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swiss life kritik

Swiss Life Kritik: Was Steckt Hinter dem Immobilien-Hunger?

14. Februar 2026
in Schweiz

Die Swiss Life Kritik entzündet sich vor allem an der Grösse des Immobilienportfolios des Unternehmens und der damit einhergehenden Marktmacht. Mit rund 37’000 Wohnungen in der Schweiz steht Swiss Life nach der UBS an zweiter Stelle der grössten Immobilienbesitzer. Dies führt zu Befürchtungen hinsichtlich Mietpreisentwicklung und der Art und Weise, wie das Unternehmen mit seinen Mietern umgeht.

Symbolbild zum Thema Swiss Life Kritik
Symbolbild: Swiss Life Kritik (Bild: Pexels)

Die wichtigsten Fakten

  • Swiss Life ist mit 37’000 Wohnungen einer der grössten Immobilienbesitzer der Schweiz.
  • CEO Matthias Aellig weist den Vorwurf eines «Kaufrauschs» zurück.
  • Kritik entzündet sich an der Grösse des Immobilienportfolios und der Marktmacht.
  • Swiss Life betont, langfristig zu denken und nachhaltig zu investieren.

Immobilienriese im Kreuzfeuer: Swiss Life und die Kritik

Swiss Life, einer der grössten Schweizer Lebensversicherer und gleichzeitig ein bedeutender Player im Schweizer Immobilienmarkt, sieht sich regelmässig mit Kritik konfrontiert. Im Zentrum steht dabei oft die Grösse des Immobilienbestands, der nach der UBS der zweitgrösste im Land ist. Vorwürfe reichen von aggressivem Vorgehen bei Mieterkündigungen bis hin zur Errichtung von Luxusbauten, die den Bedarf breiter Bevölkerungsschichten ignorieren. CEO Matthias Aellig hat nun in einem Interview Stellung zu diesen Vorwürfen genommen und versucht, die Position des Unternehmens zu erläutern. Wie Blick berichtet, wies Aellig den Vorwurf eines „Kaufrauschs“ entschieden zurück.

Die Kritik an Swiss Life ist vielfältig. Einerseits wird dem Unternehmen vorgeworfen, durch den Besitz einer grossen Anzahl von Mietwohnungen eine Marktmacht auszuüben, die zu steigenden Mietpreisen beiträgt. Andererseits gibt es Bedenken hinsichtlich der sozialen Verantwortung des Unternehmens. Kritiker bemängeln, dass Swiss Life zu stark auf Rendite achte und dabei die Bedürfnisse von Mietern mit geringerem Einkommen vernachlässige. Auch der Vorwurf von Leerkündigungen, um anschliessend teurere Sanierungen durchzuführen und die Wohnungen zu höheren Preisen zu vermieten, steht immer wieder im Raum.

Die Grösse des Immobilienportfolios von Swiss Life ist unbestritten. Mit rund 37’000 Wohnungen ist das Unternehmen ein Schwergewicht im Schweizer Wohnungsmarkt. Diese Konzentration von Wohnraum in den Händen eines einzigen Unternehmens wirft Fragen nach der Vielfalt und der sozialen Durchmischung in den Quartieren auf.

Lesen Sie auch: Was Sie über Mietpreise in der Schweiz wissen müssen (Lesen Sie auch: Trainsurfing Unfälle: Social Media fordert Todesopfer in…)

Was sind die Hauptkritikpunkte an Swiss Life als Immobilienbesitzer?

Die Hauptkritikpunkte an Swiss Life als Immobilienbesitzer umfassen Vorwürfe der Mietpreistreiberei aufgrund ihrer Marktmacht, mangelnde soziale Verantwortung durch Fokus auf Rendite und Vernachlässigung einkommensschwächerer Mieter sowie den Einsatz von Leerkündigungen zur Durchführung teurer Sanierungen und anschließender Vermietung zu höheren Preisen.

CEO Matthias Aellig verteidigt die Geschäftspolitik von Swiss Life und betont, dass das Unternehmen langfristig denke und nachhaltig investiere. Er weist den Vorwurf des „Kaufrauschs“ zurück und argumentiert, dass Swiss Life stets darauf bedacht sei, einen ausgewogenen Immobilienbestand zu pflegen. Zudem betont er die Bedeutung von Investitionen in die Instandhaltung und Modernisierung der Liegenschaften, um den Wohnstandard zu erhalten und zu verbessern.

