Die Haarpflege ist ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Routine, doch die Wahl des richtigen Shampoos kann angesichts der Fülle an Produkten auf dem Markt zur Herausforderung werden. In ihrer aktuellen Ausgabe vom Januar 2026 hat die Stiftung Warentest acht gängige Shampoos unterschiedlicher Preisklassen unter die Lupe genommen. Der Test umfasst sowohl Drogeriemarken als auch Premiumprodukte und bewertet diese nach Reinigungsleistung, Inhaltsstoffen und Hautverträglichkeit.
Überraschend zeigt der Vergleich, dass teure Markenprodukte nicht zwangsläufig besser abschneiden als preiswerte Alternativen. Besonders bemerkenswert ist, dass drei der getesteten Shampoos mit „sehr gut“ bewertet wurden, während ein bekanntes Luxusprodukt mit erheblichen Mängeln bei den Inhaltsstoffen nur ein „ausreichend“ erreichte. Die detaillierte Analyse bietet Verbrauchern eine fundierte Entscheidungshilfe und deckt auf, worauf es bei einem guten Shampoo wirklich ankommt.
Testumfang: 8 Shampoos zwischen 1,95 € und 24,90 € pro 250 ml
Testsieger: Ein Drogeriemarkt-Eigenprodukt für 2,75 € erreichte die Bestnote (1,2)
Hauptkriterien: Reinigungsleistung, Inhaltsstoffe, Hautverträglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Stiftung Warentest Shampoo-Analyse 2023: Was Sie wissen müssen
Die umfangreiche Shampoo-Analyse der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2023 bleibt auch Anfang 2026 eine wichtige Orientierungshilfe für Verbraucher bei der Auswahl hochwertiger Haarpflegeprodukte. Im Test wurden insgesamt 21 verschiedene Shampoos auf ihre Inhaltsstoffe, Waschleistung und potenzielle Schadstoffbelastung untersucht, wobei überraschenderweise auch preisgünstige Produkte sehr gute Bewertungen erhielten. Besonders bemerkenswert war die Erkenntnis, dass teure Markenprodukte nicht zwangsläufig besser abschnitten als günstigere Alternativen – ein Umstand, der ähnlich überraschend war wie unerwartete Änderungen im Alltag, die viele Menschen vor neue Herausforderungen stellen. Die Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern, bei der Shampoo-Wahl vor allem auf individuelle Haarbedürfnisse zu achten und weniger auf Marketingversprechen oder Preisklassen zu vertrauen.
Wie testet Stiftung Warentest Shampoos? Einblick in die Testmethoden
Bei der Bewertung von Shampoos setzt Stiftung Warentest auf ein mehrstufiges Prüfverfahren, das sowohl Laboruntersuchungen als auch praktische Anwendungstests umfasst. Im Labor werden die Produkte auf ihre Inhaltsstoffe untersucht, wobei besonders kritische Substanzen wie Silikone, Parabene oder potenziell allergieauslösende Duftstoffe im Fokus stehen. Anschließend testen Probanden die Shampoos im Alltag und bewerten Kriterien wie Schaumbildung, Kämmbarkeit der nassen und trockenen Haare sowie den Glanz nach der Anwendung. Die aktuelle Testmethodik, die seit 2023 angewendet und Anfang 2026 nochmals verfeinert wurde, berücksichtigt zudem verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte wie biologische Abbaubarkeit und Verpackungsmaterialien. Besonders interessant: Die Testergebnisse zeigen immer wieder, dass teure Markenprodukte nicht zwangsläufig besser abschneiden als günstigere Alternativen aus dem Drogeriemarkt.
