRF) laufend auf ihren Webseiten und in den Nachrichtensendungen. (Lesen Sie auch: Ellie Kam: US-Eiskunstläuferin im Fokus der Olympischen)
Häufig gestellte Fragen zu saastal
Warum ist das Saastal aktuell von der Außenwelt abgeschnitten?
Das Saastal ist seit dem 16. Februar 2026 aufgrund von akuter Lawinengefahr von der Außenwelt abgeschnitten. Die Kantonsstraße zwischen Stalden und Saas-Balen wurde gesperrt, nachdem starke Schneefälle und stürmischer Wind die Lawinengefahr in der Region erheblich erhöht haben.
Welche anderen Regionen im Wallis sind von der Lawinengefahr betroffen?
Neben dem Saastal sind auch andere Regionen im Wallis von der Lawinengefahr betroffen. So musste beispielsweise die Bahnlinie zwischen Brig und Goppenstein nach der Entgleisung eines Zuges gesperrt werden, nachdem eine Lawine niedergegangen war. Auch in Orsières wurden Gebäude evakuiert.
Welche Auswirkungen hat die Straßensperrung auf den Tourismus im Saastal?
Die Straßensperrung hat erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus im Saastal. Da das Tal nicht erreichbar ist, können keine neuen Gäste anreisen. Auch die bestehenden Urlauber sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was zu Umsatzeinbußen für die Tourismusbranche führt.
Was unternehmen die Behörden, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten?
Die Behörden im Wallis haben umgehend auf die angespannte Lawinensituation reagiert. Neben den Straßensperrungen wurden auch Evakuierungen in besonders gefährdeten Gebieten angeordnet. Die Kantonspolizei und die Rettungsdienste sind im Dauereinsatz, um die Lage zu überwachen und bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Wann ist mit einer Entspannung der Lage im Saastal zu rechnen?
Die Wetterprognosen deuten auf eine leichte Entspannung der Wetterlage in den kommenden Tagen hin. Es wird erwartet, dass die Schneefälle nachlassen und der Wind schwächer wird. Dies könnte dazu führen, dass sich die Lawinengefahr verringert und die Straßen bald wieder geöffnet werden können.
