Der Winter in Graubünden ist schneereich, doch für den Schlepplift Survih in Samedan bedeutet das kein ungetrübtes Skivergnügen. Aufgrund eines technischen Defekts, dessen Reparaturzeitraum sich auf rund sechs Wochen belaufen soll, muss der Betrieb für die laufende Saison eingestellt werden. Die vorzeitige Beendigung der Skisaison am Übungshang ist ein herber Schlag für Einheimische und Touristen.

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Warum ist der Samedan Skilift außer Betrieb?
Der Samedan Skilift, genauer gesagt der Schlepplift Survih, ist aufgrund eines unvorhergesehenen technischen Defekts außer Betrieb. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen, was eine Wiederaufnahme des Betriebs in dieser Saison unmöglich macht. Diese Situation ist besonders bedauerlich, da ausreichend Schnee für den Skibetrieb vorhanden wäre.
Auswirkungen auf Samedan und die Region Graubünden
Die vorzeitige Schließung des Schlepplifts Survih ist nicht nur für Samedan selbst, sondern auch für die gesamte Region Graubünden von Bedeutung. Samedan, eingebettet in die malerische Landschaft des Oberengadins, ist ein beliebter Ausgangspunkt für Skifahrer und Winterurlauber. Der Übungshang mit dem Schlepplift Survih diente insbesondere Familien und Anfängern als ideales Terrain, um erste Erfahrungen im Schnee zu sammeln. Der Ausfall des Lifts trifft somit vor allem diese Zielgruppe und könnte sich negativ auf den Tourismus in der Gemeinde auswirken. (Lesen Sie auch: Massenkündigung Zürich: Linke Kritisieren Vorgehen im Kreis…)
Die wichtigsten Fakten
- Schlepplift Survih in Samedan stellt Betrieb für Saison ein.
- Grund ist ein technischer Defekt mit sechswöchiger Reparaturdauer.
- Skifahren im Dorf ist weiterhin möglich, aber eingeschränkt.
- Auswirkungen auf lokale Wirtschaft und Tourismus werden erwartet.
Die Gemeinde Samedan liegt im Kanton Graubünden, einem der touristisch bedeutendsten Kantone der Schweiz. Der Wintertourismus spielt eine zentrale Rolle für die regionale Wirtschaft, und Skigebiete wie St. Moritz, Pontresina und Celerina ziehen jährlich zahlreiche Besucher an. Der Ausfall eines kleineren Skilifts wie dem Survih mag im Vergleich zu den großen Destinationen weniger ins Gewicht fallen, dennoch ist er ein Verlust für das lokale Angebot und die Attraktivität Samedans als familienfreundlicher Ferienort.
Alternativen für Skifahrer in Samedan
Trotz des Ausfalls des Schlepplifts Survih müssen Skifahrer in Samedan nicht gänzlich auf ihr Vergnügen verzichten. Wie Blick berichtet, gibt es im Dorf und der näheren Umgebung weiterhin Möglichkeiten, dem Wintersport nachzugehen. Die größeren Skigebiete im Oberengadin sind gut erreichbar und bieten eine breite Palette an Pisten für alle Schwierigkeitsgrade. So können Skibegeisterte beispielsweise in St. Moritz Corviglia, Corvatsch oder Diavolezza ihrem Hobby frönen. Auch für Langläufer und Winterwanderer gibt es in der Region zahlreiche Loipen und Wege, die zu Erkundungstouren in der verschneiten Landschaft einladen.