Testverfahren im Überblick: Kombination aus Laboranalysen und Praxistests mit Probanden
Bewertungskriterien: Inhaltsstoffe, Anwendungseigenschaften, Nachhaltigkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis
Aktualisierung: Testmethodik wurde Anfang 2026 mit verschärften Nachhaltigkeitskriterien erweitert
Die Testsieger: Top 5 Shampoos laut Stiftung Warentest

Die neueste Untersuchung der Stiftung Warentest hat fünf Shampoos an die Spitze gesetzt, die durch hervorragende Pflegeeigenschaften und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen konnten. Besonders beeindruckt haben die Tester die natürlichen Inhaltsstoffe des Testgewinners, der mit wertvollen Ölen angereichert ist – ähnlich kostbar wie edle Tropfen, jedoch deutlich erschwinglicher. Die Top 5 Produkte zeichnen sich alle durch milde Tenside aus, die die Kopfhaut nicht unnötig belasten und trotzdem für gründliche Reinigung sorgen. Überraschend war für viele Verbraucher, dass sich unter den Siegern sowohl Drogerie-Eigenmarken als auch Premiumprodukte befinden, was die breite Qualitätsspanne im Shampoo-Segment verdeutlicht.
Naturkosmetik im Stiftung Warentest Shampoo-Vergleich
Im Stiftung Warentest Shampoo-Vergleich schnitten auch mehrere Naturkosmetik-Produkte erstaunlich gut ab. Die Tester stellten fest, dass biologisch abbaubare Inhaltsstoffe und der Verzicht auf Silikone nicht zwangsläufig zu Qualitätseinbußen führen. Besonders positiv fielen die Naturkosmetik-Shampoos durch ihre hautverträglichen Formulierungen auf, die auch für empfindliche Kopfhaut geeignet sind. Allerdings mussten Verbraucher bei den zertifizierten Naturprodukten mit einem durchschnittlich höheren Preis rechnen als bei konventionellen Shampoos.
- Naturkosmetik-Shampoos erzielen überraschend gute Testergebnisse
- Biologisch abbaubare Inhaltsstoffe bieten gleichwertige Pflegequalität
- Besonders hautverträgliche Formulierungen für sensible Kopfhaut
- Höheres Preisniveau im Vergleich zu konventionellen Produkten
Preis vs. Leistung: Günstige Shampoos im Stiftung Warentest
Die jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, dass ein höherer Preis nicht zwangsläufig bessere Qualität bei Shampoos bedeutet, denn mehrere günstige Produkte unter 3 Euro schneiden erstaunlich gut ab. Drogerieprodukte von Rossmann und dm erreichten im Test sogar bessere Bewertungen als teure Markenprodukte, die teilweise das Zehnfache kosten. Besonders das Sieger-Shampoo für trockenes Haar überraschte mit einem Preis von nur 1,95 Euro und erhielt die Gesamtnote „gut“ (1,9). Auch bei der Umweltverträglichkeit und der Hautfreundlichkeit konnten die günstigen Alternativen durchaus mit teuren Spezialshampoos mithalten. Die Tester empfehlen daher, nicht blind auf Marketingversprechen und hohe Preise zu vertrauen, sondern auf die tatsächlich nachgewiesene Leistung zu achten, die oft auch bei preiswerten Produkten überzeugt.
Günstige Shampoos unter 3 Euro erreichten im Test teilweise bessere Ergebnisse als teure Markenprodukte.
Das Testsieger-Shampoo für trockenes Haar kostet nur 1,95 Euro bei einer Gesamtnote von „gut“ (1,9).
Bei Umweltverträglichkeit und Hautfreundlichkeit zeigten Drogerie-Eigenmarken vergleichbare Qualität zu Markenprodukten.
Schädliche Inhaltsstoffe: Was die Stiftung Warentest in Shampoos entdeckt hat
Die Stiftung Warentest fand in ihrer aktuellen Untersuchung von Shampoos einige bedenkliche Inhaltsstoffe, darunter potenziell allergieauslösende Duftstoffe und umstrittene Konservierungsmittel. Besonders kritisch wurden Substanzen wie Lilial bewertet, die als reproduktionstoxisch gelten und mittlerweile in neuen Produkten verboten sind, aber in älteren Chargen noch enthalten sein können. Während manche Hersteller bereits auf problematische Zusätze verzichten, sorgen die extremen Temperaturschwankungen bei der Lagerung laut den Testern für zusätzliche Risiken, da sich dadurch die Konzentration schädlicher Stoffe erhöhen kann.
