Der staatsschutz film von Faraz Shariat, „Staatsschutz“ (2026), verspricht ein intensives Kinoerlebnis. Nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben nimmt eine deutsch-koreanische Staatsanwältin den Kampf gegen rechte Gewalt und deren Verharmlosung auf. Shariats Film lotet die Grenzen von Gerechtigkeit und persönlichem Engagement aus.

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| Titel | Staatsschutz |
|---|---|
| Regie | Faraz Shariat |
| Drehbuch | Claudia Schaefer, Sun-Ju Choi, Jee-Un Kim |
| Genre | Drama, Thriller |
| Kinostart | 2026 (Berlinale) |
| Produktion | Jünglinge Film |
Unser Eindruck: Ein kraftvolles, aufrüttelndes Werk, das zum Nachdenken anregt.
Staatsschutz Film: Ein System im Visier
Faraz Shariat, der bereits mit seinem autobiografisch gefärbten Spielfilmdebüt „Futur Drei“ im Jahr 2020 für Furore sorgte, präsentiert mit „Staatsschutz“ ein Werk, das von einer spürbaren Dringlichkeit getragen wird. Der staatsschutz film taucht tief in die Thematik von Rassismus und rechter Gewalt ein und beleuchtet, wie diese Phänomene innerhalb staatlicher Strukturen verharmlost werden können. Der Film erzählt die Geschichte von Seyo Kim, einer Staatsanwältin, die nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben gezwungen ist, in eigener Sache zu ermitteln und sich gegen ein System zu stellen, das Rechtsextremismus zu tolerieren scheint.
Film-Fakten
- Regisseur Faraz Shariat feierte mit „Futur Drei“ seinen Durchbruch.
- Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit mit Claudia Schaefer, Sun-Ju Choi und Jee-Un Kim.
- Der Film thematisiert Rassismus und rechte Gewalt im Kontext staatlicher Strukturen.
- „Staatsschutz“ wurde auf der Berlinale 2026 präsentiert.
Wie Faraz Shariat die Geschichte erzählt
Shariat beschreibt, dass ihn das Drehbuch zu „Staatsschutz“ dazu bewegt habe, sich „in den Dienst dieser Geschichte zu stellen“. Diese Aussage spiegelt sich in der Inszenierung wider, die eine bemerkenswerte Intensität und Authentizität aufweist. Es ist weniger die detaillierte Nacherzählung des Plots, die den Film auszeichnet, sondern vielmehr die Art und Weise, wie Shariat die inneren Konflikte und die Zerrissenheit seiner Protagonistin darstellt. Die Kameraarbeit fängt die beklemmende Atmosphäre ein, während der Schnitt die zunehmende Eskalation der Ereignisse widerspiegelt.
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Die filmischen Mittel: Mehr als nur eine Geschichte
Der staatsschutz film bedient sich einer klaren, schnörkellosen Bildsprache, um die Realität der Protagonistin widerzuspiegeln. Die Musik unterstützt die emotionale Wirkung der Szenen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Shariat setzt auf subtile Andeutungen und lässt viel Raum für Interpretationen, was den Film zu einem anregenden undDiskussionswürdigen Werk macht. Die visuellen Elemente, darunter das unter kino-zeit.de verfügbare Filmstill, vermitteln einen ersten Eindruck von der Atmosphäre des Films.
Was unterscheidet „Staatsschutz“ von anderen Filmen zum Thema Rassismus?
Während viele Filme das Thema Rassismus aus der Perspektive der Opfer beleuchten, wählt „Staatsschutz“ einen anderen Ansatz. Der Film zeigt, wie eine Staatsanwältin, die eigentlich dem Staat verpflichtet ist, selbst zur Zielscheibe rassistischer Gewalt wird und gegen die Strukturen kämpfen muss, die sie eigentlich schützen soll. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik und wirft wichtige Fragen nach der Verantwortung des Staates und der Rolle des Einzelnen auf. Wie Die Zeit berichtet, basiert der Film auf intensiver Recherche und Auseinandersetzung mit realen Fällen von Rassismus und rechter Gewalt.
Faraz Shariat wurde für „Futur Drei“ mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Für wen lohnt sich „Staatsschutz“?
Wer Filme wie „Das weiße Band“ von Michael Haneke oder „Gegen die Wand“ von Fatih Akin schätzt, wird in „Staatsschutz“ einen Film finden, der zum Nachdenken anregt und unter die Haut geht. Der Film ist nichts für Zuschauer, die leichte Unterhaltung suchen, sondern für ein Publikum, das sich mit komplexen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen möchte. Wer sich für die Thematik von Rassismus, rechter Gewalt und der Rolle des Staates interessiert, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.
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Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem staatsschutz film „Staatsschutz“?
Der Film handelt von einer deutsch-koreanischen Staatsanwältin, die nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben gegen rechte Gewalt und deren Verharmlosung durch die eigene Behörde kämpft. Sie nimmt den Kampf gegen ein System auf, das Rechtsextremismus verharmlost.
Wer ist der Regisseur von „Staatsschutz“?
Faraz Shariat, der bereits mit seinem Filmdebüt „Futur Drei“ im Jahr 2020 auf sich aufmerksam machte, führte bei „Staatsschutz“ Regie. Shariat hat az Shariat. (Lesen Sie auch: Star Wars Film Gestrichen: Regisseur nach 2,5…)

Wann wurde der staatsschutz film „Staatsschutz“ veröffentlicht?
Der Film wurde im Rahmen der Berlinale 2026 erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt. Ein genauer Kinostart oder Streaming-Termin ist derzeit noch nicht bekannt.
Welche Themen behandelt der Film?
Der Film thematisiert schwerpunktmäßig Rassismus, rechte Gewalt und die Verharmlosung dieser Phänomene innerhalb staatlicher Strukturen. Er wirft Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung und dem Kampf gegen Ungerechtigkeit auf.
Wo kann man den Trailer zu „Staatsschutz“ sehen?
Sobald ein offizieller Trailer zum staatsschutz film „Staatsschutz“ veröffentlicht wurde, wird dieser auf den üblichen Plattformen wie YouTube und den Webseiten der Filmverleiher zu finden sein. (Lesen Sie auch: Erste Inhaltsangabe zu Spider-Man 4 enthüllt: Der…)
„Staatsschutz“ ist ein wichtiger Film, der aufwühlt und zum Nachdenken anregt. Faraz Shariat beweist erneut sein Talent, komplexe gesellschaftliche Themen auf eine eindringliche und berührende Weise zu verarbeiten. Der Film ist ein Plädoyer für Zivilcourage und ein Aufruf, sich gegen jede Form von Rassismus und rechter Gewalt zu stellen. Die Auseinandersetzung mit dem Staatsschutz ist angesichts der aktuellen politischen Lage wichtiger denn je.
