Jahrzehntelang prägte die Karriere Vera Int-Veens Leben, doch in einem neuen Video mit ihrer Schwester Linda schlägt die ehemalige Moderatorin nun leisere Töne an. Im ehrlichen Austausch offenbart Vera, warum sie die Mutterrolle ihrer Schwester heute so sehr bewundert.
Nach über 30 Jahren im Rampenlicht, in denen sie als Gesicht von Kultshows wie „Vera am Mittag“ oder „Schwiegertochter gesucht“ TV-Geschichte schrieb, vollzog Vera Int-Veen, 58, im Jahr 2022 einen radikalen Schnitt: Die Moderatorin beendete ihre Karriere vor der Kamera und genießt seitdem ihr Privatleben mit Ehefrau Christiane „Obi“ Obermann, 49.
Das Paar, das bereits seit den 2000er-Jahren unzertrennlich ist und im Mai 2016 den Bund fürs Leben schloss, blieb kinderlos. Eine Entscheidung, die Vera heute reflektierter denn je betrachtet.
Vera Int-Veen: „Linda ist nicht leicht“ – ehrliche Worte im Schwesterngespräch
Auf Instagram gibt sie am Mittwoch, 18. März 2026, den Wünschen ihrer Fans nach und teilt ein seltenes Video mit ihrer großen Schwester Linda. Obwohl die beiden Frauen mit ihren dunklen Haaren, der identischen Frisur und den ähnlichen Gesichtszügen fast wie Zwillinge wirken, könnten ihre Lebensentwürfe kaum gegensätzlicher sein.
In dem vertrauten Gespräch wird schnell deutlich, dass Vera und Linda, die vier Jahre älter ist, unterschiedliche Rollen im Leben eingenommen haben. Während Vera als „spontan, lustig und hilfsbereit“ beschrieben wird, sieht die ehemalige Moderatorin in ihrer Schwester den „extremst zuverlässigen“ Anker, der allerdings oft mit einer großen Ernsthaftigkeit durch den Alltag geht. „Linda ist nicht leicht. […] Du gehst nicht so leicht durchs Leben. Du machst dir immer einen Kopf“, stellt Vera fest. Linda gibt unumwunden zu, dass sie Entscheidungen viermal überdenkt, bevor sie sich festlegt.
„Ich wäre gerne so eine Mutter geworden wie du“
Der emotionalste Moment des Austauschs entsteht jedoch, als die Schwestern darüber sprechen, welche Eigenschaft sie sich von der jeweils anderen wünschen würden. Während Linda sich nach der „Leichtigkeit“ ihrer jüngeren Schwester sehnt, schlägt Vera plötzlich ehrfürchtige Töne an. Sie blickt auf Lindas Leben als zweifache Mutter und gesteht offen:
Ich hätte von Linda gerne, dass ich genau so eine gute Mutter geworden wäre wie du, weil ich finde, du bist eine echt gute Mutter.
Es ist ein Bekenntnis, das zeigt, wie sehr die frühere Talkmasterin die mütterliche Leistung ihrer Schwester bewundert. Vera unterstreicht dieses Lob mit tiefem Respekt vor der Erziehungsarbeit. „Dass ich die Kinder liebe, habe ich euch schon oft erzählt, aber was Linda aus diesen Burschen gemacht hat, das kommt ja nicht von ungefähr“, erklärt sie stolz. Für die Art und Weise, wie Linda ihre Kinder geprägt und durchs Leben geführt hat, findet Vera fast schon monumentale Worte: „Dafür sollte man dir ein Denkmal bauen.“
© Pressebüro Pantel/Christian Pantel
Ihr ehrlicher Rückblick auf die Familienplanung
Dieses ehrliche Mutterbekenntnis gegenüber ihrer Schwester erinnert an Aussagen, die Vera bereits 2019 mit ihrer Ehefrau „Obi“ tätigte. Damals erklärte die 58-Jährige im gemeinsamen VOX-Interview, dass der richtige Zeitpunkt für eigene Kinder schlicht verpasst wurde: „Als das Thema kam, war ich selber zu alt. […] Ich war damals nicht so weit, weil Beruf und unser Leben und wir waren viel unterwegs. Das stand an erster Stelle.“ Mit dem Verstand von heute, so Vera Int-Veen, hätte sie sich durchaus eine große Familie mit „vier, fünf, sechs“ Adoptivkindern vorstellen können.
Verwendete Quellen: instagram.com, vox.de
Quelle: Gala









