Eine Selbsthilfegruppe Senioren wird von dem ehemaligen evangelischen Pfarrer Klaus Lehner ins Leben gerufen, um auf die Bedürfnisse älterer Menschen aufmerksam zu machen. Ziel ist es, im Alltag mehr Verständnis für Menschen mit Sehschwäche oder eingeschränkter Mobilität zu schaffen und sich Gehör bei politischen Entscheidungsträgern zu verschaffen. Die Gruppe will sich für eine altersgerechtere Gestaltung des öffentlichen Raums einsetzen.

+
- Selbsthilfegruppe Senioren: Mehr Gehör für ältere Menschen
- Was sind die Ziele der Selbsthilfegruppe für Senioren?
- Altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums: Ein zentrales Anliegen
- Politische Interessenvertretung: Mehr Einfluss auf Entscheidungen
- Wie kann man die Selbsthilfegruppe Senioren unterstützen?
- Aktueller Stand und Ausblick
- Häufig gestellte Fragen
Das ist passiert
- Ehemaliger Pfarrer Klaus Lehner gründet Selbsthilfegruppe für Senioren.
- Ziel ist mehr Verständnis für ältere Menschen im Alltag.
- Die Gruppe setzt sich für altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums ein.
- Politische Interessenvertretung der älteren Generation wird angestrebt.
Selbsthilfegruppe Senioren: Mehr Gehör für ältere Menschen
Der demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Während die Lebenserwartung steigt, nehmen altersbedingte Einschränkungen wie Sehschwäche oder eingeschränkte Mobilität zu. Der ehemalige evangelische Pfarrer Klaus Lehner hat sich entschlossen, aktiv zu werden und eine Selbsthilfegruppe für Senioren zu gründen. Wie Der Standard berichtet, fühlt sich Lehner von der Politik nur unzureichend vertreten.
Die Initiative zielt darauf ab, eine Plattform für ältere Menschen zu schaffen, auf der sie ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam für ihre Interessen eintreten können. Im Fokus steht dabei die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen durch mehr Verständnis und Unterstützung im Alltag.
Was sind die Ziele der Selbsthilfegruppe für Senioren?
Die Selbsthilfegruppe Senioren hat sich zum Ziel gesetzt, auf die spezifischen Bedürfnisse älterer Menschen aufmerksam zu machen und sich für deren Belange einzusetzen. Dazu gehört die Forderung nach einer altersgerechten Gestaltung des öffentlichen Raums, die Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen bei politischen Entscheidungen und die Förderung des Verständnisses für altersbedingte Einschränkungen in der Bevölkerung.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die soziale Teilhabe älterer Menschen. Die Gruppe möchte dazu beitragen, dass ältere Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und nicht aufgrund ihres Alters oder ihrer Einschränkungen ausgegrenzt werden. (Lesen Sie auch: Ermittlungen gegen Pilz: Behördenversottung – Was droht…)
In Deutschland engagieren sich zahlreiche Organisationen für die Belange älterer Menschen. Dazu gehören beispielsweise der Deutsche Seniorenring und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Die BAGSO vertritt die Interessen von über 130 bundesweiten Seniorenorganisationen.
Altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums: Ein zentrales Anliegen
Ein zentrales Anliegen der Selbsthilfegruppe ist die altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums. Dazu gehört beispielsweise die Schaffung barrierefreier Zugänge zu öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, die Bereitstellung ausreichend beleuchteter und sicherer Gehwege sowie die Einrichtung von Ruhebänken in Parks und Grünanlagen.
Auch die Gestaltung von Wohnungen und Wohnhäusern spielt eine wichtige Rolle. Die Gruppe setzt sich für den altersgerechten Umbau von Wohnungen ein, um älteren Menschen ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Hierbei können Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hilfreich sein.
Politische Interessenvertretung: Mehr Einfluss auf Entscheidungen
Ein weiteres Ziel der Selbsthilfegruppe ist die politische Interessenvertretung älterer Menschen. Die Gruppe möchte erreichen, dass die Bedürfnisse älterer Menschen bei politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden. Dazu gehört beispielsweise die Beteiligung von Senioren an Planungsprozessen und die Durchführung von Seniorenbefragungen.