📊 Zahlen & Fakten

Swiss Life verwaltet ein Immobilienportfolio von über 80 Milliarden Franken. Ein Grossteil davon entfällt auf Wohnimmobilien in der Schweiz und anderen europäischen Ländern.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Art der Neubauten, die von Swiss Life realisiert werden. Kritiker bemängeln, dass der Fokus zu stark auf Luxuswohnungen liege, während bezahlbarer Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten fehle. Dies trage zur Verdrängung von einkommensschwächeren Haushalten aus den Innenstädten bei.

Um den Vorwurf der mangelnden sozialen Verantwortung zu entkräften, verweist Swiss Life auf verschiedene Initiativen und Projekte, die darauf abzielen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und soziale Projekte zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Partnerschaften mit gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften und die Förderung von generationenübergreifendem Wohnen. (Lesen Sie auch: Nino Niederreiter: Schweizer Eishockey-Star glänzt)

Lesen Sie auch: Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung von Wohnungsmangel

Wie reagiert Swiss Life auf die Kritik und welche Massnahmen werden ergriffen?

Swiss Life reagiert auf die Kritik mit dem Verweis auf langfristige Investitionen, die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnraums sowie Initiativen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Das Unternehmen betont seine soziale Verantwortung und Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen, um den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.

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Die Debatte um die Rolle von institutionellen Investoren wie Swiss Life im Wohnungsmarkt ist komplex. Einerseits tragen sie durch ihre Investitionen zur Schaffung von Wohnraum bei und sorgen für eine professionelle Verwaltung der Liegenschaften. Andererseits werfen ihre Grösse und Marktmacht Fragen nach der sozialen Verantwortung und der gerechten Verteilung von Wohnraum auf.

💡 Tipp

Mieterinnen und Mieter, die sich ungerecht behandelt fühlen, können sich an Mieterverbände oder Schlichtungsstellen wenden. Diese bieten Beratung und Unterstützung bei Konflikten mit Vermietern.

Detailansicht: Swiss Life Kritik
Symbolbild: Swiss Life Kritik (Bild: Pexels)

Lesen Sie auch: Warum Wohnungen in der Schweiz immer teurer werden (Lesen Sie auch: Kanada Schweiz Eishockey: -Olympia 2026: gegen –…)

Welche Rolle spielen institutionelle Investoren wie Swiss Life auf dem Wohnungsmarkt?

Institutionelle Investoren wie Swiss Life spielen eine bedeutende Rolle auf dem Wohnungsmarkt, indem sie durch ihre Investitionen zur Schaffung von Wohnraum beitragen und eine professionelle Verwaltung der Liegenschaften gewährleisten. Gleichzeitig wirft ihre Marktmacht Fragen nach sozialer Verantwortung und gerechter Verteilung von Wohnraum auf, insbesondere hinsichtlich Mietpreisentwicklung und Verfügbarkeit bezahlbaren Wohnraums.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Wohnungen besitzt Swiss Life in der Schweiz?

Swiss Life besitzt rund 37’000 Wohnungen in der Schweiz und ist damit einer der grössten Immobilienbesitzer des Landes, direkt nach der UBS. Dieser umfangreiche Besitz führt zu einer erheblichen Marktmacht im Schweizer Wohnungsmarkt.

Welche Kritik wird an Swiss Life als Immobilienbesitzer geäussert?

Die Kritik an Swiss Life umfasst Vorwürfe der Mietpreistreiberei, mangelnde soziale Verantwortung, Vernachlässigung von Mietern mit geringem Einkommen und den Einsatz von Leerkündigungen für teure Sanierungen, gefolgt von Vermietung zu höheren Preisen. (Lesen Sie auch: SRF Live Stream: Warum Hockey-Fans beim Olympia-Auftakt)

Wie rechtfertigt Swiss Life ihre Geschäftspolitik im Immobilienbereich?

Swiss Life rechtfertigt ihre Geschäftspolitik mit langfristigen Investitionen, der Instandhaltung und Modernisierung des Wohnraums sowie Initiativen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums. CEO Matthias Aellig betont die soziale Verantwortung des Unternehmens.

Welche Massnahmen ergreift Swiss Life, um der Kritik zu begegnen?

Swiss Life begegnet der Kritik durch Partnerschaften mit gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften, die Förderung von generationenübergreifendem Wohnen und Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.

An wen können sich Mieter bei Problemen mit Swiss Life wenden?

Die Kontroverse um Swiss Life und ihren Einfluss auf den Immobilienmarkt zeigt, wie wichtig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Renditeinteressen und sozialer Verantwortung ist. Die Zukunft wird zeigen, ob das Unternehmen in der Lage ist, die Bedenken der Kritiker zu zerstreuen und einen Beitrag zu einem gerechteren und bezahlbaren Wohnungsmarkt zu leisten.

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