Ein extrem gefährlicher tropischer Wirbelsturm bedrohte im Jahr 2020 US-amerikanische Außengebiete im Pazifik. Der Supertaifun Sinlaku löste höchste Alarmbereitschaft aus, da zerstörerische Winde und massive Überschwemmungen erwartet wurden. US-Präsident Donald Trump rief daraufhin den Notstand aus, um die Katastrophenhilfe zu aktivieren.

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Kernpunkte
- Supertaifun Sinlaku bedrohte die Nördlichen Marianen und Guam.
- Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h wurden befürchtet.
- US-Präsident Trump rief den Notstand aus.
- Flüge wurden gestrichen und Schulen geschlossen.
Alarmstufe Rot auf den Marianen
Die Nördlichen Marianen, ein abgelegenes US-Außengebiet nordöstlich der Philippinen, riefen angesichts des herannahenden Supertaifuns Sinlaku die höchste Alarmstufe aus. Auch das südlich gelegene Guam bereitete sich auf mögliche Auswirkungen vor. Die Bewohner wurden aufgefordert, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und sich auf extreme Wetterbedingungen einzustellen.
Was macht einen Supertaifun so gefährlich?
Ein Supertaifun ist ein tropischer Wirbelsturm, der sich durch extrem hohe Windgeschwindigkeiten auszeichnet. Im Fall von Sinlaku wurden Böen von über 300 Kilometern pro Stunde befürchtet. Solche Windgeschwindigkeiten können massive Schäden an Gebäuden verursachen, Bäume entwurzeln und zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Hinzu kommt die Gefahr von Sturmfluten und starken Regenfällen, die Überschwemmungen verursachen können. (Lesen Sie auch: Heftiger Tropensturm: Zyklon „Maila“ im Südpazifik: Elf…)
Das amerikanische Forschungsinstitut Cira, das sich mit Satellitenmeteorologie und Wetterdaten befasst, warnte vor möglicherweise „katastrophalen Wetterbedingungen“.
Reaktionen der Behörden und Schutzmaßnahmen
Für die Inseln Saipan, Tinian und Rota wurde Taifun-Warnstufe I ausgerufen, was bedeutete, dass zerstörerische Winde innerhalb von zwölf Stunden erwartet wurden. Gouverneur David Apatang ordnete umfangreiche Schutzmaßnahmen an. Flüge in die Region wurden gestrichen und Schulen geschlossen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Wie Stern berichtet, appellierte Gouverneur Apatang an die Bevölkerung, die letzten Sturmvorbereitungen abzuschließen und bei Bedarf sicherere Unterkünfte aufzusuchen.
Der Notstand und die Folgen
US-Präsident Donald Trump rief den Notstand für das betroffene Gebiet aus, um die Katastrophenschutzbehörde Federal Emergency Management Agency (FEMA) zu aktivieren. Dies ermöglichte es, Ressourcen und Hilfsgelder schnell in die Region zu leiten, um die Notversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Bewohner wurden aufgefordert, unnötige Fahrten zu vermeiden, da Starkwinde und schlechte Sicht die Straßen gefährlich machten. Die Vorbereitungen zielten darauf ab, die Auswirkungen des Supertaifuns Sinlaku so gering wie möglich zu halten. (Lesen Sie auch: Wetter Mallorca: im April: Wettersturz mit Schlammregen)
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Taifun-Warnstufe I?
Taifun-Warnstufe I bedeutet, dass innerhalb der nächsten zwölf Stunden zerstörerische Winde erwartet werden. Diese Warnstufe erfordert sofortige Schutzmaßnahmen, wie das Sichern von Eigentum und das Aufsuchen sicherer Unterkünfte. (Lesen Sie auch: Blitzer Marathon startet: Wo die Polizei Jetzt…)

Welche Rolle spielt die FEMA im Katastrophenfall?
Die Federal Emergency Management Agency (FEMA) ist eine US-amerikanische Behörde, die im Katastrophenfall Hilfsmaßnahmen koordiniert. Sie stellt Ressourcen, Personal und finanzielle Unterstützung bereit, um betroffenen Gebieten zu helfen.
Wie können sich die Bewohner auf einen Supertaifun vorbereiten?
Die Vorbereitung umfasst das Sichern von losen Gegenständen, das Verstärken von Fenstern und Türen, das Anlegen von Notvorräten und das Informieren über Evakuierungswege. Es ist ratsam, ein Notfallset mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und wichtigen Dokumenten bereitzuhalten.
Welche Auswirkungen hat ein Notstandsbeschluss des Präsidenten?
Ein Notstandsbeschluss des Präsidenten ermöglicht es, bundesstaatliche Mittel und Ressourcen schneller und unbürokratischer in das betroffene Gebiet zu leiten. Dies umfasst finanzielle Hilfen, Personal und Ausrüstung für Rettungs- und Hilfsmaßnahmen. (Lesen Sie auch: Wal Ostsee Gestrandet: Tragödie um Buckelwal Spitzt…)





