Stefan Kraft hat gemeinsam mit dem österreichischen Team den Skiflug-Weltcup in Planica gewonnen. Unter schwierigen Windbedingungen sicherte sich das ÖSV-Quartett am 28. März 2026 den Sieg im letzten Team-Bewerb der Weltcup-Saison.

Österreichs Triumph beim Skifliegen in Planica
Das österreichische Team, bestehend aus Stephan Embacher, Daniel Tschofenig, Stefan Kraft und Markus Müller, triumphierte in Planica. Mit Sprüngen über die riesige Letalnica-Schanze setzten sie sich gegen die Konkurrenz aus Japan und Norwegen durch. Der Sieg im Team-Bewerb ist ein wichtiger Erfolg für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) und unterstreicht die Stärke der österreichischen Skispringer.
Der Skiflug-Weltcup in Planica ist traditionell ein Highlight im Kalender der Skispringer. Die Letalnica-Schanze, auch bekannt als „Monsterbakken“, ist eine der größten und anspruchsvollsten Skiflugschanzen der Welt. Athleten erreichen hier Geschwindigkeiten von über 100 km/h und fliegen Weiten von über 200 Metern. Die Bedingungen in Planica sind oft wechselhaft und windanfällig, was den Wettkampf zusätzlich erschwert. Informationen zur Geschichte und den aktuellen Veranstaltungen in Planica sind auf der offiziellen Webseite verfügbar. (Lesen Sie auch: Stefan Horngacher: Suche nach Nachfolger läuft)
Der Wettkampf im Detail
Nach zwei Durchgängen hatte Österreich einen Vorsprung von 13,9 Punkten vor Japan und 21,5 Punkten vor Norwegen. Bereits zur Halbzeit lag das ÖSV-Team in Führung und konnte diese in der Entscheidung verteidigen. Schlussspringer Embacher behielt die Nerven und sicherte mit einem Sprung auf 221 Meter den Sieg. Der Norweger Johann Andre Forfang kam nur auf 202,0 Meter, wodurch Norwegen hinter Japan zurückfiel. Wie sport.ORF.at berichtet, gewann Österreich damit den einzigen Team-Bewerb mit vier Springern in dieser Saison.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Daniel Tschofenig, der an seinem Geburtstag mit einem guten Sprung im zweiten Durchgang überzeugte. Für den Nationencup bedeutete der Sieg weitere 400 Zähler, womit die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Widhölzl den Sieg in dieser Disziplin schon länger fixiert hatte.
Weitere Ereignisse in Planica
Neben dem Team-Bewerb gab es in Planica weitere spannende Wettkämpfe. Karl Geiger erreichte beim Abschied von Bundestrainer Stefan Horngacher die Top 10. Horngacher, der seit 2019 im Amt war, blickte im ZDF-Interview auf eine „lange und schöne Zeit“ zurück. Die Nachfolge von Horngacher ist noch unklar, soll aber bald vom Deutschen Skiverband (DSV) bekannt gegeben werden. (Lesen Sie auch: Stefan Horngachers Abschied: Wer wird sein Nachfolger?)
Die deutschen Skispringer verabschiedeten sich in Planica von ihrem langjährigen Bundestrainer Stefan Horngacher. Karl Geiger belegte im letzten Wettkampf unter Horngachers Leitung den achten Platz. Andreas Wellinger fiel nach einem schwächeren zweiten Flug auf Platz elf zurück.
Stefan Krafts Bedeutung für das ÖSV-Team
Stefan Kraft ist einer der erfolgreichsten Skispringer Österreichs. Mit zahlreichen Weltcupsiegen, Weltmeistertiteln und Olympiamedaillen hat er sich einen festen Platz in der Geschichte des Skispringens gesichert. Seine Erfahrung und sein Können sind für das ÖSV-Team von unschätzbarem Wert. Er motiviert die jüngeren Athleten und trägt maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei. Mehr Informationen zu seiner Karriere finden sich auf der Wikipedia-Seite von Stefan Kraft.

Der Sieg in Planica ist ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Stefan Kraft. Er zeigt, dass er auch in schwierigen Bedingungen und im Teamwettbewerb Höchstleistungen erbringen kann. Seine Konstanz und seine Fähigkeit, sich auf den Punkt zu konzentrieren, machen ihn zu einem der besten Skispringer der Welt. (Lesen Sie auch: San Marino im Fokus: Fußballspiele und EU-Beziehungen)
Ausblick auf die Zukunft
Nach dem erfolgreichen Weltcupfinale in Planica blicken die Skispringer nun auf die kommende Saison. Für das ÖSV-Team gilt es, die Leistungen zu stabilisieren und sich auf die kommenden Großereignisse vorzubereiten. Stefan Kraft wird dabei eine wichtige Rolle spielen.
Häufig gestellte Fragen zu stefan kraft
Wer gehört neben Stefan Kraft noch zum erfolgreichen ÖSV-Team in Planica?
Das ÖSV-Team, das in Planica den Skiflug-Weltcup gewann, bestand neben Stefan Kraft aus Stephan Embacher, Daniel Tschofenig und Markus Müller. Das Quartett setzte sich gegen die Konkurrenz aus Japan und Norwegen durch.
Welche Besonderheit zeichnet die Schanze in Planica aus?
Die Letalnica-Schanze in Planica, auch bekannt als „Monsterbakken“, ist eine der größten und anspruchsvollsten Skiflugschanzen der Welt. Athleten erreichen hier Geschwindigkeiten von über 100 km/h und fliegen Weiten von über 200 Metern. (Lesen Sie auch: Fußball-Fieber: San Marino im Fokus internationaler)
Was sicherte dem ÖSV-Team den Sieg in Planica?
Schlussspringer Stephan Embacher sicherte Österreich mit seinem letzten Sprung auf 221 Meter den Sieg, nachdem der Norweger Johann Andre Forfang nur auf 202,0 Meter kam. Somit konnte das Team den Vorsprung halten.
Wer wird Nachfolger von Stefan Horngacher als Bundestrainer?
Die Nachfolge von Stefan Horngacher als Bundestrainer der deutschen Skispringer ist noch unklar. Der Deutsche Skiverband (DSV) hat angekündigt, die Entscheidung in den kommenden Tagen bekannt zu geben.
Welchen Stellenwert hat Stefan Kraft im österreichischen Skisport?
Stefan Kraft ist einer der erfolgreichsten Skispringer Österreichs und hat sich mit zahlreichen Weltcupsiegen, Weltmeistertiteln und Olympiamedaillen einen festen Platz in der Geschichte des Skispringens gesichert.


