Der neue Tatort Schmerz aus Dortmund, der am 23. Februar 2026 ausgestrahlt wird, behandelt gleich mehrere schmerzhafte Themen: Kommissar Faber trauert um seine getötete Kollegin Bönisch, Kommissarin Herzog gerät in interne Ermittlungen und muss das Team verlassen, und Dezernatsleiterin Klasnić wird mit Traumata aus dem Bosnienkrieg konfrontiert. Im Zentrum des Falls steht die Ermordung eines serbischen Clubbesitzers, der in Kriegsverbrechen verwickelt gewesen sein soll.

Hintergrund: Das Dortmunder „Tatort“-Team im Wandel
Der „Tatort“ aus Dortmund ist bekannt für seine düsteren Geschichten und die komplexen Charaktere der Ermittler. Seit 2012 ermittelt das Team in der Ruhrgebietsmetropole und thematisiert dabei häufig soziale Probleme wie Drogenkriminalität, Armut und Neonazismus. Ein besonderes Merkmal ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Charaktere und ihrer persönlichen Geschichten. So werden die Zuschauer Zeugen von Verlust, Trauma und den daraus resultierenden Konflikten innerhalb des Teams.
Wie Bild.de berichtet, ist Dortmund neben Essen und Duisburg einer von drei „Tatort“-Standorten im Ruhrgebiet. Seit 2021 wurde Hauptkommissar Faber von Rosa Herzog unterstützt, 2024 kam Ira Klasnić dazu. Nun verlässt Rosa Herzog das Team wieder. (Lesen Sie auch: Milan – Parma: AC Mailand gegen: Gabbia-Ausfall)
„Tatort: Schmerz“ – Ein doppelter Abschied
In „Schmerz“ müssen die Zuschauer gleich zwei Abschiede verkraften. Zum einen trauert Kommissar Faber noch immer um seine Kollegin Martina Bönisch, die acht Folgen zuvor getötet wurde. Zum anderen verlässt Stefanie Reinsperger als Kriminalhauptkommissarin Rosa Herzog das Dortmunder Kripoteam. Laut Stuttgarter Zeitung ist es ein schmerzhafter Abgang.
Die Folge konfrontiert die Kommissare mit einem Fall, der sie persönlich stark berührt. Dezernatsleiterin Klasnić wird mit ihrer Vergangenheit im Bosnienkrieg konfrontiert, als ein serbischer Clubbesitzer erschossen wird. Dieser soll einst an Massenvergewaltigungen bosniakischer Frauen beteiligt gewesen sein, zu denen auch Klasnić‘ Mutter gehörte.
Gleichzeitig gerät Rosa Herzog in interne Ermittlungen, da sie in der vorletzten Folge den Pathologen Magnus Gabor erschossen hat, um einen Ex-Kollegen zu schützen. Diese Ereignisse belasten das Team zusätzlich und führen letztendlich zu Herzogs Abschied. (Lesen Sie auch: Hoffenheim Ii – Viktoria Köln: II gegen:…)
Die Reaktionen auf den „Tatort: Schmerz“
Die Meinungen über den „Tatort: Schmerz“ sind geteilt. Einige Zuschauer loben die schauspielerische Leistung von Stefanie Reinsperger und die Auseinandersetzung mit den komplexen Themen Kriegstrauma und persönlicher Schuld. Andere kritisieren, dass die persönlichen Geschichten der Ermittler zu sehr in den Vordergrund rücken und das eigentliche Thema des Falls – die Verbrechen im Jugoslawienkrieg – dadurch in den Hintergrund gerät.
Der Spiegel schreibt, dass sich die krassen Biografien des Ermittlungsteams vor das größere Thema des Falls schieben. Dennoch wird Stefanie Reinspergers Leistung hervorgehoben.
Tatort Schmerz: Was bedeutet der Ausstieg von Rosa Herzog?
Der Ausstieg von Stefanie Reinsperger alias Rosa Herzog markiert einen Wendepunkt für das Dortmunder „Tatort“-Team. Nach dem Tod von Martina Bönisch verliert Faber nun eine weitere wichtige Kollegin und Vertraute.Die Macher des Dortmunder Tatorts stehen nun vor der Herausforderung, die entstandene Lücke zu füllen und neue Impulse in die Reihe zu bringen. (Lesen Sie auch: Heidenheim – VFB Stuttgart: gegen: Kellerkind fordert)
Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sich die verbleibenden Charaktere weiterentwickeln und welche neuen Fälle das Team in Zukunft lösen wird. Fest steht, dass der „Tatort“ aus Dortmund auch weiterhin für spannende und gesellschaftlich relevante Geschichten stehen wird.

Informationen zur Stadt Dortmund selbst bietet die offizielle Webseite der Stadt.
Sendetermine und Details zum „Tatort: Schmerz“
Hier die wichtigsten Informationen zum „Tatort: Schmerz“ in der Übersicht: (Lesen Sie auch: Milan – Parma: AC gegen: Ein Schlüsselspiel…)
| Sendung | Sender | Datum | Uhrzeit |
|---|---|---|---|
| Tatort: Schmerz | ARD | 23. Februar 2026 | 20:15 Uhr |
Häufig gestellte Fragen zu tatort schmerz
Warum verlässt Stefanie Reinsperger den Dortmunder „Tatort“?
Stefanie Reinsperger verlässt den Dortmunder „Tatort“, weil ihre Rolle als Rosa Herzog in interne Ermittlungen gerät, nachdem sie in einer früheren Folge einen Pathologen erschossen hat, um einen Ex-Kollegen zu schützen. Diese Ereignisse führen zu ihrem Abschied vom Team.
Welche Rolle spielt der Bosnienkrieg im „Tatort: Schmerz“?
Der Bosnienkrieg spielt eine zentrale Rolle, da Dezernatsleiterin Klasnić mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, als ein serbischer Clubbesitzer ermordet wird. Dieser soll an Massenvergewaltigungen bosniakischer Frauen beteiligt gewesen sein, zu denen auch Klasnić‘ Mutter gehörte.
Wie geht es für das Dortmunder „Tatort“-Team weiter?
Nach dem Ausstieg von Stefanie Reinsperger muss sich das Dortmunder „Tatort“-Team neu formieren.
Welche Themen werden im Dortmunder „Tatort“ häufig behandelt?
Der Dortmunder „Tatort“ ist bekannt dafür, soziale Probleme wie Drogenkriminalität, Armut und Neonazismus zu thematisieren. Zudem werden die persönlichen Geschichten der Ermittler kontinuierlich weiterentwickelt, wodurch die Zuschauer Zeugen von Verlust, Trauma und den daraus resultierenden Konflikten werden.
Wo kann man den „Tatort: Schmerz“ online sehen?
Der „Tatort: Schmerz“ wird am 23. Februar 2026 um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Nach der Ausstrahlung steht die Folge in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Dort kann man die Folge online ansehen, wann immer man möchte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
