Toter Jugendlicher in Eckernförde: Verdächtiger wieder frei
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde, in Schleswig-Holstein, wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, aber wieder freigelassen. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Zweifel am dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen.
Chronologie der Ereignisse
Ein Streit vor einem Supermarkt in Eckernförde eskaliert.

Ein 23-jähriger Mann wird in Bremen festgenommen. Toter Jugendlicher Eckernförde steht dabei im Mittelpunkt. (Lesen Sie auch: Eckernförde Toter Jugendlicher: Streit auf Parkplatz Eskaliert)
Der Verdächtige wird aus der Haft entlassen.
Was ist bisher bekannt?
Im Fall des toten jugendlichen in Eckernförde ist der zunächst festgenommene Verdächtige wieder auf freiem Fuß. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft ergaben die Ermittlungen Zweifel am dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen. Ein Alibi und Unstimmigkeiten bei der Anmietung des verdächtigen Fahrzeugs führten zur Entlassung.
Alibi entlastet Verdächtigen
„Er hat für die Tatzeit ein Alibi angegeben, dass nach Überprüfungen durch die Mordkommission zutreffen dürfte“, so die offizielle Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Dies war ein entscheidender Faktor für die Entlassung des Mannes.
Zweifel an Anmietung des Tatfahrzeugs
Ein maßgebliches Beweismittel gegen den Mann war, dass auf seinen Namen ein weißer Golf angemietet worden war. Zeugen hatten beobachtet, wie ein Auto vom Tatort wegfuhr. „Nach den weiteren Ermittlungen ist allerdings möglich, dass der Pkw von Dritten unter Verwendung des Namens und Ausweises des 23-Jährigen angemietet worden war“, hieß es weiter.
Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um die Hintergründe der Fahrzeuganmietung vollständig aufzuklären. (Lesen Sie auch: Eckernförde Toter Jugendlicher: Streit endet Tödlich auf…)
Hintergrund des Falls
Vor gut einer Woche, am vergangenen Mittwochabend, eskalierte ein Streit vor einem Supermarkt in Eckernförde. Das 15 Jahre alte Opfer starb nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Zeugen beobachteten, wie ein Auto davonfuhr. Wie Stern berichtet, war die Situation vor dem Supermarkt zuvor eskaliert.
Einsatz-Übersicht
- Streit vor Supermarkt eskaliert
- 15-jähriger stirbt
- Verdächtiger in Bremen festgenommen
- Alibi entlastet Verdächtigen
Zeugenaufruf und Belohnung
Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen. Die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung. Hinweise können an jede Polizeidienststelle gegeben werden.
Wie geht es weiter?
Die Ermittlungen zum toten jugendlichen in Eckernförde laufen weiter. Die Polizei prüft weitere Spuren und Zeugenaussagen. Es bleibt abzuwarten, ob sich neue Verdächtige ergeben oder weitere Details zum Tathergang ans Licht kommen. Die Staatsanwaltschaft Kiel koordiniert die weiteren Schritte. Laut der Polizei Schleswig-Holstein werden alle verfügbaren Mittel eingesetzt, um den Fall aufzuklären.
Häufig gestellte Fragen
Warum wurde der Verdächtige freigelassen?
Der Verdächtige wurde freigelassen, weil sein Alibi für die Tatzeit bestätigt wurde und es Unstimmigkeiten bei der Anmietung des Tatfahrzeugs gab. Die Ermittler hatten Zweifel am dringenden Tatverdacht.
Wie hoch ist die Belohnung für Hinweise?
Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen. (Lesen Sie auch: Eckernförde Toter Jugendlicher: Streit Eskaliert Tödlich)

Was können Zeugen tun?
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Jede Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen.
Welche Rolle spielte das Auto in dem Fall?
Ein weißer Golf, der auf den Namen des Verdächtigen angemietet war, wurde als mögliches Tatfahrzeug identifiziert. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass das Fahrzeug möglicherweise von Dritten unter falschem Namen angemietet wurde.









