Stefan Embacher hat zusammen mit Jan Hörl die Goldmedaille im Superteam-Springen bei den Olympischen Spielen in Predazzo gewonnen. Das Duo setzte sich am Montagabend gegen die Konkurrenz aus Polen und Norwegen durch und sicherte Österreich die 15. Medaille bei diesen Winterspielen. Es war das erste Mal, dass dieser Wettbewerb im Rahmen von Olympischen Spielen ausgetragen wurde.

Hintergrund zum Superteam-Springen
Das Superteam-Springen ist eine relativ neue Disziplin im Skispringen. Im Gegensatz zum traditionellen Teamspringen, bei dem vier Athleten pro Nation an den Start gehen, besteht ein Superteam aus lediglich zwei Springern. Dies soll den Wettbewerb dynamischer und spannender gestalten. Bei den Olympischen Spielen in Predazzo feierte diese Disziplin ihre Premiere. Der Wettbewerb ersetzt das traditionelle Mannschaftsspringen mit vier Athleten.
Der Weg zum Olympiasieg für Stefan Embacher und Jan Hörl
Jan Hörl legte den Grundstein für den Erfolg des österreichischen Duos. Mit einem Sprung auf 137,5 Meter brachte er sein Team gleich in Führung. Olympiadebütant Stefan Embacher (132 Meter) verteidigte diese im ersten Durchgang. Auch bei schwierigen Seitenwindbedingungen schaffte es Hörl auf 128 Meter. Stefan Embacher segelte dann bei wechselnden Bedingungen auf 139 Meter und zur Tageshöchstweite. Damit lag Österreich klar auf Goldkurs. (Lesen Sie auch: Julia Mühlbacher: Olympia-Aus im Mixed-Team – Was…)
Wetterkapriolen und Juryentscheidungen
Im dritten Durchgang sorgten dann das Wetter und eine zögerliche Jury für mehr Spannung als nötig. Nachdem Hörl auf 137,5 Meter gesprungen war, setzte plötzlich heftiger Schneefall ein. Nach langer Verzögerung wurde der dritte Durchgang abgebrochen und die Wertung nach nur vier statt sechs Sprüngen herangezogen. Wie die Kleine Zeitung berichtet, retteten Hörl und Embacher damit die Ehre der ÖSV-Adler, nachdem es 2018 in Pyeongchang keine Medaille für die Skispringer gegeben hatte.
Reaktionen auf den Olympiasieg
Der Jubel im österreichischen Lager war riesig. Jan Hörl zeigte sich überglücklich über den Gewinn der Goldmedaille. Auch Stefan Embacher, der sein Olympiadebüt feierte, war überwältigt von dem Erfolg. Mit diesem Sieg konnte das ÖOC-Team die Anzahl der Medaillen auf insgesamt 15 erhöhen (5 Gold, 7 Silber, 3 Bronze).
Stefan Embacher: Ein Ausblick auf die Zukunft
Der Olympiasieg im Superteam-Springen ist ein großer Erfolg für Stefan Embacher und ein vielversprechendes Zeichen für seine weitere Karriere. Der erst 20-jährige Tiroler hat gezeigt, dass er auch unter schwierigen Bedingungen und im größten Wettbewerb der Welt bestehen kann.Es bleibt zu hoffen, dass dieser Erfolg der Beginn einer langen und erfolgreichen Karriere ist. (Lesen Sie auch: Daniel Tschofenig: Skisprung-Star privat und sportlich)
Die Bedeutung des Erfolgs für das österreichische Skispringen
Nachdem die österreichischen Skispringer bei den letzten Olympischen Spielen in Pyeongchang ohne Medaille geblieben waren, ist der Gewinn der Goldmedaille im Superteam-Springen ein wichtiger Erfolg für den ÖSV. Er zeigt, dass das österreichische Skispringen wieder zur Weltspitze gehört. Der Erfolg von Embacher und Hörl ist auch ein Ansporn für die jüngeren Athleten, die nun sehen, dass es möglich ist, auch im Skispringen ganz oben mitzuspielen. Österreich hat eine lange Tradition im Skispringen, und dieser Erfolg trägt dazu bei, diese Tradition fortzusetzen.
Die Regeln des Superteam-Springens
Das Superteam-Springen unterscheidet sich in einigen Punkten vom traditionellen Skispringen. Jedes Team besteht aus zwei Athleten. Es gibt zwei Wertungsdurchgänge. Nach dem ersten Durchgang werden die besten acht Teams für den zweiten Durchgang zugelassen. Die Weiten werden in Punkte umgerechnet, wobei auch Haltungsnoten vergeben werden. Das Team mit der höchsten Gesamtpunktezahl gewinnt.

Weitere Informationen zu den Olympischen Spielen 2026
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Es werden Wettkämpfe in 16 verschiedenen Sportarten ausgetragen. Die Spiele dauern vom 6. bis 22. Februar 2026. Es werden rund 3500 Athleten aus über 90 Nationen erwartet. Die offizielle Webseite der Olympischen Spiele bietet weitere Informationen zu den Wettkämpfen und dem Programm. (Lesen Sie auch: Orf Live Olympia: Übertragung der Winterspiele 2026)
Häufig gestellte Fragen zu stefan embacher
Wer ist Stefan Embacher?
Stefan Embacher ist ein österreichischer Skispringer. Er gab sein Olympiadebüt bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo, wo er zusammen mit Jan Hörl die Goldmedaille im Superteam-Springen gewann. Embacher gilt als eines der größten Talente im österreichischen Skispringen.
Was ist das Superteam-Springen?
Das Superteam-Springen ist eine Disziplin im Skispringen, bei der jedes Team aus zwei Athleten besteht. Es gibt zwei Wertungsdurchgänge, und das Team mit der höchsten Gesamtpunktezahl gewinnt. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 feierte diese Disziplin ihre Premiere.
Wo fanden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Olympischen Winterspiele 2026 fanden in Mailand und Cortina d’Ampezzo in Italien statt. Die Wettkämpfe wurden vom 6. bis 22. Februar 2026 ausgetragen. Es nahmen rund 3500 Athleten aus über 90 Nationen teil. (Lesen Sie auch: Olympia Medaillenspiegel 2026: Aktuelle Entwicklungen)
Wie viele Medaillen hat Österreich bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewonnen?
Österreich hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 insgesamt 15 Medaillen gewonnen, davon 5 Goldmedaillen, 7 Silbermedaillen und 3 Bronzemedaillen. Der Sieg von Stefan Embacher und Jan Hörl im Superteam-Springen trug maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
Welche Bedeutung hat der Olympiasieg für das österreichische Skispringen?
Der Olympiasieg im Superteam-Springen ist ein wichtiger Erfolg für das österreichische Skispringen, nachdem die letzten Olympischen Spiele ohne Medaille blieben. Er zeigt, dass das österreichische Skispringen wieder zur Weltspitze gehört und ist ein Ansporn für jüngere Athleten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
