„Zu wissen, dass mein Kind gegangen ist und mein Körper kein Leben mehr in sich trägt – das war tragisch und schwer zu ertragen“, so beschreibt Sara Leutenegger den Moment, als sie von ihrer Fehlgeburt erfuhr. Sara Leutenegger, Influencerin und ehemalige GNTM-Kandidatin, hat sich nun dazu entschlossen, offen über ihre Erfahrung mit einer Fehlgeburt zu sprechen, um anderen Frauen Mut zu machen und das Tabu zu brechen. Sara Leutenegger Fehlgeburt steht dabei im Mittelpunkt.

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Sara Leutenegger: Offene Worte über ihre Fehlgeburt
Was für viele Frauen ein schmerzliches Tabu ist, bricht Sara Leutenegger nun. Die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin, die heute als Influencerin arbeitet und mit ihrem Mann Lorenzo Leutenegger zwei Söhne hat (Lio, geboren im November 2020, und Pablo Santiago, geboren am 6. Januar 2023), spricht offen über ihre Fehlgeburt. Wie Gala berichtet, teilt Leutenegger ihre Geschichte im Podcast „What the Milf“, den sie gemeinsam mit ihrer Freundin Mirjana moderiert. Sie schildert, wie eine Routineuntersuchung in der zehnten Schwangerschaftswoche zu einem traumatischen Erlebnis wurde, als sie erfuhr, dass das Baby nicht mehr lebte.
Wie hat Sara Leutenegger die Fehlgeburt erlebt?
Sara Leutenegger war bereits in der zehnten Schwangerschaftswoche, als sie ein beunruhigendes Gefühl beschlich. Im Podcast beschreibt sie, wie ihr Atem stockte, als sie realisierte, dass etwas nicht stimmte. Ein stechender Schmerz setzte ein, der so stark wurde, dass sie kaum noch aufstehen konnte. Ihr Mann war beruflich unterwegs, und sie war allein zu Hause. Die Diagnose der Fehlgeburt stürzte sie in tiefe Trauer. Der Gedanke, dass ihr Körper kein Leben mehr in sich trug, war für die ehemalige GNTM-Teilnehmerin schwer zu ertragen.
Eltern-Info
- Eine Fehlgeburt ist ein schmerzlicher Verlust, der viele Frauen betrifft.
- Offene Gespräche können helfen, das Tabu zu brechen und Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.
- Professionelle Hilfe und Unterstützung sind wichtig, um den Verlust zu verarbeiten.
- Jede Frau erlebt eine Fehlgeburt anders, und es gibt keinen „richtigen“ Weg zu trauern.
Der lange Weg zurück ins Licht
Vier Monate nach der Fehlgeburt wagte Sara Leutenegger den Schritt zurück in die Öffentlichkeit. Sie spricht offen über ihre Ängste, Hoffnungen, Schmerzen und den langen Weg zurück ins Licht. Ihr offener Umgang mit dem Thema soll anderen Frauen Mut machen, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und sich nicht allein zu fühlen. Laut SRF ist das Thema Fehlgeburt in der Gesellschaft immer noch stark tabuisiert, obwohl es viele Frauen betrifft. (Lesen Sie auch: Christin Stark Fehlgeburt: Sängerin Bricht Ihr Schweigen)
Eine Fehlgeburt ist der Verlust eines Babys vor der 24. Schwangerschaftswoche. Schätzungen zufolge enden etwa 10 bis 15 Prozent aller Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt. Die Ursachen können vielfältig sein, oft sind es genetische Defekte oder andere gesundheitliche Probleme der Mutter.
Wie kann man mit einer Fehlgeburt umgehen?
Der Umgang mit einer Fehlgeburt ist ein sehr individueller Prozess. Es gibt kein Patentrezept, aber einige Tipps können helfen, den Schmerz zu verarbeiten:
- Sich Zeit nehmen: Erlaube dir, zu trauern und deine Gefühle zuzulassen. Es ist wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen, schnell wieder „normal“ zu funktionieren.
- Darüber sprechen: Teile deine Erfahrung mit vertrauten Personen, deinem Partner, Freunden oder einer Selbsthilfegruppe. Reden hilft, den Schmerz zu verarbeiten und sich nicht allein zu fühlen.
