„Ich bin Papa und nicht bester Kumpel“, so der Schauspieler Sebastian Bezzel über seine Rolle während der Pubertät seiner Kinder. Sebastian Bezzel, bekannt aus „Die Ältern“ und den Eberhoferkrimis, spricht offen über die Herausforderungen der Pubertät. Es geht darum, Grenzen zu setzen, ohne den Kontakt zu verlieren, und die Balance zwischen väterlicher Autorität und unterstützender Begleitung zu finden. Sebastian Bezzel Pubertät steht dabei im Mittelpunkt.

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- Die Pubertät – Eine Achterbahnfahrt für Eltern und Kinder
- Was ist das Schwierigste an der Pubertät aus Elternsicht?
- Wie können Eltern den Kontakt zu ihren pubertierenden Kindern halten?
- Sebastian Bezzel über seine Rolle als Vater in der Pubertät
- Was können Eltern tun, wenn die Pubertät aus dem Ruder läuft?
- Die Pubertät als Chance für die Familie
- Häufig gestellte Fragen
Die Pubertät – Eine Achterbahnfahrt für Eltern und Kinder
Die Pubertät ist eine turbulente Zeit, die nicht nur für die Jugendlichen selbst, sondern auch für die Eltern eine große Herausforderung darstellt. Hormone spielen verrückt, das Selbstbewusstsein schwankt und die Suche nach der eigenen Identität steht im Vordergrund. Wie können Eltern in dieser Phase Halt geben, ohne die Jugendlichen zu sehr einzuschränken? Es ist ein Balanceakt zwischen Loslassen und Festhalten, zwischen Verständnis und Konsequenz.
Was ist das Schwierigste an der Pubertät aus Elternsicht?
Die größte Herausforderung für Eltern in der Pubertät ihrer Kinder ist oft das veränderte Kommunikationsverhalten. Plötzlich scheinen die Jugendlichen eine andere Sprache zu sprechen, sind wortkarg, gereizt oder ziehen sich komplett zurück. Hinzu kommt der Wunsch nach Autonomie, der sich in Rebellion gegen Regeln und Autoritäten äußern kann. Eltern müssen lernen, diese Signale richtig zu deuten und angemessen darauf zu reagieren, um den Kontakt nicht zu verlieren.
Familien-Tipp
- Offene Kommunikation fördern: Auch wenn es schwerfällt, das Gespräch suchen und zuhören.
- Grenzen setzen, aber Freiräume lassen: Klare Regeln vereinbaren, aber auch Zugeständnisse machen.
- Verständnis zeigen: Sich in die Lage des Jugendlichen hineinversetzen und seine Gefühle ernst nehmen.
- Geduld haben: Die Pubertät ist eine Phase, die vorübergeht.
Wie können Eltern den Kontakt zu ihren pubertierenden Kindern halten?
Trotz aller Schwierigkeiten ist es wichtig, den Kontakt zu den pubertierenden Kindern nicht abreißen zu lassen. Gemeinsame Aktivitäten, sei es ein Spieleabend, ein Ausflug oder einfach nur ein gemeinsames Essen, können helfen, die Verbindung zu stärken. Auch wenn die Jugendlichen oft genervt wirken, ist es wichtig, ihnen zu zeigen, dass man für sie da ist und sich für ihre Interessen interessiert. Ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Probleme ist oft wichtiger als gut gemeinte Ratschläge.
Die Tipps und Ratschläge in diesem Artikel sind geeignet für Eltern von Kindern im Alter von etwa 12 bis 18 Jahren, also der typischen Pubertätsphase. Die individuellen Entwicklungsstadien können jedoch variieren. (Lesen Sie auch: Schneeballschlacht Deutschland: Hunderte im Schneechaos!)
Sebastian Bezzel über seine Rolle als Vater in der Pubertät
Sebastian Bezzel, selbst Vater, betont die Bedeutung der elterlichen Rolle in der Pubertät. „Ich bin Papa und nicht bester Kumpel“, sagt er. Das bedeutet, dass Eltern nicht versuchen sollten, die Freunde ihrer Kinder zu ersetzen, sondern ihre Rolle als Erziehungsberechtigte wahrnehmen sollten. Dazu gehört, Grenzen zu setzen, Werte zu vermitteln und Orientierung zu geben. Gleichzeitig ist es wichtig, den Jugendlichen Freiraum zu lassen, damit sie ihre eigenen Erfahrungen machen können. Es ist ein schmaler Grat, den es zu meistern gilt.
Ein konkretes Beispiel aus dem Familienalltag von Sebastian Bezzel ist die Diskussion um das Taschengeld. Während seine Kinder natürlich gerne mehr Geld hätten, ist es ihm wichtig, ihnen den Wert des Geldes zu vermitteln und ihnen beizubringen, damit umzugehen. Er setzt klare Regeln, wie viel Taschengeld sie bekommen und wofür sie es ausgeben dürfen. Dabei ist er aber auch bereit, Zugeständnisse zu machen, wenn seine Kinder gute Argumente haben. Laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) ist die Taschengeldhöhe ein häufiger Streitpunkt zwischen Eltern und Jugendlichen.
