Nach einer Schulattacke in Bretten, bei der ein 13-Jähriger mutmaßlich einen anderen Schüler mit einem Messer leicht verletzte, hat die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen. Der Vorfall ereignete sich an der Pestalozzischule, einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ). Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, die Ermittlungen laufen. Schulattacke Bretten steht dabei im Mittelpunkt.

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| Datum/Uhrzeit: | Aktuell, kurz nach 8:00 Uhr |
|---|---|
| Ort (genau): | Pestalozzischule, Bretten (bei Karlsruhe) |
| Art des Einsatzes: | Schulattacke mit Messer |
| Beteiligte Kräfte: | Polizei Bretten, Rettungskräfte |
| Verletzte/Tote (wenn bekannt): | Ein leicht verletzter Schüler |
| Sachschaden: | Unbekannt |
| Ermittlungsstand: | Tatverdächtiger festgenommen, Ermittlungen laufen |
| Zeugenaufruf: | Nein, derzeit keine Angaben |
Was geschah bei der Schulattacke in Bretten?
Am heutigen Tag kam es an der Pestalozzischule in Bretten zu einer Schulattacke, bei der ein 13-jähriger Schüler mutmaßlich einen Mitschüler mit einem Messer verletzte. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und konnte den mutmaßlichen Täter außerhalb des Schulgeländes festnehmen. Das Opfer wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt.
Chronologie des Einsatzes
Die Polizei Bretten erhält eine Meldung über eine Bedrohungslage an der Pestalozzischule.
Ein Großaufgebot der Polizei und Rettungskräfte erreicht die Pestalozzischule in Bretten. (Lesen Sie auch: Prinz William Kate Bafta: Royals Trotzen Andrew-Wirbel)
Der mutmaßliche Täter wird außerhalb des Schulgeländes festgenommen. Die Polizei gibt Entwarnung.
Was ist bisher bekannt?
- Ein 13-jähriger Schüler soll einen anderen Schüler an der Pestalozzischule in Bretten mit einem Messer angegriffen haben.
- Das Opfer wurde leicht verletzt und vor Ort von Rettungskräften versorgt.
- Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter außerhalb der Schule festgenommen.
- Sowohl der mutmaßliche Täter als auch das Opfer besuchen die Pestalozzischule, ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ).
- Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
- Die Polizei war kurz nach 8:00 Uhr wegen einer Bedrohungslage ausgerückt.
- In unmittelbarer Nachbarschaft der Pestalozzischule befinden sich eine Grund- und Hauptschule, in denen die Schüler während des Einsatzes in ihren Klassen bleiben mussten.
- Da der mutmaßliche Täter unter 14 Jahre alt ist, ist er strafunmündig. Das Jugendamt wird eingeschaltet.
Einsatz-Übersicht
- Schulattacke in Bretten
- 13-jähriger Schüler verletzt Mitschüler mutmaßlich mit Messer
- Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
- Opfer wird vor Ort behandelt
Reaktionen auf die Schulattacke
Die Nachricht von der Schulattacke in Bretten hat Bestürzung ausgelöst. Die Polizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe der Tat aufzuklären. Bisher hat sich die Schulleitung noch nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Es ist zu erwarten, dass das Schulamt eine Krisenintervention einleiten wird, um Schülern und Lehrern psychologische Unterstützung anzubieten.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, werden derzeit keine Telefonnummern veröffentlicht.
Wie geht es jetzt weiter?
Nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Es werden Zeugen befragt und Spuren gesichert, um den genauen Tathergang zu rekonstruieren und die Hintergründe der Tat aufzuklären. Da der mutmaßliche Täter strafunmündig ist, wird das Jugendamt eingeschaltet, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Wie Stern berichtet, waren auch benachbarte Schulen von dem Einsatz betroffen. (Lesen Sie auch: Familie Tot Strullendorf: Vater Tötet in Oberfranken)
Die Polizei hat nach der Festnahme Entwarnung gegeben. Vor Ort suchten die Einsatzkräfte nach möglichen Beweismitteln, wie Polizeisprecher Ralf Eisenlohr in einem Instagram-Beitrag des Präsidiums sagte. Die Verletzungen des Opfers seien oberflächlich, sagte er der dpa. Rettungskräfte behandelten es den Angaben zufolge in der Schule.
Die Polizei Baden-Württemberg arbeitet eng mit der Schulleitung und dem Jugendamt zusammen, um die Situation zu bewältigen und weitere Eskalationen zu verhindern. Es wird geprüft, ob präventive Maßnahmen an der Schule verstärkt werden müssen, um die Sicherheit der Schüler und Lehrer zu gewährleisten. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, das Motiv des mutmaßlichen Täters zu ermitteln und die genauen Umstände der Tat zu rekonstruieren.
Was bedeutet Straffreiheit bei Kindern unter 14 Jahren?
In Deutschland sind Kinder unter 14 Jahren strafunmündig. Das bedeutet, dass sie für ihre Taten nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können. Stattdessen greifen Maßnahmen des Jugendamtes, die darauf abzielen, das Kind zu erziehen und zu resozialisieren. Diese Maßnahmen können von erzieherischen Gesprächen bis hin zur Unterbringung in einer Wohngruppe reichen. Ziel ist es, dem Kind zu helfen, sein Verhalten zu reflektieren und zukünftig keine Straftaten mehr zu begehen. Informationen zum Jugendstrafrecht finden sich auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz.
Was ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ)?
Ein SBBZ ist eine Schule, die sich auf die Förderung von Schülern mit besonderem Förderbedarf spezialisiert hat. Diese Schüler haben beispielsweise Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder eine körperliche oder geistige Behinderung. Das Ziel des SBBZ ist es, diese Schüler bestmöglich zu fördern und ihnen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Welche Konsequenzen hat die Tat für den mutmaßlichen Täter?
Da der mutmaßliche Täter unter 14 Jahre alt ist, ist er strafunmündig. Ihm droht kein Strafverfahren. Das Jugendamt wird eingeschaltet und prüft, welche erzieherischen Maßnahmen erforderlich sind. Diese Maßnahmen können von Gesprächen mit dem Kind und den Eltern bis hin zur Unterbringung in einer Wohngruppe reichen.
Wie wird das Opfer der Schulattacke betreut?
Das Opfer wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt. Es ist davon auszugehen, dass die Schule und das Schulamt dem Schüler psychologische Unterstützung anbieten werden, um die traumatische Erfahrung zu verarbeiten. Auch die Eltern des Opfers werden in die Betreuung einbezogen.
Wie sicher sind Schulen in Deutschland generell?
Schulen in Deutschland gelten generell als sicher. Dennoch kommt es immer wieder zu Gewalttaten an Schulen. Um die Sicherheit zu erhöhen, gibt es verschiedene Maßnahmen wie Schulsozialarbeit, Konfliktbewältigungsprogramme und eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei. Eine Statistik zu Gewalt an Schulen bietet das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen. (Lesen Sie auch: El Mencho Tot: Kartell-Rache sorgt für Chaos…)
Welche Rolle spielt das Jugendamt in solchen Fällen?
Das Jugendamt hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu schützen und zu fördern. Im Falle einer Straftat durch ein Kind unter 14 Jahren prüft das Jugendamt, welche erzieherischen Maßnahmen erforderlich sind, um das Kind zu resozialisieren und weitere Straftaten zu verhindern. Das Jugendamt arbeitet dabei eng mit den Eltern, der Schule und anderen Institutionen zusammen.

