Die „Verpiss dich pflanze“ (Coleus canina) ist ein natürlicher Schutz für Gärten. Ihr Geruch, kaum wahrnehmbar für Menschen, vertreibt Hunde, Katzen und andere Tiere. Hobbygärtner nutzen sie, um Beete und Grünflächen vor unerwünschten Besuchen zu schützen. Die ätherischen Öle der Pflanze wirken abschreckend, ohne den Tieren zu schaden.

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Was macht die „Verpiss dich pflanze“ so besonders?
Die „Verpiss dich pflanze“ zeichnet sich durch ihren für Tiere unangenehmen Geruch aus. Während Menschen diesen nur aus nächster Nähe wahrnehmen, meiden Tiere wie Hunde, Katzen, Marder und Kaninchen die Pflanze. Wissenschaftliche Erklärungen für diese Wirkung gibt es bisher nicht. Wie Stern berichtet, nutzen viele Hobbygärtner diese Eigenschaft, um ihre Gärten zu schützen. (Lesen Sie auch: Gartenschreck: „Verpissdich“-Pflanze: Warum nicht nur Hunde und…)
Die wichtigsten Fakten
- Die „Verpiss dich pflanze“ (Coleus canina) wirkt abschreckend auf Tiere.
- Ihr Geruch ist für Menschen kaum wahrnehmbar.
- Sie ist nicht winterhart und sollte in Kübeln gepflanzt werden.
- Die Pflanze benötigt einen hellen, sonnigen Standort und nährstoffreichen Boden.
Pflege der „Verpiss dich pflanze“
Da die „Verpiss dich pflanze“ nicht winterhart ist, empfiehlt es sich, sie in einen Kübel zu pflanzen. So kann sie im Herbst, wenn die Temperaturen unter zehn Grad Celsius sinken, problemlos in den Keller oder die Garage gebracht werden. Im Sommer bevorzugt die Pflanze einen hellen und sonnigen Standort im Freien.
Boden und Düngung
Für optimales Wachstum benötigt die „Verpiss dich pflanze“ einen durchlässigen, humosen und nährstoffreichen Boden. Während der Wachstumsphase sollte die Pflanze alle zwei Wochen gedüngt werden. Hierfür eignet sich handelsüblicher Flüssigdünger in niedriger Dosierung oder natürliche Nährstofflieferanten wie Hornspäne, Urgesteinsmehl oder Brennnesseljauche. (Lesen Sie auch: Tipps zur Abwehr: Kennen Sie alle Buchsbaum-Schädlinge?…)
Schutz vor ungebetenen Gästen
Viele Gartenbesitzer setzen die „Verpiss dich pflanze“ ein, um ihre Gärten vor unerwünschten Hinterlassenschaften von Hunden und Katzen zu schützen. Auch Fraßschäden durch Wildkaninchen in Gemüsebeeten können so minimiert werden. Im Idealfall soll die Pflanze sogar Marder vertreiben können, ohne dabei auf chemische Mittel zurückgreifen zu müssen. Die ätherischen Öle wirken lediglich abschreckend und schaden den Tieren nicht. Informationen zur artgerechten Marderabwehr bietet der NABU.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten
Neben dem Schutz vor Tieren kann die „Verpiss dich pflanze“ auch als dekorative Kübelpflanze verwendet werden. Ihre violetten Blütenrispen, die sich von Juni bis Oktober zeigen, sind ein Blickfang in jedem Garten oder auf der Terrasse. Die Garten.de bietet weitere Informationen zur Verwendung im Garten. (Lesen Sie auch: Pflastersteine Reinigen: So wird Ihre Terrasse Wieder…)
















