Der Vergewaltigungsprozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, wird ohne seine Freilassung fortgesetzt. Ein Gericht in Oslo lehnte seinen Antrag auf Entlassung aus der Untersuchungshaft ab, was bedeutet, dass er bis zum Abschluss des Verfahrens in Haft bleibt. Vergewaltigungs Prozess steht dabei im Mittelpunkt.

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Die wichtigsten Fakten
- Marius Borg Høiby bleibt in Untersuchungshaft.
- Sein Antrag auf Freilassung wurde vom Gericht abgelehnt.
- Das Gericht begründet die Entscheidung mit der Schwere des Falls und der Wiederholungsgefahr.
- Høiby war kurz vor Prozessbeginn wegen Verstoßes gegen ein Kontaktverbot erneut festgenommen worden.
Ablehnung der Freilassung im Vergewaltigungsprozess
Wie Stern berichtet, hat das Gericht in Oslo den Antrag von Marius Borg Høiby auf Freilassung während des laufenden Vergewaltigungsprozesses abgelehnt. Die Entscheidung wurde mit der Schwere des Falls und der bestehenden Wiederholungsgefahr begründet.
Warum bleibt Høiby in Untersuchungshaft?
Das Gericht begründet seine Entscheidung mit der Schwere des Falles und der Gefahr, dass Høiby erneut straffällig werden könnte. Trotz der Argumentation seiner Anwältin, dass keine Wiederholungsgefahr mehr bestehe, sah das Gericht weiterhin ein Risiko. (Lesen Sie auch: Prozess in Norwegen: "Er hat große Angst":…)
Erneute Festnahme vor Prozessbeginn
Kurz vor dem Beginn des Vergewaltigungsprozesses Anfang Februar wurde der 29-jährige Høiby erneut festgenommen. Der Grund dafür war ein Verstoß gegen das Kontaktverbot in Bezug auf eine seiner Ex-Freundinnen. Ihm wurde rücksichtsloses Verhalten vorgeworfen, was zur erneuten Inhaftierung führte.
Die Ex-Freundin, wegen der Høiby erneut inhaftiert wurde, ist eine der mutmaßlichen Opfer in dem Vergewaltigungsprozess. Ein Vorfall in ihrer Wohnung im August 2024 hatte die Ermittlungen gegen ihn ausgelöst.
Vorwürfe der Gewalt in der Beziehung
Die Ermittlungen gegen Mette-Marits Sohn begannen nach einem Vorfall in der Wohnung seiner Ex-Freundin im August 2024. Im Rahmen der Beziehung soll es mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen sein. Trotz der Vorwürfe trafen sich die beiden bis kurz vor dem Prozessbeginn regelmäßig. (Lesen Sie auch: Verhandlung begonnen: "Horrorhaus"-Prozess gegen deutsche Eltern gestartet)
Wie geht es im Vergewaltigungsprozess weiter?
Marius Borg Høiby bleibt vorerst in Untersuchungshaft. Der norwegische Gerichtshof wird den Vergewaltigungsprozess fortsetzen, wobei Høiby das Gefängnis nur für die Dauer der Verhandlungen verlassen darf. Die weiteren Verhandlungstermine sind noch nicht bekannt.
Marius Borg Høiby ist der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, jedoch nicht der leibliche Sohn von Kronprinz Haakon. Er wird oft als „Bonusprinz“ bezeichnet.
Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Toilettenpapier Streich Todesfall: Lehrer Stirbt – Mitschüler…)

Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt das Kontaktverbot in dem Fall?
Marius Borg Høiby wurde kurz vor dem Prozessbeginn erneut festgenommen, weil er gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine seiner Ex-Freundinnen verstoßen hatte. Diese Ex-Freundin ist auch eines der mutmaßlichen Opfer im Vergewaltigungsprozess. (Lesen Sie auch: In sieben Fällen angeklagt: Betäubt, vergewaltigt und…)
Wie lange wird Marius Borg Høiby voraussichtlich in Untersuchungshaft bleiben?
Marius Borg Høiby bleibt bis zum Abschluss des Vergewaltigungsprozesses in Untersuchungshaft. Er darf das Gefängnis nur für die Dauer der Verhandlungen verlassen. Ein genaues Datum für das Ende des Prozesses steht noch nicht fest.















