Schockanrufe Polizei warnt vor Trickbetrug in Lechhausen und Friedberg
Schockanrufe, bei denen sich Betrüger als Ärzte ausgeben, führten am Mittwoch in Lechhausen und Friedberg dazu, dass zwei Seniorinnen Opfer von Trickbetrügern wurden. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt Verhaltenstipps.

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Einsatz-Übersicht
- Datum: 08.04.2026
- Ort: Lechhausen und Friedberg
- Art des Einsatzes: Trickbetrug, Schockanrufe
- Beteiligte Kräfte: Polizei Schwaben Nord
- Verletzte/Tote: Keine
- Sachschaden: Unbekannt
- Ermittlungsstand: Laufend
- Zeugenaufruf: Ja, Hinweise an die Polizei Schwaben Nord
Was ist über die aktuellen Schockanrufe bekannt?
In Lechhausen erhielt eine 77-jährige Frau einen Anruf, bei dem der Täter sich als Arzt ausgab und behauptete, ihr Sohn benötige dringend eine teure Behandlung. In Friedberg kam es zu einem ähnlichen Fall, bei dem eine Seniorin ebenfalls von falschen Ärzten kontaktiert wurde. Die Polizei ermittelt.
Wie funktionieren Schockanrufe der Polizei?
Die Betrüger geben sich am Telefon als Autoritätspersonen aus, oft als Ärzte oder Polizisten, und schildern eine Notfallsituation, in der ein Familienmitglied angeblich dringend finanzielle Hilfe benötigt. Durch den Schockzustand sind die Opfer oft leichter zu manipulieren und zur Übergabe von Geld oder Wertsachen zu bewegen. Die Polizei rät zur Vorsicht. (Lesen Sie auch: Polizei Rems-Murr Aktuell: Unfall, Einbruch, Widerstand und…)
Die Polizei Schwaben Nord bittet um Hinweise zu den Trickbetrügereien in Lechhausen und Friedberg. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer der Polizei Schwaben Nord zu melden.
Wie kann man sich vor Schockanrufen schützen?
Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von unbekannten Nummern, besonders wenn es um Geldforderungen geht. Überprüfen Sie die Angaben des Anrufers, indem Sie selbstständig bei den genannten Institutionen oder Familienmitgliedern nachfragen. Geben Sie keine persönlichen Daten oder finanzielle Informationen am Telefon preis und übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Häufig gestellte Fragen
Was soll ich tun, wenn ich einen verdächtigen Anruf erhalte?
Beenden Sie das Gespräch sofort und informieren Sie die Polizei. Notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers und alle Details, an die Sie sich erinnern können. Versuchen Sie, ruhig zu bleiben und keine persönlichen Informationen preiszugeben.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Opfer eines Schockanrufs geworden bin?
Melden Sie den Vorfall umgehend bei der Polizei. Erstatten Sie Anzeige und geben Sie alle relevanten Informationen an, die zur Aufklärung des Falls beitragen können. Wenden Sie sich zudem an Ihre Bank, um mögliche finanzielle Schäden zu minimieren. (Lesen Sie auch: Widerstand Polizei: 15-Jähriger Leistet in Augsburg)
Wie kann ich meine älteren Familienmitglieder vor Schockanrufen schützen?
Klären Sie Ihre Angehörigen über die Gefahren von Schockanrufen auf und sensibilisieren Sie sie für die Vorgehensweise der Betrüger. Vereinbaren Sie ein Codewort, das im Notfall abgefragt werden kann, um die Echtheit eines Anrufs zu überprüfen.
Wo finde ich weitere Informationen und Unterstützung zum Thema Trickbetrug?
Die Polizei bietet auf ihrer Webseite umfangreiche Informationen und Präventionstipps zum Thema Trickbetrug und Schockanrufe. Auch Verbraucherzentralen und andere Beratungsstellen stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Presseportal berichtet über die aktuellen Fälle von Schockanrufen in Lechhausen und Friedberg.