Was können Eltern tun, wenn die Pubertät aus dem Ruder läuft?
Manchmal gerät die Pubertät aus dem Ruder und es kommt zu ernsthaften Problemen wie Schulverweigerung, Drogenkonsum oder psychischen Problemen. In solchen Fällen ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und Therapeuten, die auf die Arbeit mit Jugendlichen und ihren Familien spezialisiert sind. Eine frühzeitige Intervention kann helfen, die Situation zu entschärfen und den Jugendlichen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet umfangreiche Informationen und Beratungsangebote für Eltern und Jugendliche.
Es ist auch wichtig, sich als Eltern Unterstützung zu suchen. Der Austausch mit anderen Eltern in ähnlichen Situationen kann sehr hilfreich sein. Elterngruppen oder Online-Foren bieten die Möglichkeit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Manchmal hilft es schon zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht allein ist.
Ein offenes Gespräch mit dem Kinderarzt kann oft schon erste Anlaufstellen für professionelle Hilfe aufzeigen. Scheuen Sie sich nicht, diese Möglichkeit zu nutzen. (Lesen Sie auch: Mike Cees Staatsanwaltschaft: Was Steckt Hinter dem…)
Die Pubertät als Chance für die Familie
Trotz aller Herausforderungen bietet die Pubertät auch eine Chance für die Familie. Es ist eine Zeit des Wandels und der Entwicklung, in der sich die Jugendlichen zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln. Wenn Eltern es schaffen, ihre Kinder in dieser Phase zu begleiten, zu unterstützen und ihnen Freiraum zu lassen, können sie eine enge und vertrauensvolle Beziehung aufbauen, die ein Leben lang hält. Es ist wichtig, die Pubertät nicht nur als Problem, sondern auch als Chance zu sehen, die Familie neu zu definieren und gemeinsam zu wachsen. Wie Bild berichtet, sieht auch Sebastian Bezzel die Pubertät seiner Kinder als eine prägende Zeit, in der er als Vater gefordert ist, aber auch viel lernen kann.
Die Pubertät ist eine Übergangsphase, die von Veränderungen geprägt ist. Eltern sollten sich bewusst sein, dass ihre Kinder in dieser Zeit besonders sensibel sind und viel Unterstützung benötigen. Eine liebevolle und verständnisvolle Begleitung kann dazu beitragen, dass die Jugendlichen diese schwierige Phase gut überstehen und zu selbstbewussten und verantwortungsbewussten Erwachsenen heranwachsen. Ein Artikel der Zeit Online (Zeit Online) gibt zusätzliche Einblicke in die psychologischen Aspekte der Pubertät.
Ursprünglich berichtet von: Bild

Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Pubertät in der Regel?
Die Pubertät beginnt in der Regel zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr und dauert etwa vier bis sechs Jahre. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede, und einige Jugendliche können früher oder später in die Pubertät kommen.
Welche Rolle spielen die Hormone in der Pubertät?
Hormone spielen eine zentrale Rolle in der Pubertät. Sie sind verantwortlich für die körperlichen Veränderungen wie das Wachstum von Brust und Schamhaaren, den Stimmbruch und die Entwicklung der Geschlechtsorgane. Sie beeinflussen auch das emotionale Befinden und können zu Stimmungsschwankungen führen.
Wie können Eltern mit der Rebellion ihrer pubertierenden Kinder umgehen?
Rebellion ist ein natürlicher Bestandteil der Pubertät. Eltern sollten versuchen, die Rebellion nicht persönlich zu nehmen, sondern als Ausdruck des Wunsches nach Autonomie zu verstehen. Wichtig ist, klare Grenzen zu setzen, aber auch Freiräume zu lassen und Kompromisse einzugehen.
Was tun, wenn mein Kind sich von mir distanziert?
Es ist normal, dass sich Jugendliche in der Pubertät von ihren Eltern distanzieren. Versuchen Sie, den Kontakt nicht abreißen zu lassen, indem Sie Interesse an ihren Interessen zeigen, ihnen zuhören und gemeinsame Aktivitäten unternehmen. Geben Sie ihnen aber auch den Raum, den sie brauchen.
Wann sollten Eltern professionelle Hilfe suchen?
Eltern sollten professionelle Hilfe suchen, wenn die Pubertät aus dem Ruder läuft und es zu ernsthaften Problemen wie Schulverweigerung, Drogenkonsum oder psychischen Problemen kommt. Auch wenn die Eltern sich überfordert fühlen, ist es ratsam, sich Unterstützung zu suchen. (Lesen Sie auch: Sex Roboter Gefahren: Therapeutin warnt vor Empathieverlust)
Die Pubertät ist eine herausfordernde, aber auch spannende Zeit für Eltern und Kinder. Mit Verständnis, Geduld und einer offenen Kommunikation können Familien diese Phase gemeinsam meistern und gestärkt daraus hervorgehen. Ein Tipp zum Schluss: Versuchen Sie, die positiven Aspekte der Pubertät zu sehen und die Entwicklung Ihres Kindes zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu würdigen.
