„Vorher hatten sie andere Namen, andere Leben, andere Geschlechter.“ Dieser Satz aus Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm beschreibt treffend den mutigen Weg, den vier Menschen im konservativen Südwesten Deutschlands gehen. Der Transgender Film begleitet Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja bei ihrer Suche nach einem authentischen Leben, voller Akzeptanz und Selbstliebe.

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Unser Eindruck: Ein einfühlsamer und wichtiger Film, der einen Blick in die Lebensrealitäten von Transgender-Personen in Deutschland ermöglicht.
Was unterscheidet diesen Transgender Film von anderen Dokumentationen?
Im Gegensatz zu vielen anderen Dokumentationen über Transgender-Personen, die oft den Fokus auf Aktivismus oder den medizinischen Aspekt der Transition legen, konzentriert sich Douglas Wolfspergers Film auf den Alltag und die persönlichen Beziehungen der Protagonist*innen. Er zeigt, wie sie in einer von konservativen Vorstellungen geprägten Welt ihren Platz suchen und dabei mit Vorurteilen und Unverständnis konfrontiert werden, aber auch auf Neugier und Freundlichkeit stoßen. Der Film vermeidet sensationslüsterne Darstellungen und setzt stattdessen auf eine ruhige, beobachtende Erzählweise, die den Zuschauer*innen ermöglicht, eine tiefe Verbindung zu den Protagonist*innen aufzubauen. Wie queer.de berichtet, ist der Film ein Plädoyer für mehr Akzeptanz und Vielfalt.
Der lange Weg zum Ich
Der Film begleitet Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja über einen längeren Zeitraum und zeigt die Herausforderungen, aber auch die Glücksmomente auf ihrem Weg zum neuen Ich. Gabriel träumte einst davon, Diakon in der Kirche zu werden, Elisabeth versuchte vergeblich, eine konventionelle Ehe zu führen. Melina und Dunja arbeiten heute in einer Metallfabrik bzw. stemmen Gewichte im Fitnessstudio. Der Film zeigt, wie sie sich ihren neuen Alltag erkämpfen und dabei lernen, sich selbst anzunehmen und zu lieben. Die Kameraarbeit fängt dabei eindrücklich die Emotionen und Stimmungen der Protagonist*innen ein. Ein Filmstill zeigt beispielsweise Elisabeth, wie sie nachdenklich auf den Bodensee blickt (kino-zeit.de/sites/default/files/styles/grosse_klickstrecke_940x530_/public/2026-01/ddllnd_1.jpg?itok=6iLoqIu9). (Lesen Sie auch: Jazzy Film: Ein Dschungelabenteuer für die Ganze…)
Film-Fakten
- Der Film spielt im konservativ geprägten Südwesten Deutschlands.
- Die Protagonist*innen heißen Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja.
- Der Film zeigt sowohl die Herausforderungen als auch die Glücksmomente der Transition.
- Die Protagonist*innen arbeiten in unterschiedlichen Berufen, von der Metallfabrik bis zum Fitnessstudio.
Die Bedeutung von Selbstbestimmung
Einer der zentralen Aspekte des Films ist die Bedeutung von Selbstbestimmung. Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja haben den Mut gefasst, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen oder Konventionen einschränken zu lassen. Sie haben sich entschieden, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser mit Schwierigkeiten und Hindernissen verbunden ist. Der Film zeigt, dass es sich lohnt, für die eigene Identität und das eigene Glück zu kämpfen. Wie tagesschau.de berichtet, ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität ein lebenslanger Prozess.
Der Film wurde von der Douglas Wolfsperger Filmproduktion produziert. Douglas Wolfsperger ist bekannt für seine einfühlsamen Dokumentarfilme über gesellschaftlich relevante Themen.
Die filmischen Mittel
Douglas Wolfsperger setzt in seinem Film auf eine ruhige, beobachtende Erzählweise. Die Kameraarbeit ist unaufdringlich und fängt die Emotionen und Stimmungen der Protagonist*innen authentisch ein. Der Schnitt ist präzise und sorgt für einen stimmigen Rhythmus. Die Musik unterstreicht die emotionalen Momente des Films, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Insgesamt entsteht so ein einfühlsames und berührendes Porträt von vier Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Laut einer Meldung von Die Zeit, auf der dieser Artikel basiert, gelingt es dem Film, eine Brücke zwischen verschiedenen Lebenswelten zu bauen.
Für wen lohnt sich „Denn dieses Leben lebst nur du“?
„Denn dieses Leben lebst nur du“ ist ein Film für alle, die sich für die Lebensrealitäten von Transgender-Personen interessieren und sich mit den Themen Identität, Akzeptanz und Selbstbestimmung auseinandersetzen möchten. Wer Filme wie „Gender Trouble“ oder „Tangerine L.A.“ mochte, wird hier eine ähnlich authentische und berührende Darstellung finden. Der Film ist aber auch für Menschen geeignet, die sich bisher wenig mit dem Thema Transgender auseinandergesetzt haben und einen einfühlsamen Einstieg suchen. Er bietet die Möglichkeit, Vorurteile abzubauen und mehr Verständnis für die Lebenssituation von Transgender-Personen zu entwickeln. (Lesen Sie auch: Film Epilepsie im Fokus: „D Is For…)
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere an diesem Transgender Film?
Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen über Transgender-Personen konzentriert sich „Denn dieses Leben lebst nur du“ auf den Alltag und die persönlichen Beziehungen der Protagonist*innen. Der Film zeigt, wie sie in einer konservativen Welt ihren Platz suchen und mit Vorurteilen umgehen.

Wo spielt der Transgender Film „Denn dieses Leben lebst nur du“?
Der Film spielt im konservativ geprägten Südwesten Deutschlands. Die Protagonist*innen leben in unterschiedlichen Städten und Gemeinden der Region und sind dort mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. (Lesen Sie auch: Michael Caine 90ER Thriller: Dieser Film Bereitet…)
Wer sind die Protagonist*innen in dem Transgender Film?
Die Protagonist*innen des Films sind Gabriel, Elisabeth, Melina und Dunja. Sie alle haben eine Transition hinter sich und leben nun als Mann bzw. Frau. Der Film begleitet sie bei ihrem Alltag und zeigt ihre Herausforderungen und Glücksmomente.
Was ist das Ziel des Transgender Films?
Das Ziel des Films ist es, einen Einblick in die Lebensrealitäten von Transgender-Personen zu geben und mehr Verständnis für ihre Situation zu schaffen. Der Film soll dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Vielfalt zu fördern.
Wo kann man den Transgender Film sehen?
Die Verfügbarkeit des Films ist derzeit noch unklar. Es ist davon auszugehen, dass er in Kinos und auf Streaming-Plattformen zu sehen sein wird. Informationen zum Kinostart oder Streaming-Start sind noch nicht bekannt.
„Denn dieses Leben lebst nur du“ ist ein wichtiger und berührender Film, der einen Einblick in die Lebensrealitäten von Transgender-Personen in Deutschland ermöglicht. Er zeigt die Herausforderungen, aber auch die Glücksmomente auf ihrem Weg zu einem authentischen Leben. Der Film ist ein Plädoyer für mehr Akzeptanz, Vielfalt und Selbstbestimmung. (Lesen Sie auch: Scarpetta Serie: Nicole Kidman als Forensische Heldin…)
