Ein plötzlicher Krankenhausbesuch kann jede Elternschaft erschüttern. Für Svenja Holtmann wurde dieses beängstigende Szenario Realität, als ihr drei Monate alter Sohn Pepe plötzlich nicht mehr trinken wollte und erschöpft wirkte. Die Sorge um ihr Baby brachte die frühere Partnerin von Til Schweiger dazu, auf ein Thema aufmerksam zu machen, das vielen jungen Familien am Herzen liegen sollte.

Für Svenja Holtmann, 39 wurde ein gewöhnlicher Sonntag zum Albtraum. Ihr drei Monate alter Sohn Pepe Julius verweigerte die Muttermilch und wirkte ungewöhnlich schlapp – Grund genug, sofort in eine Klinik zu fahren.
Svenja Holtmann sensibilisiert für das Thema Atemwegsinfektion
Entwarnung: „Zum Glück nichts Schlimmes“, beruhigt die frühere Lebensgefährtin von Schauspieler Til Schweiger, 62, jetzt ihre Community auf Instagram. Doch die Sorge um ihr Baby bringt sie jetzt dazu, ein wichtiges Thema ins Licht zu rücken – die oft unterschätzte Gefahr des Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV). (Lesen Sie auch: Globale Analyse: Weltweit mehr als ein Drittel…)
RSV ist laut Bundesgesundheitsministerium ein weltweit verbreiteter Erreger, der vor allem bei kleinen Kindern schwere Atemwegserkrankungen auslösen kann. Fast jedes Kind bis zum Ende des zweiten Lebensjahres ist von dieser Infektion betroffen.
„Alle waren fertig mit den Nerven“
Und Svenja? Sie weiß, wovon sie spricht: „Ich war vor zwei Jahren mit unserem dritten Sohn [Louie Jim, Anm. d. Red.] eine Woche wegen dem RS-Virus im Krankenhaus (sic).“ Damals war die Lage offenbar noch viel dramatischer: Die Klinik sei voll belegt gewesen mit Babys, die an RSV erkrankt waren, viele der kleinen Patient:innen benötigten intensive Betreuung. „Alle waren fertig mit den Nerven“, erinnert sich die Vierfach-Mama eindrücklich. (Lesen Sie auch: Dyson-Staubsauger V16 Piston Animal im Test: saugt…)

Svenja will nicht belehren – aber informieren
Doch die Lage habe sich mittlerweile spürbar verbessert. „Die Kinderärztin gestern hat erzählt, dass es KEINEN einzigen RSV-Fall gab in diesem Winter. Grund dafür ist die RSV-Impfung/-Prophylaxe“, so Holtmann. Es ist eine gute Nachricht der Expertin, die Svenja direkt an ihre Community weitergibt. „Schwere Verläufe und Krankenhausaufenthalte sind jetzt um circa 80 bis 90 Prozent zurückgegangen.“


(Lesen Sie auch: Prinzessin Kate: Strahlend in Rot in Webereien…)
Das Model macht deutlich, dass es nicht darum gehe, RSV komplett auszurotten: „Es wird sich wahrscheinlich jedes Kind damit infizieren. Ziel ist, die erste Infektion zu verhindern oder zu entschärfen, wenn sie am gefährlichsten ist (im 1. Lebensjahr).“ Ihr Anliegen ist vor allem eines: Sie will aufklären – und nicht belehren. „Das hier ist keine [Impf-]Aufforderung, sondern eine Information und unsere eigene Erfahrung.“
Verwendete Quellen: instagram.com, bundesgesundheitsministerium.de
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen: (Lesen Sie auch: Heidi Klum: Klare Ansage! "Es geht darum,…)
