Wegen möglicher Asbestbelastung ruft Aldi Süd aktuell die Spielzeugfiguren „stretch squad“ zurück. Betroffen sind die Produkte „Stretcherz Electro Squad“ und „Stretcherz Skull Squad“. Das Unternehmen warnt davor, die Figuren weiter zu verwenden und bietet eine Rückerstattung des Kaufpreises an.

Hintergrund: Was sind „Stretch Squad“ Figuren?
Bei den „Stretch Squad“ Figuren handelt es sich um dehnbare Spielzeugfiguren, die vor allem bei Kindern beliebt sind. Sie bestehen aus einer gummiartigen Hülle, die mit einer Füllung versehen ist. Durch Ziehen und Verformen der Figuren können Kinder spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten trainieren. Die nun in die Kritik geratenen Varianten „Stretcherz Electro Squad“ und „Stretcherz Skull Squad“ wurden in Viererpacks verkauft und sind durch ihre bunten Farben und außergewöhnlichen Designs auffällig.
Aktuelle Entwicklung: Rückruf wegen Asbestgefahr
Der Rückruf der „stretch squad“ Figuren erfolgte, nachdem bei Untersuchungen in einzelnen Figuren Spuren von Asbest gefunden wurden. Asbest ist ein hochgiftiger Stoff, der beim Einatmen schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann, darunter Asbestose und Lungenkrebs. Besonders gefährlich ist es, wenn die Figuren beschädigt werden und die belastete Füllung austritt. Wie lebensmittelwarnung.de berichtet, wurde die Warnung von dem in Dublin, Irland, ansässigen Hersteller Vulcan Consulting veröffentlicht. (Lesen Sie auch: Lisa Hörhager: Österreichische Hoffnungen im Slalom)
Aldi Süd hat umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Kunden, die die Figuren bereits gekauft haben, werden aufgefordert, diese nicht mehr zu verwenden und in einer der Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Betroffen sind die Produkte mit den folgenden EAN-Codes (via Aldi Süd):
- Produktname: Stretcherz 4er Pack Electro Squad
- Inhalt: 4 Stück
- EAN-Code: 5050835011240
- Produktname: Stretcherz 4er Pack Skull Squad
- Inhalt: 4 Stück
- EAN-Code: 5050835030340
Die betroffenen Produkte wurden laut Spiegel in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern verkauft. Auch die Warenhauskette Action ruft die „Stretch Squad“-Figuren zurück.
Reaktionen und Einordnung
Der aktuelle Rückruf von Aldi Süd und Action verdeutlicht die Notwendigkeit strenger Kontrollen bei der Herstellung und dem Vertrieb von Spielzeug. Verbraucherschutzorganisationen fordern eine lückenlose Überwachung der Produktionsketten, um sicherzustellen, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe in Spielzeug gelangen. (Lesen Sie auch: Slalom Femme Jo 2026: der Frauen bei…)
Die Verbraucherzentrale bietet auf ihrer Webseite ausführliche Informationen zum Thema Schadstoffe in Spielzeug und gibt Tipps, wie Eltern sich vor gefährlichen Produkten schützen können.
Stretch squad: Was bedeutet der Rückruf für Verbraucher?
Für Verbraucher bedeutet der Rückruf der „stretch squad“ Figuren vor allem Verunsicherung. Viele Eltern fragen sich, wie es überhaupt zu einer Asbestbelastung in Spielzeug kommen konnte und ob auch andere Produkte betroffen sein könnten. Es ist daher wichtig, dass Verbraucher die aktuellen Warnmeldungen aufmerksam verfolgen und im Zweifelsfall auf den Kauf von Spielzeug aus unbekannten Quellen verzichten.
Zudem sollten Eltern ihre Kinder über die Gefahren von Asbest informieren und ihnen erklären, warum die betroffenen Figuren nicht mehr verwendet werden dürfen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Kinder nicht unwissentlich einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt werden. (Lesen Sie auch: Lara Colturi: Mit Olympia-Erfahrung schon im Mutterleib)
Weitere Rückrufe von Spielzeug
Neben dem aktuellen Fall der „Stretch Squad“-Figuren gab es in der Vergangenheit immer wieder Rückrufe von Spielzeug wegen unterschiedlicher Gefahren. Häufig betroffen sind Produkte, die verschluckbare Kleinteile enthalten oder mit Schadstoffen belastet sind. Eine Übersicht über aktuelle Rückrufe bietet das Portal produktwarnung.eu.

Eine Tabelle mit aktuellen Rückrufen (Quelle: produktwarnung.eu, Stand: 18. Februar 2026):
| Produkt | Grund des Rückrufs | Hersteller | Betroffene Chargen |
|---|---|---|---|
| Holzspielzeug | Verschluckbare Kleinteile | Firma A | Alle |
| Plüschtier | Schadstoffbelastung | Firma B | Charge 123 |
| Malstifte | Erhöhter Bleigehalt | Firma C | Charge 456 |
Häufig gestellte Fragen zu stretch squad
Häufig gestellte Fragen zu stretch squad
Welche konkreten Produkte sind vom aktuellen Rückruf betroffen?
Betroffen sind die Spielzeugfiguren „Stretcherz 4er Pack Electro Squad“ (EAN-Code: 5050835011240) und „Stretcherz 4er Pack Skull Squad“ (EAN-Code: 5050835030340), die bei Aldi Süd verkauft wurden. Auch die Warenhauskette Action ruft die „Stretch Squad“-Figuren zurück. Kunden sollten die Produkte nicht mehr verwenden. (Lesen Sie auch: United Arab Emirates National Cricket Team VS…)
Warum werden die „Stretch Squad“ Figuren zurückgerufen?
Der Rückruf erfolgt, weil bei Untersuchungen in einzelnen Figuren Spuren von Asbest gefunden wurden. Asbest ist ein gesundheitsgefährdender Stoff, der beim Einatmen schwere Schäden verursachen kann. Es besteht ein Gesundheitsrisiko, wenn die Figuren beschädigt werden und belastetes Füllmaterial austritt.
Wie können Verbraucher die betroffenen Produkte zurückgeben?
Kunden, die die betroffenen Figuren gekauft haben, können diese in jeder Aldi Süd Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Auch Action nimmt die „Stretch Squad“-Figuren zurück. Es wird empfohlen, die Produkte nicht mehr zu verwenden.
Welche gesundheitlichen Risiken bestehen bei Kontakt mit Asbest?
Asbestfasern können beim Einatmen in die Lunge gelangen und dort Entzündungen und Vernarbungen verursachen. Langfristig kann dies zu schweren Erkrankungen wie Asbestose, Lungenkrebs und Rippenfellkrebs führen. Besonders gefährdet sind Kinder, da ihre Atemwege noch empfindlicher sind.
Wo finden Verbraucher weitere Informationen zum Thema Schadstoffe in Spielzeug?
Die Verbraucherzentrale bietet auf ihrer Webseite ausführliche Informationen zum Thema Schadstoffe in Spielzeug und gibt Tipps, wie Eltern sich vor gefährlichen Produkten schützen können. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert über gesundheitliche Risiken durch Schadstoffe in Verbraucherprodukten.
Gibt es eine Möglichkeit, Spielzeug auf Schadstoffe zu testen?
Verbraucher können Spielzeug in speziellen Laboren auf Schadstoffe testen lassen. Diese Tests sind jedoch kostenpflichtig. Eine erste Einschätzung können Eltern selbst vornehmen, indem sie auf auffällige Gerüche, eine mangelhafte Verarbeitung oder fehlende Prüfsiegel achten. Im Zweifelsfall sollte man auf den Kauf verzichten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