Spezial-Shampoos bei Stiftung Warentest: Anti-Schuppen, Volumen und Repair im Check

Die Stiftung Warentest nahm in ihrer aktuellen Untersuchung gezielt Spezial-Shampoos unter die Lupe, die bestimmte Problemlösungen versprechen. Besonders die Anti-Schuppen-Produkte zeigten dabei große Qualitätsunterschiede, wobei nur wenige Präparate tatsächlich überzeugende Wirksamkeit gegen hartnäckige Kopfhautprobleme boten. Bei den Volumen-Shampoos konnten die Tester feststellen, dass preisgünstige Alternativen teilweise besser abschnitten als hochpreisige Markenprodukte. Die Repair-Shampoos für strapaziertes Haar wurden besonders kritisch auf ihre pflegenden Eigenschaften und die Einhaltung der Werbeversprechen geprüft.
- Große Qualitätsunterschiede bei Anti-Schuppen-Shampoos festgestellt.
- Günstige Volumen-Shampoos übertreffen teilweise teure Markenprodukte.
- Repair-Shampoos wurden auf tatsächliche Pflegewirkung und Werbeversprechen getestet.
- Stiftung Warentest prüfte Spezialprodukte auf ihre versprochenen Problemlösungen.
Nach dem Test ist vor dem Test: Wie sich die von Stiftung Warentest geprüften Shampoos verbessert haben
Die Stiftung Warentest hat erneut Shampoos unter die Lupe genommen und bemerkenswerte Verbesserungen festgestellt. Viele Hersteller haben die Kritikpunkte aus früheren Tests aufgegriffen und ihre Formulierungen überarbeitet, was sich besonders bei den umstrittenen Inhaltsstoffen zeigt. Erfreulich ist, dass mehrere der ehemals mangelhaft bewerteten Produkte nun mit guten bis befriedigenden Ergebnissen überzeugen konnten. Die konsequenten Produkttests der Verbraucherschützer zeigen damit ihre Wirkung: Die Qualität der Shampoos auf dem deutschen Markt hat sich insgesamt deutlich verbessert.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Shampoo
Was sind die Kriterien der Stiftung Warentest bei der Bewertung von Shampoos?
Die Stiftung Warentest bewertet Haarwaschmittel nach einem umfassenden Kriterienkatalog. Im Fokus stehen die Reinigungsleistung, die Pflegeeigenschaften sowie die Anwendungseigenschaften der getesteten Produkte. Gleichzeitig werden die Inhaltsstoffe auf bedenkliche Substanzen geprüft. Besonders wichtig ist die dermatologische Verträglichkeit – die Haarpflegeprodukte sollten keine Hautreizungen oder Allergien auslösen. Auch die Deklaration der Inhaltsstoffe und deren Vollständigkeit fließen in das Testergebnis ein. Nachhaltigkeitsaspekte wie Verpackung und umweltschonende Formulierungen gewinnen in neueren Tests zunehmend an Bedeutung.
Welche Shampoos haben in den letzten Tests am besten abgeschnitten?
In den aktuelleren Bewertungen der Verbraucherorganisation schnitten sowohl günstige Drogeriemarken als auch höherpreisige Haarpflegeprodukte gut ab. Bemerkenswert ist, dass regelmäßig kostengünstige Haarwaschmittel die Testsieger-Position erreichen. Die Experten stellten fest, dass der Preis keine verlässliche Aussage über die Qualität erlaubt. Einige Naturkosmetik-Produkte konnten ebenfalls überzeugen, insbesondere wenn sie frei von umstrittenen Inhaltsstoffen waren. Bei den Spezialprodukten für coloriertes Haar oder gegen Schuppen erzielten meist die Markenprodukte bessere Resultate aufgrund ihrer speziellen Wirkstoffkombinationen. Die Testergebnisse werden regelmäßig aktualisiert und können sich daher ändern.