- Professionelle Hilfe suchen: Wenn die Trauer zu überwältigend wird, scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Therapeuten oder Berater können dir helfen, den Verlust zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.
- Sich selbst etwas Gutes tun: Achte auf deine körperliche und seelische Gesundheit. Gönne dir Entspannung, Bewegung und gesunde Ernährung.
- Erinnerungen bewahren: Manche Frauen finden es hilfreich, Erinnerungen an das Baby zu bewahren, zum Beispiel durch ein Foto, einen Brief oder ein kleines Andenken.
Dieses Thema ist für Kinder nicht geeignet. Wenn Kinder Fragen zum Thema Schwangerschaft oder Tod stellen, sollten Eltern altersgerechte Antworten geben.
Unterstützungsangebote für Betroffene
Es gibt zahlreiche Organisationen und Beratungsstellen, die Frauen nach einer Fehlgeburt unterstützen. Eine erste Anlaufstelle kann der behandelnde Arzt oder die Hebamme sein. Auch Selbsthilfegruppen bieten eine wertvolle Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und gegenseitig Mut zu machen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet auf ihrer Webseite umfangreiche Informationen und Adressen von Beratungsstellen. (Lesen Sie auch: Peter Greene Todesursache: Tragischer Unfall enthüllt)
Sara Leutenegger: Ein Vorbild für offene Kommunikation
Sara Leutenegger zeigt mit ihrer Offenheit, wie wichtig es ist, über Fehlgeburten zu sprechen und das Tabu zu brechen. Sie möchte anderen Frauen Mut machen, sich nicht zu schämen und sich Hilfe zu suchen. Ihr Beispiel zeigt, dass es möglich ist, nach einem solchen Schicksalsschlag wieder ins Leben zurückzufinden und neues Glück zu finden. Wie ein Artikel auf blick.ch hervorhebt, kann die öffentliche Thematisierung dazu beitragen, das Bewusstsein für die psychischen Belastungen nach einer Fehlgeburt zu schärfen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Fehlgeburt?
Eine Fehlgeburt ist der Verlust einer Schwangerschaft vor der 24. Schwangerschaftswoche. Sie kann verschiedene Ursachen haben, wie genetische Defekte oder gesundheitliche Probleme der Mutter. Viele Frauen erleben eine Fehlgeburt, aber es ist oft ein Tabuthema. (Lesen Sie auch: Mick Jagger Tochter: Jade Packt über das…)
Wie häufig sind Fehlgeburten?
Schätzungen zufolge enden etwa 10 bis 15 Prozent aller Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt. Die Dunkelziffer dürfte jedoch höher liegen, da viele frühe Fehlgeburten unbemerkt bleiben.
Welche Ursachen kann eine Fehlgeburt haben?
Die Ursachen für eine Fehlgeburt sind vielfältig. Häufig sind genetische Defekte des Embryos, hormonelle Störungen, Infektionen oder Erkrankungen der Mutter verantwortlich. In vielen Fällen lässt sich die genaue Ursache jedoch nicht feststellen.
Wie kann ich eine Fehlgeburt verarbeiten?
Die Verarbeitung einer Fehlgeburt ist ein individueller Prozess. Es ist wichtig, sich Zeit zum Trauern zu nehmen, darüber zu sprechen und sich professionelle Hilfe zu suchen, wenn nötig. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr hilfreich sein.
Wo finde ich Unterstützung nach einer Fehlgeburt?
Es gibt zahlreiche Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Online-Foren, die Frauen nach einer Fehlgeburt unterstützen. Auch der behandelnde Arzt oder die Hebamme können wichtige Ansprechpartner sein. (Lesen Sie auch: Cruz Beckham feiert: Wer Sind Seine „Lieblingsmenschen“)
Sara Leuteneggers offene Auseinandersetzung mit ihrer Erfahrung einer Fehlgeburt ist ein wichtiger Schritt, um das Schweigen zu brechen und anderen Frauen zu zeigen, dass sie mit ihrem Schmerz nicht alleine sind. Es ist wichtig, sich Zeit für die Trauer zu nehmen und sich Unterstützung zu suchen, um diesen schweren Verlust zu verarbeiten. Ein kleiner Tipp für betroffene Familien: Zündet eine Kerze für das verlorene Kind an, dies kann ein erster Schritt der Trauerbewältigung sein.



















