Beim Steg Einsturz Spanien ist es zu einer Tragödie gekommen: Eine Wandergruppe stürzte ins Meer, nachdem ein Küstensteg zusammengebrochen war. Rettungskräfte bargen nun das sechste und letzte Todesopfer. Die Gruppe bestand aus Schülerinnen einer landwirtschaftlichen Berufsschule und ihrem Begleiter. Zwei junge Frauen konnten lebend gerettet werden, jedoch verstarb eine kurz darauf im Krankenhaus.

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Einsatz-Übersicht
- Datum/Uhrzeit: Dienstag, Datum nicht genannt
- Ort: El Bocal, nördlich von Santander, Kantabrien, Spanien
- Art des Einsatzes: Stegeinsturz, Such- und Bergungsaktion
- Beteiligte Kräfte: Rettungskräfte, Hubschrauber, Taucher, Boote
- Verletzte/Tote: 6 Tote, 1 Überlebende mit Unterkühlung
- Sachschaden: Unbekannt (Steg zerstört)
- Ermittlungsstand: Ursache des Einsturzes wird untersucht
- Zeugenaufruf: Nein
Was ist bisher bekannt?
Nach dem Einsturz eines Stegs an der felsigen Küste von El Bocal in Kantabrien, Spanien, sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Wie Stern berichtet, handelte es sich bei den Opfern um Schülerinnen einer landwirtschaftlichen Berufsschule im Alter von 19 bis 22 Jahren sowie ihren ortskundigen Begleiter, der ebenfalls Schüler war. Rettungskräfte bargen das letzte vermisste Opfer zwei Tage nach dem Unglück.
Wie kam es zu dem Stegeinsturz in Spanien?
Die Wandergruppe befand sich auf einem Steg, der zwei Klippen miteinander verband, als dieser plötzlich einstürzte. Die Teilnehmer stürzten daraufhin auf die Felsen und ins Meer. Zwei der jungen Frauen konnten unmittelbar nach dem Unglück lebend aus dem Wasser gerettet werden. Eine von ihnen verstarb jedoch kurz darauf im Krankenhaus, während die andere mit schwerer Unterkühlung überlebte und sich inzwischen in stabilem Zustand befindet. (Lesen Sie auch: Tragödie an felsiger Küste: Sechstes Todesopfer nach…)
Wo genau ereignete sich das Unglück?
Der Unfall ereignete sich an der Küste bei El Bocal, nördlich der Regionalhauptstadt Santander in der autonomen Gemeinschaft Kantabrien. Die felsige Küstenregion ist bei Wanderern beliebt. Der eingestürzte Steg gehörte zu einem Küstenwanderweg.
Welche Konsequenzen hat das Unglück?
Der Vertreter der Zentralregierung in Kantabrien, Pedro Casares, bestätigte die Bergung des letzten Opfers auf der Plattform X. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Ursache des Stegeinsturzes zu ermitteln. Nach dem Unglück stellt sich die Frage nach der Sicherheit und Instandhaltung ähnlicher Küstenwege.
Medienberichten zufolge soll der Steg bereits seit 2017 nicht mehr instand gesetzt worden sein. Die Zeitung „La Vanguardia“ berichtete über den schlechten Zustand des Stegs, der Teil eines beliebten Küstenwanderwegs war. (Lesen Sie auch: Stegeinsturz Spanien: Mindestens Vier Tote am Strand…)
Wie geht es der Überlebenden?
Eine der beiden geretteten jungen Frauen überlebte den Stegeinsturz trotz starker Unterkühlung. Ihr Zustand wird inzwischen als stabil bezeichnet. La Vanguardia berichtete, dass sie sich weiterhin in medizinischer Behandlung befindet.
Häufig gestellte Fragen
Welche Art von Rettungskräften waren im Einsatz?
Bei der Such- und Bergungsaktion waren verschiedene Rettungskräfte im Einsatz, darunter ein Hubschrauber, Boote und Taucher. Sie suchten nach dem vermissten Opfer.