Für Familien mit Kindern und Anfänger bieten sich möglicherweise Alternativen in den Nachbargemeinden an, wo kleinere Skilifte und Übungshänge zur Verfügung stehen. Es ist ratsam, sich vorab über die aktuellen Bedingungen und Öffnungszeiten zu informieren, um Enttäuschungen zu vermeiden. Die Tourismusbüros in Samedan und Umgebung stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite und helfen bei der Planung des Winterurlaubs. (Lesen Sie auch: Lawinengefahr Alpstein: Polizei warnt vor Abgängen Ins…)
Der Kanton Graubünden ist bekannt für seine zahlreichen Skigebiete und den hohen Stellenwert des Wintertourismus. Die Region investiert kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Infrastruktur, um den Gästen ein attraktives Angebot zu bieten. Der Ausfall eines einzelnen Skilifts stellt zwar eine lokale Herausforderung dar, beeinträchtigt jedoch nicht die generelle Attraktivität des Kantons als Winterdestination.
Wie geht es weiter mit dem Schlepplift Survih?
Die Betreiber des Schlepplifts Survih stehen nun vor der Aufgabe, den technischen Defekt schnellstmöglich zu beheben, um den Betrieb für die kommende Saison wieder aufnehmen zu können. Es ist zu erwarten, dass sie in den kommenden Monaten die notwendigen Reparaturen durchführen und gegebenenfalls auch Investitionen in die Modernisierung der Anlage tätigen werden. Die Gemeinde Samedan und die regionalen Tourismusorganisationen werden die Betreiber dabei unterstützen, die Attraktivität des Skilifts für die Zukunft zu sichern.
Die genauen Ursachen des technischen Defekts sind derzeit noch nicht bekannt. Es ist jedoch denkbar, dass Verschleißerscheinungen oder Materialermüdung eine Rolle gespielt haben. Regelmäßige Wartungsarbeiten und Inspektionen sind unerlässlich, um solche Ausfälle zu vermeiden und die Sicherheit der Skifahrer zu gewährleisten. Die Schweizer Seilbahnaufsicht, eine Abteilung des Bundesamts für Verkehr (BAV), überwacht die Einhaltung der Sicherheitsstandards und die Durchführung der Wartungsarbeiten bei allen Seilbahnen und Skiliften in der Schweiz. (Lesen Sie auch: Morgenstreich Basel 2026: Weltpolitik dominiert die Fasnacht)
Die vorübergehende Schließung des Schlepplifts Survih in Samedan ist bedauerlich, aber kein Grund zur Panik. Die Region Graubünden bietet weiterhin zahlreiche Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Winterurlaub. Skifahrer, Langläufer und Winterwanderer finden hier ein breites Angebot, das keine Wünsche offen lässt. Die Betreiber des Skilifts werden alles daran setzen, den Betrieb für die kommende Saison wieder aufzunehmen und den Gästen ein ungetrübtes Skivergnügen zu bieten. Informationen zu den geöffneten Anlagen und Pisten finden Interessierte auf der Webseite von Graubünden Ferien Graubünden Ferien.

Die Gemeinde Samedan wird sich sicherlich bemühen, die entstandenen Unannehmlichkeiten für die Gäste so gering wie möglich zu halten und alternative Angebote zu schaffen. Es bleibt zu hoffen, dass der Schlepplift Survih bald wieder in Betrieb ist und seinen Beitrag zum Wintertourismus in Samedan leisten kann. Die Bedeutung des Tourismus für die Schweizer Wirtschaft ist nicht zu unterschätzen, und gerade in Bergregionen wie Graubünden ist er oft die Lebensgrundlage vieler Menschen. Laut einer Studie des Bundesamtes für Statistik BFS trägt der Tourismus jährlich rund 3% zum Bruttoinlandprodukt der Schweiz bei.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ausfall des Samedan Skilifts zwar eine lokale Herausforderung darstellt, aber die Attraktivität der Region Graubünden als Winterdestination nicht grundlegend beeinträchtigt. Die vorhandenen Alternativen und die Bemühungen der Betreiber und der Gemeinde lassen darauf hoffen, dass die Situation bald überwunden sein wird und der Schlepplift Survih in Zukunft wieder seinen Beitrag zum Skivergnügen in Samedan leisten kann. (Lesen Sie auch: Basler Fasnacht beginnt: Morgenstreich Pfeift um 4…)
