Timothy Dalton James Bond – eine Kombination, die bis heute polarisiert. Der walisische Schauspieler, der am 21. März seinen 80. Geburtstag feiert, verkörperte den Agenten mit der Lizenz zum Töten nur zweimal, prägte die Rolle aber nachhaltig und bereitete den Weg für spätere, düsterere Interpretationen.

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| Steckbrief: Timothy Peter Dalton | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Timothy Peter Dalton |
| Geburtsdatum | 21. März 1944 |
| Geburtsort | Colwyn Bay, Wales |
| Alter | 80 Jahre |
| Beruf | Schauspieler |
| Bekannt durch | James Bond 007 |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | 1 |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Ein Bond für die 80er – und darüber hinaus
Timothy Dalton übernahm die Rolle des James Bond von Roger Moore und verkörperte den Agenten in „Der Hauch des Todes“ (1987) und „Lizenz zum Töten“ (1989). Seine Darstellung unterschied sich deutlich von der seines Vorgängers. Dalton spielte Bond ernster, verletzlicher und näher an der Romanvorlage von Ian Fleming. Wie Gala berichtet, bereitete er damit den Weg für spätere Interpretationen der Figur.
Was machte Timothy Daltons Bond so besonders?
Dalton verzichtete auf die ironischen Sprüche und Gadgets, die Roger Moores Bond prägten. Stattdessen konzentrierte er sich auf die dunklen Seiten der Figur, auf den inneren Konflikt zwischen Pflicht und Moral. Er zeigte einen Bond, der zweifelt, der Schmerz empfindet und der bereit ist, für seine Überzeugungen zu kämpfen. Diesen Ansatz hob ihn von seinen Vorgängern ab. (Lesen Sie auch: 80. Geburtstag von Timothy Dalton: Der unterschätzte…)
Kurzprofil
- Zwei Filme als James Bond: „Der Hauch des Todes“ (1987) und „Lizenz zum Töten“ (1989)
- Bekannt für seine ernste und düstere Interpretation der Rolle
- Spielte in zahlreichen Historienfilmen und Theaterproduktionen
- Sollte bereits in den 1970er Jahren James Bond werden
Von der Theaterbühne zum Geheimagenten
Schon vor seiner Zeit als James Bond war Timothy Dalton ein angesehener Schauspieler. Sein Leinwanddebüt gab er 1968 in „Der Löwe im Winter“ an der Seite von Peter O’Toole (1932-2013) und Katharine Hepburn (1907-2003). Er spielte in zahlreichen Historienfilmen wie „Cromwell – Krieg dem König“ und „Maria Stuart, Königin von Schottland“ mit und war ein gefragter Bühnenschauspieler.
Ein Angebot, das er ablehnte – zunächst
Bereits Anfang der 1970er Jahre soll Bond-Produzent Albert R. Broccoli (1909-1996) an Dalton herangetreten sein. Broccoli erwog, ihm die Bond-Rolle zu geben, doch der damals Mitte 20-Jährige fühlte sich nach eigener Aussage noch zu jung. Erst Mitte der 1980er Jahre, nach dem Ausstieg von Roger Moore (1927-2017), übernahm Dalton die Rolle.
Timothy Dalton privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Über das Privatleben von Timothy Dalton ist wenig bekannt. Er gilt als sehr zurückhaltend und meidet das Rampenlicht. Dalton hat eine Tochter aus einer früheren Beziehung mit der russischen Sängerin Oksana Grigorieva. (Lesen Sie auch: 007 James Bond: Neuer ? -Gerüchte um…)
Nach seiner Zeit als James Bond setzte Dalton seine Schauspielkarriere fort. Er spielte in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit, darunter „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ und „Chuck“. Zuletzt war er in der Serie „Doom Patrol“ zu sehen.
Dalton lebt zurückgezogen und genießt sein Privatleben. Er ist ein passionierter Theaterschauspieler und tritt regelmäßig auf der Bühne auf. Sein Engagement für den Beruf ist ungebrochen.
Häufig gestellte Fragen
Hat Timothy Dalton Kinder?
Ja, Timothy Dalton hat eine Tochter namens Oxana, geboren 1997.
Warum spielte Timothy Dalton nur zweimal James Bond?
Vertragliche Schwierigkeiten und Rechtsstreitigkeiten zwischen Produktionsfirmen führten zu einer längeren Pause der James Bond-Reihe. Dalton verließ das Projekt schließlich, um anderen Rollen nachzugehen. (Lesen Sie auch: Lothar Matthäus: Der gereifte Weltstar wird 65)
Welchen Einfluss hatte Timothy Daltons Interpretation auf spätere James Bond-Filme?
Daltons ernstere und düstere Darstellung des James Bond bereitete den Weg für spätere Darsteller wie Daniel Craig, der die Rolle ebenfalls mit einer größeren Tiefe und Verletzlichkeit verkörperte. Seine Version gilt als wegweisend.


















