Spätberufener Drehbuchautor – Kann man mit 40 Jahren noch eine Karriere als Drehbuchautor starten? Ja, das beweist das Beispiel eines Norwegers, der seinen Job kündigte, sich autodidaktisch das Schreiben von Drehbüchern beibrachte und nun bei Netflix gefeiert wird.
Film-Fakten
- Inspiration durch Quentin Tarantino
- Autodidaktischer Weg zum Drehbuchautor
- Netflix-Erfolg nach fünf Jahren
- Norwegische Filmförderung als Sprungbrett
Unser Eindruck: Eine inspirierende Geschichte, die Mut macht, eigene Träume zu verwirklichen – auch wenn der Weg steinig ist.
| Titel | Troll |
|---|---|
| Originaltitel | Troll |
| Regie | Roar Uthaug |
| Drehbuch | Espen Aukan |
| Besetzung | Ine Marie Wilmann, Mads Sjøgård Pettersen, Kim Falck |
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Streaming-Start | 1. Dezember 2022 |
| Plattform | Netflix |
| FSK | 12 |
| Produktion | Motion Blur Films |
## Vom Job zur Filmkarriere: Ein später Neustart
Viele träumen von einer Karriere im Filmgeschäft, doch oft scheint der Zug abgefahren. Die Geschichte des norwegischen Drehbuchautors Espen Aukan zeigt, dass es nie zu spät ist, seine Leidenschaft zu verfolgen. Wie Moviepilot.de berichtet, kündigte Aukan mit 40 Jahren seinen Job, um sich dem Schreiben von Drehbüchern zu widmen.
## Wie schreibt man einen Film? Google hilft!
Aukan ging seinen Traum pragmatisch an. Nach der Kündigung seines Jobs suchte er bei Google nach Anleitungen zum Drehbuchschreiben. Er brachte sich autodidaktisch alles bei, was er für seinen Neuanfang brauchte.
Quentin Tarantino, ein weiteres Beispiel für einen Autodidakten im Filmgeschäft, arbeitete vor seinem Durchbruch als Videothekar. Sein Wissen eignete er sich durch das Ansehen unzähliger Filme an.

## „Troll“: Ein norwegischer Erfolg auf Netflix
Fünf Jahre nach seinem Neustart wurde Aukans Drehbuch für den Film „Troll“ auf Netflix veröffentlicht. Der Film, bei dem Roar Uthaug Regie führte, erzählt die Geschichte eines riesigen Trolls, der in den norwegischen Bergen erwacht und eine Schneise der Zerstörung hinterlässt. Eine Paläontologin muss das Monster aufhalten, bevor es Oslo erreicht.
## Was unterscheidet „Troll“ von anderen Monsterfilmen?
„Troll“ ist mehr als nur ein weiterer Monsterfilm. Er verbindet Elemente der norwegischen Folklore mit moderner Action. Die atemberaubende Landschaft Norwegens dient als perfekte Kulisse für die Geschichte und verleiht dem Film eine einzigartige Atmosphäre. Wer Filme wie „Trollhunter“ oder „The Ritual“ mochte, wird hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. Die Kameraarbeit fängt die Weite der Landschaft eindrucksvoll ein, während der Schnitt für ein hohes Tempo sorgt.
## Die norwegische Filmförderung als Sprungbrett
Ein wichtiger Faktor für den Erfolg von „Troll“ ist die norwegische Filmförderung. Sie unterstützt lokale Produktionen und ermöglicht es Filmemachern wie Aukan, ihre Visionen zu verwirklichen. Die Norwegian Film Institute (NFI) spielt eine zentrale Rolle bei der Finanzierung und Förderung norwegischer Filme.
## Für wen lohnt sich „Troll“?
„Troll“ ist ein Film für alle, die sich für Monsterfilme, nordische Mythologie und spannende Action begeistern. Wer Filme wie „Rampage – Big Meets Bigger“ oder „Godzilla“ mag, wird hier gut unterhalten. Allerdings sollte man keine tiefgründige Story erwarten, sondern sich auf rasante Action und beeindruckende Spezialeffekte einstellen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauerte es von der Idee bis zur Umsetzung von „Troll“?
Espen Aukan benötigte fünf Jahre von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung des Films auf Netflix. Dies beinhaltet das Erlernen des Drehbuchschreibens, das Verfassen des Drehbuchs und die Produktion des Films. (Lesen Sie auch: Alexander Kluge: Einblicke in Sein Poetisches Pluriversum)
Welche Rolle spielt die norwegische Landschaft in „Troll“?
Die norwegische Landschaft ist nicht nur Kulisse, sondern ein integraler Bestandteil der Geschichte. Die Weite der Berge und Wälder verstärkt die Bedrohung durch den Troll und verleiht dem Film eine einzigartige Atmosphäre.
Welche anderen Filme hat Regisseur Roar Uthaug gedreht?
Roar Uthaug hat zuvor Filme wie „Tomb Raider“ (2018) und „The Wave – Die Todeswelle“ (2015) gedreht. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, spannende Action mit beeindruckenden visuellen Effekten zu verbinden. (Lesen Sie auch: Anne Hathaway neuer Film: Erster Trailer zu…)
Gibt es eine Fortsetzung zu „Troll“?
Ob es eine Fortsetzung zu „Troll“ geben wird, ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht bekannt. Der Erfolg des Films auf Netflix könnte jedoch die Wahrscheinlichkeit erhöhen.

Welche Plattformen bieten Informationen zur norwegischen Filmförderung?
Informationen zur norwegischen Filmförderung bietet das Norwegische Filminstitut (NFI) auf seiner Webseite. Dort finden sich Details zu Förderprogrammen und aktuellen Projekten. (Lesen Sie auch: Finding Connection Film: KI als Vertraute im…)















