**Sexualisierte Deepfakes Strafe: Grünen-Politikerin Ricarda Lang fordert konsequentes Handeln gegen digitale Gewalt.** Gemeinsam mit anderen prominenten Frauen hat sie einen Zehn-Punkte-Plan aufgestellt, um Betroffene besser zu schützen und Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Deutschland dürfe kein „Täterparadies“ für diese Form der Gewalt sein.
| Steckbrief: Ricarda Lang | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ricarda Lang |
| Geburtsdatum | 17. Januar 1994 |
| Geburtsort | Filderstadt, Baden-Württemberg |
| Alter | 30 Jahre |
| Beruf | Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) |
| Bekannt durch | Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen |
| Aktuelle Projekte | Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen (seit 2022) |
| Wohnort | Berlin |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | @Ricarda_Lang (Twitter, 192.000 Follower) |
Was beinhaltet der Zehn-Punkte-Plan gegen sexualisierte digitale Gewalt?
Der von Ricarda Lang und ihren Mitstreiterinnen vorgelegte Katalog fordert unter anderem, die Erstellung und Verbreitung von sexualisierten Deepfakes unter Strafe zu stellen. Auch sogenannte Nudify-Apps, die zur Erstellung solcher Fälschungen genutzt werden, sollen verboten werden. Internetplattformen sollen verpflichtet werden, solche Inhalte schnell zu entfernen. Betroffene sollen klare Rechtsansprüche auf Löschung, Auskunft und Identifizierung der Täter erhalten.

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- Was beinhaltet der Zehn-Punkte-Plan gegen sexualisierte digitale Gewalt?
- Auslöser der Debatte: Der Fall Collien Fernandes
- „Kein Einzelfall“: Ricarda Lang fordert Umdenken
- Betroffene sind nicht nur Prominente
- Ricarda Lang im politischen Fokus
- Ricarda Lang privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
Auslöser der Debatte: Der Fall Collien Fernandes
Die aktuelle Diskussion um sexualisierte digitale Gewalt wurde durch Vorwürfe der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, neu entfacht. Wie Stern berichtet, hat Ulmens Anwalt rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung angekündigt.
Am vergangenen Sonntag demonstrierten in Berlin Tausende Menschen unter dem Motto „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“. Die Kundgebung fand in Solidarität mit Collien Fernandes statt. (Lesen Sie auch: Fake-Pornografie im Internet: Zehn-Punkte-Plan gegen sexualisierte Digitalgewalt…)
„Kein Einzelfall“: Ricarda Lang fordert Umdenken
„Der Fall von Collien Fernandes ist kein Einzelfall“, betonte Lang gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Sie wies darauf hin, dass soziale Medien und künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten böten, um Frauen im Netz bloßzustellen und zu unterdrücken. Diese Form des Frauenhasses sei zu lange relativiert und ignoriert worden.
Betroffene sind nicht nur Prominente
Lang warnte, dass nicht nur Prominente betroffen seien, sondern auch Frauen nach Scheidungen oder Schülerinnen, deren Bilder auf dem Pausenhof verbreitet würden. „Wir wollen, dass Deutschland von einem Täterparadies zu einem Land wird, in dem Frauen in ihrer Würde und ihrer Freiheit geschützt sind“, so Lang.
Ricarda Lang im politischen Fokus
Ricarda Lang, geboren am 17. Januar 1994 in Filderstadt, Baden-Württemberg, ist seit Februar 2022 Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Ihr politischer Werdegang begann in der Grünen Jugend, deren Sprecherin sie von 2017 bis 2019 war. Im Jahr 2021 zog sie in den Bundestag ein und übernahm kurz darauf den Parteivorsitz. Sie setzt sich besonders für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Frauenrechte ein. Auf ihrer Webseite informiert sie über ihre politische Arbeit. (Lesen Sie auch: Deepfakes: Fernandes wirbt für Demonstration gegen sexualisierte…)
Steckbrief
- Bundesvorsitzende der Grünen
- Engagiert sich gegen digitale Gewalt
- Setzt sich für Frauenrechte ein
- Kritisiert „Täterparadiese“ im Netz
Ricarda Lang privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Über das Privatleben von Ricarda Lang ist wenig öffentlich bekannt. Sie lebt in Berlin und engagiert sich neben ihrer politischen Arbeit auch für verschiedene soziale Projekte. Details zu ihrem Beziehungsstatus oder ihrer Familie hält sie weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Auf ihrem Twitter-Account teilt sie regelmäßig Einblicke in ihren politischen Alltag und ihre Positionen zu aktuellen Themen.
Ricarda Lang hat sich in der Vergangenheit offen zu ihrer Bisexualität bekannt und setzt sich für die Rechte von LGBTQ+-Personen ein. Sie ist eine Verfechterin einer diversen und inklusiven Gesellschaft. Ihr Engagement erstreckt sich auch auf den Kampf gegen Hass und Hetze im Netz.
Die Grünen-Politikerin ist bekannt für ihre pointierten Auftritte in Talkshows und ihre klaren Statements zu politischen Fragen. Sie scheut sich nicht, auch unbequeme Themen anzusprechen und für ihre Überzeugungen einzustehen. (Lesen Sie auch: Deepfakes: Gesetz gegen digitale Gewalt „auf der…)