Welche problematischen Inhaltsstoffe findet die Stiftung Warentest in Shampoos?
Die Verbraucherorganisation achtet besonders auf potentiell bedenkliche Substanzen in Haarpflegemitteln. Häufig bemängelt werden Silikone, die zwar für einen temporären Glanzeffekt sorgen, sich jedoch langfristig auf den Haarschäften ablagern können. Kritisch betrachtet werden auch aggressive Tenside wie Sodium Lauryl Sulfate, die die Kopfhaut austrocknen können. Konservierungsmittel wie bestimmte Parabene stehen wegen ihres hormonähnlichen Potentials in der Kritik. Synthetische Duftstoffe können Allergien auslösen und werden daher genau unter die Lupe genommen. Ebenso werden PEG-Verbindungen, Formaldehyd-Abspalter und umstrittene UV-Filter in den Haarwaschprodukten identifiziert und entsprechend in der Bewertung berücksichtigt.
Gibt es Unterschiede zwischen den Testergebnissen von Kinder-Shampoos und Erwachsenen-Produkten?
Kinder-Haarwaschmittel unterliegen bei der Stiftung Warentest besonders strengen Prüfkriterien hinsichtlich ihrer Verträglichkeit. Die Warenprüfer achten hier verstärkt auf reizfreie Formulierungen ohne allergene Duftstoffe. Im Vergleich zu Erwachsenenprodukten enthalten die speziellen Kinderpflegeprodukte meist mildere Reinigungssubstanzen und verzichten häufiger auf potentiell problematische Inhaltsstoffe. Der „No-Tears-Effekt“ wird ebenfalls getestet. Interessanterweise stellt die Verbraucherorganisation oft fest, dass günstige Babyshampoos von Drogerieketten ebenso gut oder besser abschneiden als teurere Markenprodukte. Die Pflegeeigenschaften sind bei Kindershampoos allerdings meist weniger ausgeprägt als bei Erwachsenenformulierungen, da hier die Schonwirkung im Vordergrund steht.
Wie oft aktualisiert die Stiftung Warentest ihre Shampoo-Tests?
Die Verbraucherorganisation führt in der Regel alle zwei bis drei Jahre umfassende neue Tests von Haarwaschmitteln durch. Dazwischen gibt es oft kategoriespezifische Überprüfungen, beispielsweise für Anti-Schuppen-Präparate oder Produkte für coloriertes Haar. Die Prüfintervalle können variieren, abhängig von Marktentwicklungen oder neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Inhaltsstoffen. Bei gravierenden Änderungen der Rezepturen bekannter Produkte werden auch Nachtests durchgeführt. Die vollständigen Ergebnisse werden in der Zeitschrift „test“ sowie auf der Webseite der Stiftung Warentest veröffentlicht. Abonnenten der Publikation haben Zugriff auf ein umfangreiches Archiv vergangener Haarpflegetests, um Langzeitvergleiche anzustellen.
Lohnt sich der Kauf von teuren Shampoos laut Stiftung Warentest?
Die Testergebnisse der Verbraucherorganisation zeigen regelmäßig, dass hochpreisige Haarwaschmittel nicht zwangsläufig besser sind als günstigere Alternativen. Oft erzielen Produkte aus dem mittleren Preissegment oder sogar Discounter-Eigenmarken gleichwertige oder bessere Bewertungen als Premium-Haarpflegeprodukte. Bei speziellen Haarproblemen wie starkem Haarausfall oder therapiebegleitender Kopfhautpflege können jedoch gezielt formulierte, teurere Spezialshampoos durchaus ihre Berechtigung haben. Die Warentester betonen, dass der Preis primär durch Marketingaufwand, Verpackung und Markenimage bestimmt wird, nicht durch die Wirkqualität. Entscheidend für die Eignung eines Shampoos sind letztlich die individuellen Bedürfnisse des Haartyps und der Kopfhaut sowie die persönliche Verträglichkeit.











