Venedig Eintritt wird wieder fällig: Zehn Euro pro Tag müssen Tagestouristen seit den Ostertagen zahlen, um die italienische Lagunenstadt zu besuchen. Wer im Voraus bucht, kann sparen und zahlt nur fünf Euro. Die umstrittene Regelung geht damit bereits in die dritte Saison.
Film-Fakten
- Die Gebühr gilt an 60 Tagen bis Ende Juli.
- Übernachtungsgäste sind von der Gebühr befreit.
- Im ersten Jahr wurde die Gebühr an 29 Tagen fällig, im zweiten an 54 Tagen.
- 2023 registrierten sich mehr als 720.000 Tagesbesucher.
## Venedig erhebt wieder Eintrittsgeld für Tagesbesucher
Seit diesem Freitag ist der Besuch Venedigs für Tagestouristen wieder kostenpflichtig. An insgesamt 60 Tagen bis Ende Juli wird eine Gebühr von zehn Euro erhoben. Wie Stern berichtet, gilt die Gebühr auch für Kurzbesucher, die nur wenige Stunden in der Stadt verbringen. Wer mindestens drei Tage im Voraus bucht, zahlt lediglich fünf Euro.
## Was soll der Venedig Eintritt bewirken?
Die Einnahmen aus dem „Contributo di accesso“, so der italienische Name der Gebühr, sollen dazu beitragen, den Massentourismus in Venedig besser zu steuern. Kritiker bezweifeln jedoch, dass der Eintritt eine abschreckende Wirkung hat, da die Stadt ohnehin als teures Reiseziel gilt.
## Wie viele Menschen leben noch in Venedig?
Im historischen Zentrum Venedigs leben noch etwa 50.000 Menschen. Die Zahl der Hotelbetten in der Stadt übersteigt diese Einwohnerzahl.
Die Gebühr wurde erstmals 2022 testweise eingeführt und seitdem kontinuierlich ausgeweitet.

## Wer muss den Venedig Eintritt zahlen?
Alle Tagesgäste, die die Stadt besuchen, müssen den Eintritt entrichten. Übernachtungsgäste sind von der Gebühr befreit, müssen aber Kurtaxe zahlen.
## Mogeln sich viele um die Gebühr herum?
Obwohl sich im vergangenen Jahr mehr als 720.000 Tagesbesucher registrierten, wird vermutet, dass sich viele um die Gebühr herum mogeln. Bisher gibt es keine strengen Kontrollen. Die Einnahmen beliefen sich 2023 auf etwa 5,4 Millionen Euro.
## Für wen lohnt sich ein Besuch Venedigs trotz Eintritt?
Venedig ist zweifellos eine einzigartige Stadt, die mit ihrer Architektur und ihrem kulturellen Erbe beeindruckt. Wer bereit ist, die Eintrittsgebühr zu zahlen und sich auf die Menschenmassen einzustellen, kann ein unvergessliches Erlebnis haben. Alternativ lohnt es sich, weniger frequentierte Stadtteile zu erkunden oder die Nebensaison für einen Besuch in Betracht zu ziehen. Wer sich vorab informiert und plant, kann Venedig auch mit kleinem Budget erleben.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Gebühr für den Venedig Eintritt?
Die Gebühr beträgt zehn Euro pro Tag für Tagesbesucher. Wer mindestens drei Tage im Voraus bucht, zahlt nur fünf Euro. (Lesen Sie auch: Artemis 2 Mission: Astronauten Verlassen die Erdumlaufbahn)
An welchen Tagen wird der Venedig Eintritt erhoben?
Die Gebühr wird an insgesamt 60 Tagen bis zum 26. Juli erhoben. Die genauen Termine können auf der offiziellen Website der Stadt Venedig eingesehen werden.
Wer ist von der Gebühr für den Venedig Eintritt befreit?
Übernachtungsgäste sind von der Gebühr befreit, müssen aber Kurtaxe zahlen. Auch Kinder unter 14 Jahren und Menschen mit Behinderungen sind von der Gebühr befreit. (Lesen Sie auch: Artemis 2 Mission: Astronauten Verlassen die Erdumlaufbahn)

Wie kann ich den Venedig Eintritt bezahlen?
Die Gebühr kann online über die offizielle Website der Stadt Venedig bezahlt werden. Nach der Bezahlung erhalten Besucher einen QR-Code, der bei Kontrollen vorgezeigt werden muss.
Die offizielle Website der Stadt Venedig bietet detaillierte Informationen zur Gebühr und den genauen Terminen. Stern berichtete zuerst über die Wiedereinführung der Gebühr. Kritiker bemängeln, dass der Massentourismus die Lebensqualität der Einwohner beeinträchtigt.




