Schwarzarbeit in der Gastronomie ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Problem, das dem Staat jährlich hohe Summen an Steuergeldern kostet. Um dem entgegenzuwirken, führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Plattling am Wochenende verstärkte Kontrollen im Raum Deggendorf durch. Schwarzarbeit Gastronomie steht dabei im Mittelpunkt.

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Fahrzeug-Daten
- Kontrollaktion der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Plattling
- Ort: Raum Deggendorf
- Zeit: Vergangenes Wochenende
- Ziel: Bekämpfung von Schwarzarbeit in der Gastronomie
Was bedeutet das für Gastronomen und Arbeitnehmer?
Die Kontrollen zielen darauf ab, illegale Beschäftigungsverhältnisse aufzudecken. Dies betrifft sowohl Arbeitgeber, die sich durch Schwarzarbeit einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschaffen, als auch Arbeitnehmer, die ohne soziale Absicherung arbeiten.
Warum verstärkte Kontrollen in der Gastronomie?
Die Gastronomie gilt als ein Bereich, in dem Schwarzarbeit häufig vorkommt. Gründe hierfür sind unter anderem der hohe Bedarf an saisonalen Arbeitskräften und der oft hohe Wettbewerbsdruck. (Lesen Sie auch: Schwarzarbeit Gastronomie: Bewährungsstrafen in Freiburg)
Wie geht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit vor?
Die Beamten der FKS überprüfen vor Ort die Arbeitsverhältnisse, befragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und gleichen die Angaben mit den vorliegenden Unterlagen ab. Bei Verdacht auf Schwarzarbeit werden Ermittlungen eingeleitet.
Welche Strafen drohen bei Schwarzarbeit?
Die Strafen für Schwarzarbeit sind empfindlich und können sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer hohe Geldbußen oder sogar Freiheitsstrafen bedeuten. Zudem drohen Nachzahlungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.
Arbeitgeber sollten stets darauf achten, alle Arbeitsverhältnisse korrekt anzumelden und die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge abzuführen. Arbeitnehmer sollten sich nicht auf Schwarzarbeit einlassen, da dies langfristig zu Problemen bei der Altersvorsorge und im Krankheitsfall führen kann. (Lesen Sie auch: Pädophilie-Vorwürfe: Treviso im Fokus nach Verhaftung)
Was können Bürger tun?
Bürger, die Hinweise auf Schwarzarbeit in der Gastronomie oder anderen Branchen haben, können sich an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit wenden. Hinweise werden vertraulich behandelt. Weitere Informationen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit bietet die Website des Zolls.
Häufig gestellte Fragen
Was genau zählt als Schwarzarbeit in der Gastronomie?
Schwarzarbeit liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer einer Tätigkeit nachgeht, ohne diese bei den zuständigen Behörden anzumelden und ohne Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen.
Wie kann ich Schwarzarbeit melden?
Hinweise auf Schwarzarbeit können anonym an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit gemeldet werden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Website des Presseportals, wo auch die ursprüngliche Meldung veröffentlicht wurde.
Welche Konsequenzen hat Schwarzarbeit für Arbeitnehmer?
Arbeitnehmer, die schwarz arbeiten, haben keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Arbeitslosengeld. Zudem drohen ihnen Bußgelder. (Lesen Sie auch: Unfall Giengen Brenz: Fahrerflucht nach Schaden am…)
Warum ist die Bekämpfung von Schwarzarbeit wichtig?
Schwarzarbeit schadet dem Staat, da Steuern und Sozialversicherungsbeiträge nicht gezahlt werden. Außerdem verzerrt sie den Wettbewerb und gefährdet die soziale Sicherheit.















