Der Vanmoof S6 Test zeigt: Nach der Insolvenz 2023 meldet sich der niederländische E-Bike-Hersteller VanMoof mit dem S6 zurück. Was kann das neue City-E-Bike, das aus der Übernahme durch Lavoie (Tochterfirma von McLaren Applied) entstanden ist? Das Rad will mit einigen Besonderheiten punkten, die es von der Masse abheben sollen.

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Auf einen Blick
- Neue Technikzentrale „Control Core“
- Drei-Gang-Automatik „AutoHub“ für weiche Schaltvorgänge
- Hellere Halo-Leuchtringe am Lenker
- Tracking per Handynetz und Satellit
Comeback mit dem VanMoof S6: Was steckt drin?
VanMoof, bekannt für minimalistisches Design, musste 2023 Insolvenz anmelden. Die Rettung kam durch Lavoie, und nun folgt der Neuanfang mit dem S6. Laut VanMoof steckt ein Jahrzehnt Weiterentwicklung in dem Rad. Der Preis: 3.298 Euro. Äußerlich bleibt der Rahmen des S6 dem Vorgänger treu.
Was ist der „Control Core“ des VanMoof S6?
Das S6 setzt auf eine neue elektronische Kontrolleinheit (ECU), den „Control Core“. Dieser steckt im Rahmen und steuert Anzeigen sowie Energieverwaltung. Auch das Kick-Lock, das Tracking per Handynetz und Satellit sowie ein USB-C-Diagnoseport sind integriert.
Drei-Gang-Automatik „AutoHub“: Wie fährt es sich?
Die neue Schaltung „AutoHub“ soll ohne Schaltunterbrechungen arbeiten. Sie ist mechanisch übersetzt und soll länger halten als beim Vorgänger. Stern-Autor Tobias Schmitz lobte im Praxistest das geschmeidige Anrollen und die neue Schaltung. (Lesen Sie auch: Familienauto bis 20.000 Euro: Diese Modelle sind…)
Halo-Leuchtringe: Mehr Helligkeit für bessere Sichtbarkeit
Die Halo-Leuchtringe am Lenker zeigen Informationen wie Geschwindigkeit und Akkustand an. Sie sind heller als beim Vorgänger und sollen so die Sichtbarkeit verbessern. Zudem gibt es neue Animationen, beispielsweise für das Entsperren.
Diebstahlschutz: Was bringt das integrierte Tracking?
Das S6 bietet Diebstahlschutz durch integriertes Tracking per Handynetz und Satellit. Im Falle eines Diebstahls kann das Rad geortet werden. Das Kick-Lock lässt sich auch bei leerem Akku steuern.
VanMoof wurde 2009 in den Niederlanden gegründet und erlangte Bekanntheit durch sein minimalistisches Design und innovative E-Bike-Technologie. Die Insolvenz 2023 sorgte für Aufsehen in der Branche.
Fazit
Das VanMoof S6 zeigt, dass der Hersteller nach der Insolvenz einen Neuanfang wagt. Verbesserungen wie die Automatikschaltung und das hellere Display deuten auf eine Weiterentwicklung hin. Ob das S6 aber wirklich mit der Sportwagen-DNA mithalten kann, wie VanMoof selbstbewusst behauptet, muss ein ausführlicher Vanmoof S6 Test zeigen. (Lesen Sie auch: Xiaomi SU7 Facelift: Detailverbesserungen Beim Laden?)
Häufig gestellte Fragen
Was kostet das VanMoof S6?
Das VanMoof S6 kostet 3.298 Euro. Damit positioniert sich VanMoof preislich unterhalb von Marken wie Riese & Müller, ist aber weiterhin kein Schnäppchen im E-Bike-Segment.

Wie funktioniert die AutoHub-Schaltung des VanMoof S6?
Die AutoHub-Schaltung ist eine Drei-Gang-Automatik, die ohne spürbare Schaltunterbrechungen arbeiten soll. Sie ist mechanisch übersetzt, was die Haltbarkeit im Vergleich zu früheren Modellen verbessern soll. (Lesen Sie auch: AUDI Crooks: Rassismusvorwürfe gegen Fans)
Welche Vorteile bietet der Control Core des VanMoof S6?
Der Control Core steuert die Anzeigen und die Energieverwaltung des E-Bikes. Er ermöglicht das Tracking des Rades per Handynetz und Satellit und bietet einen USB-C-Diagnoseport für Wartungsarbeiten.
Wie funktioniert der Diebstahlschutz des VanMoof S6?
Das VanMoof S6 verfügt über ein integriertes Tracking-System, das im Falle eines Diebstahls die Ortung des Rades ermöglicht. Das Kick-Lock, eine elektronische Wegfahrsperre, kann auch bei leerem Akku aktiviert werden.
Welche Firma steckt hinter dem Neuanfang von VanMoof?
Nach der Insolvenz wurde VanMoof von dem britischen Unternehmen Lavoie übernommen. Lavoie ist eine Tochterfirma des Formel-1-Zulieferers McLaren Applied.
Dieser Artikel basiert auf einer Meldung von: Stern (Lesen Sie auch: Zweifel an Kameras: US-Behörde vertieft Prüfung von…)
















