Der angekündigte Streik Frankfurt legt am morgigen Donnerstag, den 20. Februar 2026, den städtischen Nahverkehr weitgehend lahm. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, was erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) haben wird.

Hintergrund: Tarifstreit im kommunalen Nahverkehr
Der aktuelle Streik Frankfurt ist Teil einer Reihe von Arbeitskampfmaßnahmen im Tarifstreit zwischen Verdi und den kommunalen Nahverkehrsbetrieben in Hessen. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten. Die Verhandlungen zwischen den Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis verlaufen, weshalb Verdi den Druck durch Streiks erhöht.
Aktuelle Entwicklung: Frankfurt im Streikfokus
Wie die hessenschau.de berichtet, sind neben Frankfurt auch Gießen und Marburg von dem Streik betroffen. Allerdings wird der Schwerpunkt der Arbeitsniederlegungen in Frankfurt liegen. Dort werden voraussichtlich alle U-Bahnen und Straßenbahnen ab Beginn der Frühschicht am Donnerstagmorgen bis zum Betriebsende in der Nacht zum Freitag in den Depots bleiben. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat entsprechende Informationen veröffentlicht. (Lesen Sie auch: Flüge Frankfurt am Main: Lufthansa streicht ab:…)
Die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet und die Regionalzüge sind von dem Streik Frankfurt nicht betroffen und verkehren planmäßig. Auch die Frankfurter Busfahrerinnen und Busfahrer beteiligen sich nicht an dem Streik, da sie unter einen anderen Tarifvertrag fallen. Allerdings kann es auch im Busverkehr zu Einschränkungen kommen, wenn beispielsweise Busse U-Bahn-Linien ersetzen sollen und dadurch ausgelastet sind.
Auswirkungen auf den Nahverkehr in Frankfurt
Fahrgäste in Frankfurt müssen sich am Donnerstag auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Es ist ratsam, auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrten wenn möglich zu verschieben. Der RMV empfiehlt, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Informationen dazu finden sich auf der Webseite des RMV.
In Gießen und Marburg sind die Auswirkungen des Streiks voraussichtlich geringer. In Marburg geht die Verkehrsgesellschaft davon aus, dass die Busse regulär fahren können. In Gießen kann es zu Einschränkungen im Busverkehr kommen, jedoch in geringerem Umfang als in Frankfurt. (Lesen Sie auch: Uae VS South Africa: vs. Südafrika: T20…)
Reaktionen und Stimmen zum Streik
Verdi begründet den Streik mit dem mangelnden Entgegenkommen der Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Löhne und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Die kommunalen Nahverkehrsbetriebe hingegen verweisen auf ihre schwierige finanzielle Situation und warnen vor zu hohen Lohnforderungen.
Der Streik hat zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Während einige Fahrgäste Verständnis für die Anliegen der Streikenden äußern, kritisieren andere die Auswirkungen auf ihren Alltag. Auch Politiker haben sich zu dem Streik geäußert und die Tarifparteien zu einer raschen Einigung aufgefordert.
Streik Frankfurt: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Ausgang des Tarifstreits ist derzeit noch ungewiss. Es ist zu erwarten, dass die Streiks den Druck auf die Tarifparteien erhöhen werden.Für die Fahrgäste bedeutet dies, dass sie sich auch in Zukunft auf mögliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen müssen. (Lesen Sie auch: Provokation im Champions-League-Spiel: Otamendi zeigt)

Die Situation in Frankfurt ist dabei besonders brisant, da die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist und viele Pendler auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Ein längerer Streik könnte daher erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und das öffentliche Leben in der Region haben.
Die FAZ berichtete, dass die S-Bahnen und Regionalzüge nicht betroffen sind. Dies könnte eine Möglichkeit für Pendler sein, den Streik Frankfurt zu umgehen.
FAQ zu Streik Frankfurt
Häufig gestellte Fragen zu streik frankfurt
Warum kommt es am Donnerstag zum Streik in Frankfurt?
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Damit will Verdi den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen mit den kommunalen Nahverkehrsbetrieben erhöhen, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen. (Lesen Sie auch: Spektakuläres Comeback in der Liga Mistrzów für…)
Welche Verkehrsmittel sind vom Streik in Frankfurt betroffen?
Vom Streik betroffen sind in Frankfurt vor allem die U-Bahnen und Straßenbahnen. Diese werden voraussichtlich den ganzen Tag nicht verkehren. Die S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht betroffen und fahren planmäßig. Auch die Busse werden nicht bestreikt, es kann aber zu Einschränkungen kommen.
Gibt es einen Notfallfahrplan während des Streiks in Frankfurt?
Es ist noch nicht bekannt, ob es einen Notfallfahrplan geben wird. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen informieren. Informationen dazu finden sich auf der Webseite des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV).
Welche Forderungen stellt Verdi im Tarifstreit mit den Nahverkehrsbetrieben?
Verdi fordert im Tarifstreit mit den kommunalen Nahverkehrsbetrieben unter anderem eine Erhöhung der Löhne und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Die Gewerkschaft kritisiert die mangelnde Bereitschaft der Arbeitgeberseite, auf ihre Forderungen einzugehen.
Wie lange wird der Streik in Frankfurt voraussichtlich dauern?
Der Streik in Frankfurt ist als ganztägiger Warnstreik angekündigt. Er beginnt mit der Frühschicht am Donnerstagmorgen und soll bis zum Betriebsende in der Nacht zum Freitag andauern. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es in Zukunft zu weiteren Streiks kommen kann.
| Verkehrsmittel | Betroffenheit |
|---|---|
| U-Bahnen | Voraussichtlich ganztägig |
| Straßenbahnen | Voraussichtlich ganztägig |
| S-Bahnen | Nicht betroffen |
| Regionalzüge | Nicht betroffen |
| Busse | Nicht direkt betroffen, aber mögliche Einschränkungen |
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
