Streik Flughafen Berlin: Keine Passagierflüge am BER am Mittwoch
Wegen eines ganztägigen Verdi-Warnstreiks wird der Passagierflugbetrieb am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) am Mittwoch komplett eingestellt. Betroffen sind circa 57.000 Passagiere und 445 Flugbewegungen. Die Gewerkschaft Verdi fordert mehr Geld für rund 2.000 Flughafenbeschäftigte.

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- Streik Flughafen Berlin: Keine Passagierflüge am BER am Mittwoch
- Warum kommt es zum Streik am Flughafen Berlin?
- Auswirkungen des Verdi-Streiks auf den Flugbetrieb
- Die Forderungen der Gewerkschaft Verdi
- Die Position der Flughafengesellschaft
- Alternative Reisemöglichkeiten für Passagiere
- Häufig gestellte Fragen
Zeitlicher Ablauf
- Verdi ruft zu ganztägigem Warnstreik am BER für Mittwoch auf.
- Fluggesellschaft FBB stellt Passagierbetrieb ein.
- 445 Flüge und 57.000 Passagiere betroffen.
- Verdi fordert 6 Prozent mehr Lohn, mindestens 250 Euro.
Warum kommt es zum Streik am Flughafen Berlin?
Die Gewerkschaft Verdi begründet den Warnstreik am BER mit der fehlenden Bereitschaft der Arbeitgeberseite, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Verdi verhandelt mit der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) über höhere Löhne für rund 2.000 Beschäftigte, darunter Mitarbeiter der Feuerwehr, der Verkehrsleitung und des Terminalmanagements.
Auswirkungen des Verdi-Streiks auf den Flugbetrieb
Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) hat angekündigt, den Passagierflugbetrieb am Mittwoch vollständig einzustellen. „Am Mittwoch, den 18. März 2026, sind keine regulären Passagierflüge am Flughafen Berlin Brandenburg möglich“, teilte die FBB mit. Betroffen sind insgesamt 445 Starts und Landungen. Passagiere werden gebeten, sich bei ihren Fluggesellschaften über Umbuchungen und alternative Reisemöglichkeiten zu informieren. (Lesen Sie auch: Luftverkehr: Warnstreik: Kein Betrieb am Hauptstadtflughafen am…)
Die Forderungen der Gewerkschaft Verdi
Verdi fordert für die betroffenen Beschäftigten unter anderem 6 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch zusätzlich
Die FBB kritisiert den Arbeitskampf als unverhältnismäßig. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt.
Die Position der Flughafengesellschaft
FBB-Chefin Aletta von Massenbach kritisierte den Verdi-Streik als unverhältnismäßig, insbesondere „gerade in einer durch den Iran-Krieg ohnehin sehr angespannten Lage“. Die FBB zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass in der nächsten Verhandlungsrunde am 25. März eine Einigung erzielt werden kann. (Lesen Sie auch: Luftverkehr: Warnstreik: Kein Betrieb am Hauptstadtflughafen am…)
Alternative Reisemöglichkeiten für Passagiere
Betroffene Fluggäste sollten sich umgehend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung setzen, um alternative Reisemöglichkeiten zu prüfen. Dies können beispielsweise Umbuchungen auf andere Flüge oder die Nutzung von Bahnverbindungen sein. Informationen zu Bahnverbindungen sind beispielsweise auf der Seite der Deutschen Bahn zu finden. Es ist ratsam, sich frühzeitig um eine Alternative zu kümmern, da die Kapazitäten begrenzt sein können.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bereiche des Flughafens sind vom Streik betroffen?
Der Streik betrifft rund 2.000 Beschäftigte des Flughafens, darunter Mitarbeiter der Feuerwehr, der Verkehrsleitung und des Terminalmanagements. Da diese Bereiche für den Betrieb des Flughafens unerlässlich sind, wird der Passagierflugbetrieb komplett eingestellt.












