Twint, die in der Schweiz führende Bezahl-App, kündigte am Dienstag, den 17. Februar 2026, Pläne zur Erweiterung ihrer Funktionen an. Nutzer sollen zukünftig unter anderem Rechnungen per QR-Code begleichen und Daueraufträge einrichten können. Ziel ist es, den Alltag der Schweizer Konsumenten weiter zu vereinfachen und die Position von Twint im Schweizer Zahlungsverkehr zu stärken.

Hintergrund: Twint auf Erfolgskurs
Die Geschichte von Twint ist eine Erfolgsgeschichte. Was vor knapp zehn Jahren als vermeintliche Insellösung belächelt wurde, hat sich inzwischen als die dominierende Bezahl-App in der Schweiz etabliert. Mit über sechs Millionen aktiven Nutzern in einem Land mit rund neun Millionen Einwohnern hat Twint eine beeindruckende Marktdurchdringung erreicht. Im Jahr 2025 wurden über 900 Millionen Transaktionen via Twint abgewickelt, was einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Erfolg ist auch ein Zeichen für die digitale Souveränität der Schweiz, die sich damit unabhängiger von globalen Tech-Giganten macht, so das Unternehmen. (Lesen Sie auch: Grischa Prömel: Stuttgart lockt Hoffenheims)
Aktuelle Entwicklung: Neue Funktionen für mehr Komfort
Um das Wachstum weiter voranzutreiben und die Nutzerbasis noch stärker an sich zu binden, plant Twint die Einführung neuer Dienstleistungen. Im Fokus stehen dabei die Vereinfachung des Bezahlvorgangs und die Integration in den Alltag der Nutzer. Konkret sollen im Laufe des Jahres zwei neue Angebote lanciert werden, wie der Tages-Anzeiger berichtet:
- QR-Rechnungen: Anstatt mühsam lange Referenznummern abzutippen, können Nutzer Rechnungen einfach per Scan des QR-Codes bezahlen.
- Daueraufträge: Wiederkehrende Zahlungen, wie beispielsweise Mieten oder Abonnements, lassen sich bequem per Dauerauftrag einrichten.
Mit diesen neuen Funktionen will Twint nicht nur den Komfort für die Nutzer erhöhen, sondern auch zur Konkurrenz für traditionelle Bankensysteme werden. Die Möglichkeit, Rechnungen einfach und schnell per App zu bezahlen, könnte langfristig das Bezahlen per Einzahlungsschein oder E-Banking ablösen. Informationen zum Unternehmen selbst finden sich auf der offiziellen Webseite von Twint. (Lesen Sie auch: Narrensprung in Tettnang: SWR überträgt Fasnetsumzug live)
Reaktionen und Stimmen
Die Ankündigung der neuen Funktionen wurde in der Schweizer Medienlandschaft positiv aufgenommen. Gelobt wird vor allem die Innovationskraft von Twint und die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Nutzer. Kritische Stimmen weisen jedoch darauf hin, dass Twint sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. Die Konkurrenz durch internationale Zahlungsanbieter wie Apple Pay oder Google Pay ist groß, und auch andere Schweizer Fintech-Unternehmen drängen auf den Markt. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss Twint daher weiterhin in Innovationen investieren und seine Position als führende Bezahl-App verteidigen.
Was bedeutet das für die Zukunft von Twint?
Die Einführung der neuen Funktionen ist ein wichtiger Schritt für Twint, um seine Position im Schweizer Zahlungsverkehr weiter auszubauen. Durch die Vereinfachung des Bezahlvorgangs und die Integration in den Alltag der Nutzer wird die App noch attraktiver. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die Nutzer die neuen Angebote annehmen und wie sich die Konkurrenzsituation entwickeln wird. Twint muss sich weiterhin beweisen und seine Innovationskraft unter Beweis stellen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die hohe Anzahl an Transaktionen im Jahr 2025 zeigt aber, dass die App bereits jetzt einen wichtigen Teil des Schweizer Zahlungsverkehrs ausmacht, wie auch Südostschweiz berichtet. (Lesen Sie auch: Jens Luraas Oftebro: Norwegischer Triumph in der…)

Häufig gestellte Fragen zu Twint
Häufig gestellte Fragen zu twint
Welche neuen Funktionen plant Twint für die Zukunft?
Twint plant die Einführung von QR-Rechnungen, um das Bezahlen von Rechnungen zu vereinfachen, sowie die Möglichkeit, Daueraufträge einzurichten. Diese Neuerungen sollen den Alltag der Nutzer erleichtern und Twint als vielseitige Bezahl-App etablieren.
Wie viele Nutzer hat Twint aktuell in der Schweiz?
Twint hat in der Schweiz über sechs Millionen Nutzer. Dies entspricht mehr als zwei Drittel der Bevölkerung und unterstreicht die große Beliebtheit der Bezahl-App im Schweizer Zahlungsverkehr. (Lesen Sie auch: Diego Kostner: Eishockey-Olympia: Fehlt Dario Italien)
Wie viele Transaktionen wurden 2025 über Twint abgewickelt?
Im Jahr 2025 wurden über Twint 901 Millionen Transaktionen abgewickelt. Dies entspricht einem Wachstum von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zeigt die zunehmende Bedeutung von Twint im Schweizer Zahlungsverkehr.
Was sind die Vorteile von Twint gegenüber anderen Bezahlsystemen?
Twint ist eine Schweizer Lösung, die unabhängig von globalen Tech-Giganten agiert. Die App ist einfach zu bedienen, weit verbreitet und bietet eine Vielzahl von Funktionen, die auf die Bedürfnisse der Schweizer Nutzer zugeschnitten sind.
Welche Rolle spielt Twint für die digitale Souveränität der Schweiz?
Durch die hohe Nutzerzahl und die Unabhängigkeit von ausländischen Anbietern stärkt Twint die digitale Souveränität der Schweiz. Die App ermöglicht es den Schweizern, ihre Zahlungen sicher und bequem über ein lokales System abzuwickeln.
