„Ich weiß, wer du bist.“ Anna Kendrick in „Alice, Darling“ – ein Satz, der Gänsehaut verursacht. Aber was, wenn dieser Satz in einer Datingshow fällt? Ein neuer True Crime-Thriller, der das Thema **Serienmörder Datingshow** aufgreift, erobert aktuell die Netflix-Charts. Die Frage ist: Kann ein Film, der True Crime und Dating verbindet, wirklich fesseln?
Unser Eindruck: Ein spannungsgeladener Thriller, der mit starken schauspielerischen Leistungen überzeugt, aber erzählerisch etwas Mut zur Lücke beweist.
| Titel | Alice, Darling |
|---|---|
| Originaltitel | Alice, Darling |
| Regie | Mary Nighy |
| Drehbuch | Alanna Francis |
| Besetzung | Anna Kendrick, Kaniehtiio Horn, Charlie Carrick |
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Streaming-Start | 2023 |
| Plattform | Netflix |
| FSK | 16 |
| Produktion | Babe Nation Films, Elevation Pictures, Castel Film Studios |
## Was unterscheidet „Alice, Darling“ von anderen Thrillern?
„Alice, Darling“ ist kein reiner True-Crime-Thriller im klassischen Sinne. Stattdessen konzentriert sich der Film auf die psychische Manipulation und den emotionalen Missbrauch, dem Alice (Anna Kendrick) in ihrer Beziehung ausgesetzt ist. Der Thrill entsteht weniger durch blutige Details, sondern vielmehr durch die subtile Darstellung der toxischen Dynamik und der wachsenden Angst der Protagonistin. Die Isolation, die Alice erlebt, wird durch beklemmende Kameraarbeit und einen minimalistischen Soundtrack verstärkt.
## Die Stärke liegt im Subtext
Der Film vermeidet es, die Beziehung zwischen Alice und ihrem Freund Simon (Charlie Carrick) explizit als gewalttätig darzustellen. Stattdessen werden kleine, beunruhigende Verhaltensweisen gezeigt, die sich zu einem Muster der Kontrolle und Manipulation zusammenfügen. Diese subtile Herangehensweise macht den Film besonders effektiv, da sie die Zuschauer dazu zwingt, genau hinzusehen und die Zeichen selbst zu erkennen. Anna Kendrick liefert eine herausragende Leistung, indem sie die innere Zerrissenheit und die wachsende Panik von Alice authentisch verkörpert.
Regisseurin Mary Nighy gab mit „Alice, Darling“ ihr Spielfilmdebüt. Der Film thematisiert toxische Beziehungen und psychische Gewalt, ein Thema, das in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt ist.

Wie Moviepilot.de berichtet, spielt Kendrick eine Frau, die in einer Beziehung gefangen ist, die sie langsam erstickt. Moviepilot.de hebt hervor, dass der Film weniger auf Schockeffekte als auf psychologischen Tiefgang setzt.
## Film-Fakten
Film-Fakten
- Anna Kendrick übernahm nicht nur die Hauptrolle, sondern fungierte auch als Executive Producer des Films.
- Die Dreharbeiten fanden in Kanada statt.
- „Alice, Darling“ feierte seine Premiere auf dem Toronto International Film Festival 2022.
- Der Film erhielt gemischte Kritiken, wobei Kendricks Leistung besonders gelobt wurde.
## Was ist das Besondere an der Kameraarbeit?
Die Kameraarbeit in „Alice, Darling“ trägt maßgeblich zur beklemmenden Atmosphäre des Films bei. Häufig werden Close-ups von Alice‘ Gesicht gezeigt, die ihre Angst und Unsicherheit widerspiegeln. Die Kamera fängt subtile Veränderungen in ihrer Mimik ein, die viel über ihren inneren Zustand verraten. Darüber hinaus werden lange, statische Einstellungen verwendet, um das Gefühl der Isolation und des Gefangenseins zu verstärken. Die Farbpalette ist überwiegend kühl und gedämpft, was die düstere Stimmung des Films unterstreicht. Die visuelle Gestaltung verzichtet auf spektakuläre Effekte und konzentriert sich stattdessen auf die psychologische Wirkung der Bilder.
Der Film behandelt Themen wie psychische Gewalt und Manipulation, die für manche Zuschauer verstörend sein können. Es ist ratsam, sich vor dem Ansehen über den Inhalt zu informieren. (Lesen Sie auch: Neu bei Netflix: Ungewöhnlicher Kriegsfilm mit Vin…)
Wer Filme wie „The Invisible Man“ (2020) mochte, der ebenfalls eine toxische Beziehung thematisiert, wird hier fündig. Auch Fans von psychologischen Thrillern wie „Gone Girl“ könnten an „Alice, Darling“ Gefallen finden. Es ist ein Film, der zum Nachdenken anregt und noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis bleibt. Laut der Filmdatenbank IMDb erhielt der Film eine durchschnittliche Bewertung von 6.1/10. IMDb listet zudem zahlreiche Kritiken und Meinungen zum Film.
## Für wen lohnt sich „Alice, Darling“?
„Alice, Darling“ ist ein Film für Zuschauer, die psychologisch tiefgründige Thriller mit starken schauspielerischen Leistungen schätzen. Wer auf der Suche nach einem reinen True-Crime-Spektakel ist, wird möglicherweise enttäuscht sein. Der Film richtet sich eher an ein Publikum, das sich für die subtilen Mechanismen von toxischen Beziehungen interessiert und bereit ist, sich auf eine beklemmende und intensive Filmerfahrung einzulassen. Wer Filme wie „Room“ oder „Manchester by the Sea“ mochte, die sich ebenfalls mit schwierigen Themen auseinandersetzen, wird hier ebenfalls angesprochen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Themen werden in „Alice, Darling“ behandelt?
Der Film thematisiert vor allem psychische Gewalt, Manipulation in Beziehungen, Isolation und die Schwierigkeit, sich aus toxischen Verhältnissen zu befreien. Er beleuchtet die subtilen Mechanismen, die zu Kontrollverlust führen können.
Wo kann man „Alice, Darling“ streamen?
„Alice, Darling“ ist aktuell auf der Streaming-Plattform Netflix verfügbar. Es ist jedoch ratsam, die Verfügbarkeit regelmäßig zu überprüfen, da sich diese ändern kann. (Lesen Sie auch: Vivaldi Film 2025: Musikalisches Drama im Venedig…)
Wer ist die Regisseurin von „Alice, Darling“?
Die Regie von „Alice, Darling“ übernahm Mary Nighy. Für sie war dies das Spielfilmdebüt, nachdem sie zuvor bereits als Schauspielerin und Regisseurin von Kurzfilmen tätig war.

Welche schauspielerischen Leistungen sind besonders hervorzuheben?
Vor allem Anna Kendrick wird für ihre Darstellung der Alice gelobt. Sie verkörpert die innere Zerrissenheit und die wachsende Angst der Protagonistin auf authentische und überzeugende Weise. (Lesen Sie auch: Stardew Valley Film: Warum Fans Vergeblich Darauf…)
Gibt es Triggerwarnungen für „Alice, Darling“?
Ja, es ist wichtig zu beachten, dass der Film Themen wie psychische Gewalt und Manipulation behandelt, die für manche Zuschauer belastend sein können. Entsprechende Triggerwarnungen sind angebracht.