Die Gruppe plant, den Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern zu suchen und auf die Probleme und Anliegen älterer Menschen aufmerksam zu machen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Seniorenorganisationen und Interessenverbänden ist geplant, um die Schlagkraft der politischen Interessenvertretung zu erhöhen. (Lesen Sie auch: Slowenische Präsidentin österreich Besucht Peršmanhof)
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für ältere Menschen zu engagieren. Viele Seniorenorganisationen suchen engagierte Helfer, die ältere Menschen im Alltag unterstützen oder Freizeitaktivitäten anbieten.
Wie kann man die Selbsthilfegruppe Senioren unterstützen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Selbsthilfegruppe Senioren zu unterstützen. Zum einen können sich ältere Menschen, die von altersbedingten Einschränkungen betroffen sind, der Gruppe anschließen und aktiv an der Gestaltung der Arbeit mitwirken. Zum anderen können sich auch jüngere Menschen, die sich für die Belange älterer Menschen interessieren, ehrenamtlich engagieren.
Auch finanzielle Unterstützung ist willkommen. Die Gruppe ist auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit finanzieren zu können. Spenden können beispielsweise für die Durchführung von Veranstaltungen, die Erstellung von Informationsmaterialien oder die Finanzierung von Projekten verwendet werden.
Aktueller Stand und Ausblick
Die Selbsthilfegruppe Senioren befindet sich noch in der Gründungsphase. Derzeit werden Mitstreiter gesucht, die sich aktiv an der Gestaltung der Arbeit beteiligen möchten. Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Treffen der Gruppe teilzunehmen und ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen.

Die Gruppe plant, in Zukunft regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen, um auf die Bedürfnisse älterer Menschen aufmerksam zu machen und das Verständnis für altersbedingte Einschränkungen in der Bevölkerung zu fördern. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Seniorenorganisationen und Interessenverbänden soll weiter ausgebaut werden. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, wird die Zahl der Menschen über 65 in Deutschland in den kommenden Jahren weiter steigen. (Lesen Sie auch: Suspendierung Verfassungsschützer in Salzburg: Die Hintergründe)
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist eine Selbsthilfegruppe für Senioren?
Eine Selbsthilfegruppe für Senioren ist eine Gemeinschaft älterer Menschen, die sich regelmäßig treffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Erfahrungen auszutauschen. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen für Probleme im Alltag zu finden und sich für die Interessen älterer Menschen einzusetzen.
Wer kann an der Selbsthilfegruppe teilnehmen?
An der Selbsthilfegruppe können alle älteren Menschen teilnehmen, die sich für die Belange älterer Menschen interessieren und sich aktiv an der Gestaltung der Arbeit beteiligen möchten. Auch jüngere Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, sind herzlich willkommen.
Welche Themen werden in der Selbsthilfegruppe behandelt?
In der Selbsthilfegruppe werden verschiedene Themen behandelt, die für ältere Menschen relevant sind. Dazu gehören beispielsweise altersgerechtes Wohnen, barrierefreier Zugang zu öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, soziale Teilhabe, politische Interessenvertretung und der Umgang mit altersbedingten Einschränkungen. (Lesen Sie auch: Bildungsreform österreich: Neos Fordern Ende der ÖVP…)
Wie kann ich die Selbsthilfegruppe kontaktieren?
Die Kontaktdaten der Selbsthilfegruppe können in der Regel über lokale Seniorenorganisationen, Kirchengemeinden oder über die Gemeinde- oder Stadtverwaltung erfragt werden. Oft gibt es auch Informationsveranstaltungen, bei denen man die Gruppe kennenlernen kann.
Welche Vorteile bietet die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe für Senioren?
Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe bietet älteren Menschen die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, Unterstützung zu erhalten und gemeinsam für ihre Interessen einzutreten. Dies kann zu einer Verbesserung der Lebensqualität und einer Stärkung des Selbstbewusstseins führen.
Die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Senioren wie die von Klaus Lehner initiierte ist ein wichtiger Schritt, um den Bedürfnissen älterer Menschen Gehör zu verschaffen und eine altersgerechtere Gesellschaft zu fördern. Durch gemeinsames Engagement und politische Interessenvertretung kann die Lebensqualität älterer Menschen nachhaltig verbessert werden.
